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Review: Dare |
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Album:
| | OUT OF THE SILENCE, 1988, A&M |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 27.09.2007 |
Review:
| | Die Melodic Rock Band Dare wird 1986 vom ex-Thin Lizzy Keyboarder Darren Wharton und dem außergewöhnlichen Gitarren-Flitzefinger Vinnie Burns im britischen Manchester ins Leben gerufen und schnell hatte man mit A&M Records einen guten Deal ausgehandelt. 1988 kam dann mit OUT OF THE SILENCE das Debütalbum auf dem Markt.
Und es war wohl keine große Überraschung, was der geneigte Fan hier zu hören bekam - zehn lupenreine AOR-Tracks, die nur so strotzten mit einer druckvollen Produktion. Doch wie stand es um die Qualität des Songwritings? Um es kurz zu machen: Sehr gut.
Schon der Opener "Abandon" setzt ganz klar auf einprägsame Melodien und ist mit einem klassischen Keyboardeinsatz versehen, die auf einem treibenden Gitarrenriff treffen, während der Refrain eine lupenreine AOR-Hymen geworden ist.
Das macht also auf jeden Fall Appetit auf mehr und auch das nachfolgende "Into the Fire" greift auf die oben erwähnten Rezepte des klassischen AORs zurück und kann ebenfalls als sehr guter Ohrwurm überzeugen.
Es ist kaum zu glauben, aber diese beiden Highlights werden nochmal getoppt - und zwar durch das anfangs rückhaltende "Nothing is stronger than Love", das aber sofort mit dem ersten Refrain ins Ohr geht und da nicht mehr so schnell raus will. Außerdem ist das ganze so genial von Def Leppard kopiert, dass es eine wahre Freude ist.
Die Welle an eingängige und gleichzeitig hymnenartigen Rocksongs will auch mit dem locker-flockig klingendem "Runaway" nicht abreißen.
Bei "Under the Sun" hört man dann mal eine Nummer, die um einiges epischer arrangiert ist. Der Begriff Powerballade trifft es voll ganz gut. Der Song geht also nicht wirklich sofort ins Ohr, aber interessanterweise gibt er den musikalischen Stil der Band vor, den man jetzt von ihr kennt. Deswegen ist "Under the Sun" durchaus als wichtiger Song auf der CD zu bezeichnen.
Auch "The Raindance" geht mal einen anderen Weg als die ersten Songs, wie der Name es schon vermuten lässt klingt das ganze leicht nach einem Ritual von Indianern in den USA, die den Regengott betanzen wollen. Da hier aber der Refrain wiederum ein sehr gelungener Angriff auf das Ohr ist, kann ich hier trotzdem nicht meckern.
Mit "King of Spades" hört man dann erneut eine Ballade, die für mich aber doch etwas abfällt im Vergleich zu den Vorgängern.
Danach wird es bei "Heartbreaker" doch nochmal um einiges flotter, ja das ist sogar mal ein durchaus angenehmer Rocksong, was man von "Return the Heart" nicht sagen kann. Jedenfalls nicht, dass er ein Rocksong ist, dafür bleibe ich aber bei der Bezeichnung angenehm, denn das ist die Halbballade auf jeden Fall.
Und mit dem abschließenden "Don't let go" schließt die CD mit einer ebenfalls überzeugenden AOR-Nummer ab.
Fazit: Mit OUT OF THE SILENCE legten Dare ein sehr gutes Debüt vor, dass wahrlich als kleiner Meilenstein des klassischen und melodischen AOR durch geht. Interessanterweise wurde der Nachfolger sogar noch etwas rockiger eingespielt, aber dazu mehr beim entsprechenden Review, dass auf jeden Fall auch kommen wird. |
Tipp:
| | Ich bin mir sicher, dass viele Fans vom klassischen AOR und solcher Bands wie Def Leppard oder Survivor schon längst die CD ihr Eigen nennen, aber solche, die es noch werden wollen, sollten hier zugreifen. |
Titel-Liste:
| | - Abandon
- Into the Fire
- Nothing is stronger than Love
- Runaway
- Under the Sun
- The Raindance
- King of Spades
- Heartbreaker
- Return the Heart
- Don't let go
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Laufzeit:
Empfehlen:
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