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Review: Dare |
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Album:
| | ARC OF THE DAWN, 2009, Legend |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 27.11.2009 |
Review:
| | Spätestens seit dem "Sweden Rock"-Festival im Jahre 2008 war klar, Dare gehören noch lange nicht in die Mottenkiste und als dann auch noch der Wiedereinstieg von Vinnie Burns unter Dach und Fach war, stiegen die Erwartungen der Fans in ungeahnte Höhen. Einmal mehr zeigte sich die große Beliebtheit der Band um ex-Thin Lizzy Keyboarder Darren Wharton.
Mit Erwartungen ist das immer so eine Sache, denn was, wenn sie nicht erfüllt werden? Ist es überhaupt möglich, nach der langen Zeit an Leistungen wie OUT OF THE SILENCE von 1988 oder BLOOD FROM A STONE von 1991 anzuknüpfen? Eines kann ich schon vorweg nehmen. Auch wenn sich viele ein etwas härteres Album gewünscht haben, so wurde dieser Anspruch mit dem Neuling ARC OF THE DAWN nur teilweise erfüllt.
Ruhig und melodisch beginnt der Opener "Dublin" und beschreibt den Tag, als jemand sein Herz gefunden hat auf den "Straßen aus Gold", welche man der irischen Hauptstadt gerne angedeihen ließ. Punktgenau wurde dabei die richtige musikalische Mischung aus Leidenschaft und Gefühl gefunden, diese Geschichte authentisch zu erzählen. Über allem schwebt dabei Darrens gefühlvoller Gesang, der mit Keyboards und Gitarren die passende, leicht sphärisch angehauchte Begleitung erfährt.
Ausgehend vom Opener erwarten den Zuhörer mit "Shelter in the Storm", "Follow the River" und dem luftig sphärischen "When" Songs mit etwas mehr Tempo, während die balladesk angelegten Titel "King of Spades", "Still waiting" (das sich noch deutlich steigert), "Kiss the Rain" und "Remember" voll auf Gefühl und Träumen setzen. Besonders bei den sanft agierenden Songs ist es ein Leichtes, einfach für einen Moment die Seele baumeln zu lassen. Schließt man seine Augen, lässt der keltische Touch der Songs dabei mühelos grüne Wiesen, unberührte Wälder, steile Küsten und eine friedvolle Stimmung vor dem inneren Auge erscheinen.
Etwas aus der Art geschlagen ist das besinnliche abschließende "Circles", das nicht zuletzt mit der Gitarren-Unterstützung von Paris Wharton für einen würdigen Ausklang sorgt.
Bleiben nur noch die beiden Coversongs zu erwähnen. Wer bisher mit Coversongs schon einige leidige Erfahrungen gesammelt hat, der sei beruhigt. Dare wären nicht Dare, würden sie den Songs nicht ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Hier meine ich weniger das hervorragend intonierte Cheap Trick-Cover "The Flame", sondern vor allem das beeindruckend umgesetzte "Emerald" von seiner ehemaligen Stammband Thin Lizzy. Mit Akustik-Gitarren und einer gehörigen Portion Folk, erstrahlt der Smaragd, wie die grüne Insel Irland gerne bezeichnet wird, in ganz neuem Glanz. Fasziniert hat mich hier nicht zuletzt das ausgedehnte Gitarren-Solo. Nur schade, das es Phil Lynott nicht mehr möglich ist, diese ganz eigene Interpretation seines Songs zu hören.
Fazit: Eines kann man in jedem Fall bestätigen, Dare haben es immer noch voll drauf, melodischen Rock zu zelebrieren und diesen mit entsprechender Leidenschaft und dem nötigen Gefühl in Szene zu setzen. Welche Band versteht es schon, den Chorus jedes Songs so genial umzusetzen, wie Dare? Ich kenne keine.
Auch wenn es wieder nicht geklappt hat, ein paar rockigere Stücke auf das Album zu bringen (wirklich schade), so bleibt doch genügend Stoff für die besinnlicheren Stunden im Leben. Außerdem schüren neue Alben schließlich immer die Hoffnung dass mit ARC OF THE DAWN noch lange nicht das letzte Wort gesprochen wurde. |
Tipp:
| | Dare Fans werden nicht an dieser Scheibe vorbei kommen, denn es ist schließlich 100% Darren Wharton "inside", auch wenn Covers von Thin Lizzy und Cheap Trick mit an Bord sind. |
Titel-Liste:
| | - Dublin
- Shelter in the Storm
- Follow the River
- King of Spades
- I will return
- Emerald (Thin Lizzy)
- When
- The Flame (Cheap Trick)
- Still waiting
- Kiss the Rain
- Remember
- Circles
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Laufzeit:
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Empfehlen:
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