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Review: Danko Jones |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 14.02.2009 |
Review:
| | Der Titel verrät es bereits, hier handelt es sich um ganze 27 Überbleibsel, die es seit den 90ern bis jetzt nicht mehr auf die regulären Alben geschafft haben. Kritiker werden sicherlich sofort los schreien und von Fan-Verarschung und geldgeiler Resteverwertung seitens des Label sprechen. Angesichts der heutigen Lage ist das in den meisten Fällen durchaus berechtigt, aber es wäre nicht gerecht, alle Bands über einen Kamm zu scheren.
Angesichts der letzten beiden Alben SLEEP IS THE ENEMY und NEVER TOO LOUD, die sich prima verkauften, könnte man sich schon vorstellen, dass auch bei den Punk Rocker Danko Jones nun die Reste über die Ladentheke wandern werden, aber weit gefehlt...
Obwohl die Kanadier alles andere als live-scheu sind, man erinnere sich nur an die vergangene Tour im November/Dezember 2008 mit den alten Haudegen von Motörhead und Saxon oder an die kommende Tour im März 2009 mit den Backyard Babies, so haben sie in den letzten Jahren offensichtlich genügend Zeit gefunden, nicht nur Studiotermine wahr zu nehmen, sondern kräftig Overhead zu produzieren. Unser Interview im Sommer 2008 mit Bassist John Calabrese ergab, dass "Studiotermine" auch wirklich ernst genommen werden und für NEVER TOO LOUD immerhin 3-4 Monate nötig waren.
Besonders alle Fans, denen die letzten beiden Alben etwas zu seicht ausgefallen sind, werden sich über die gesunde Härte freuen. Denn bei "The Rules" kann man schon mal kräftig abfeiern. Rau, rockig und absolute Mitnick-Garantie sind hier Trumpf.
Noch eine Spur schneller drückt "My Time is out" seine Riffs aus den Boxen, bevor für "I like to Ball" etwas Tempo heraus, aber dafür Gitarrensound herein genommen wurde. "Never again", warum glänzten solche Songs auf den letzten beiden Album durch Abwesenheit? Zuviel Punk und Rock fürs Radio?
Ich finde kaum ein Durchhänger und bin erstaunt, dass das Niveau bis zur letzten Rille durchaus überzeugen kann. "Peacock Stomp" wild, rockig mit einer guten Portion Punk, bereitet bereits das Feld für den Highspeed-Schlussakt "Take me out on a Strecher", bei dem nochmal die Gitarrenverstärker-Röhren bis zur Weißglut strapaziert werden. Ich kann nur meinen Hut ziehen und wo ist die Repeat-Taste?
Fazit: Von der ersten Strophe an wird Danko Jones geboten, wie er leibt und lebt. Auch wenn verständlicherweise die "großen Hits" fehlen, also die weichgespülten radiotauglichen Rock-Leichtgewichte, so kann man sich bei einigen Songs nur wundern, warum diese es nicht auf die regulären Alben geschafft haben. Ich bin immer wieder froh, wenn sich Vorurteile widerlegen lassen, besonders, wenn es sich um eine angenehme Überraschung handelt. Es wäre zu schade gewesen, wenn diese Reste nicht die Luft der Ladentheke hätten schnuppern dürfen.
Ebenfalls eine gute Entscheidung, den Sound rau und ursprünglich zu belassen, was besonders dem Punk und wilden Rock zugute gekommen ist. |
Tipp:
| | Nicht nur für Danko Jones-Fans ist dieses Album ein absolutes "Must have". Wer bei Punk Rock in Feierlaune gerät, der kann hier über eine Stunde bis zur Erschöpfung abtanzen. |
Titel-Liste:
| | - The Rules
- My Time is out
- I like to Ball
- Never again
- My Problems
- Starlicker
- Woogie Boogie
- Sugar high
- Ice cold Angel
- Choose me
- Big Bed
- Sold my Soul
- Sex
- Fucked up
- First Date
- Cheater
- Pump it up
- The big holdout
- You ruin the Day
- Hit Song
- The Return of Jackie and Jude
- Make a Move
- Drop your Man
- Thinking of you
- RIP RFTC
- Peacock Stomp
- Take me out on a Strecher
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.dankojones.com  |
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