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Review: Dark Sun |
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Album:
| | THE DARK SIDE, 2007, FC Metal |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.J., 27.09.2007 |
Review:
| | Die Spanier DarkSun existieren erst seit 2002, und dennoch ist THE DARK SIDE schon ihr drittes Album. Nunja, nicht ganz, handelt es sich doch um ihr erstes Album, dieses Mal nur mit englischen Texten anstelle der ursprünglichen Spanischen Version. Nunja, was soll ich davon halten, wollen sie nun den großen Wurf schaffen und ihre Muttersprache ist ihnen hierbei im Weg? Wie auch immer, ich kenne ihr Debütalbum nicht und daher widme ich mich nun unvoreingenommen THE DARK SIDE.
Das gesprochene Intro "Invocation" bildet mit einem epischen Keyboardintro zusammen den Auftakt. Kurz darauf setzt der Titeltrack "The dark Side" ein, mit stampfenden Riffs und melodisch-düsteren Keyboardlinien. Nach einem kurzen Break setzt der Gesang ein und Sänger Tino Hevia weiß von Anfang an zu überzeugen. Seine melodische Stimme thront über den Backgroundgesängen und sehr dominanten Keyboards. Die Gitarren treten ein wenig arg in den Hintergrund, was dem Gesamtbild aber keinen Abbruch tut.
"A Hero reborn" hört sich sehr stark nach Nightwish an. Die Gitarrenlinien in Kombination mit diesen Drums kommen mir einfach zu bekannt vor als dass ich den Herren DarkSun hier wirklich Können attestieren könnte. Das klingt insgesamt zwar gut, auch wenn sie einige, sagen wir, gewöhnungsbedürftige Taktwechsel eingebaut haben, ist letztendlich für meinen Geschmack aber doch zu uneigenständig.
"Slaves of Fear" dröhnt mit deftigem Single-Tone Riff vom Start an ordentlich los. Das Riffgewitter spitzt sich weiter zu bis ein wirbelndes Keyboardsolo das Ganze vollendet. Nach dem fulminanten Beginn ist man wieder im schon nach drei Tracks gut bekannten DarkSun-Terrain gelandet: MidTempo Riffs mit Breaks, das Keyboard spielt weiter und der Gesang sticht klar hervor.
"Blood Brothers" ist nicht etwa ein balladeskes Iron Maiden Cover, sondern ein bisweilen progressiv angehauchter Song der durchaus seine Vorzüge hat. So werden abwechslungsreiche und bisweilen auch ein wenig vertrackte Riffs geboten und ein gutes, teils zweistimmiges Solo gehört ebenso dazu wie langsame Gesangsparts. Weiter so!
"Prisoners of Fate" ist wieder deutlich fixer. Ich kann nicht sagen ob es am Titel liegt oder an der Musik, aber allgemein erinnert mich der Song strukturhaft stark an Helloween, was in diesem Fall aber nicht als Kopieversuch, sondern als Kompliment zu deuten ist.
"Echoes from the Past" ist ein typischer Melodic Metal Song. Mitsingrefrain, ein paar verspielte, kurze Soli und auch ansonsten Melodie über Melodie. Das ist nicht originell, klingt aber einfach gut.
Anschließend folgt ein "Doppeltrack", insofern es denn so etwas gibt. "Elegy Part I" sowie "Elegy Part II" würde ich rein musikalisch nicht einander zuordnen, jedoch liegen mir auch keine Texte vor um beispielsweise solche Parallelen festzustellen. Der erste Teil ist wieder ein schneller Power Metal Track mit einigen nicht ganz einfach gestrikten Soli, der zweite Teil ist halb balladesk und bringt zum ersten Mal als kompletter Song auf diesem Album die ruhige Seite von DarkSun zum Tragen.
A propos ruhige Seite: Mit "Legend" taucht diese zum Abschluss des Albums gleich noch mal auf. Was wäre ein Powermetal Album denn aber auch ohne gefühlvolle Balladen? "Legend" ist so eine, und zu Recht auf dem Album. Als letzter Track vielleicht nur bedingt geeignet, aber dennoch gelungen.
Fazit: DarkSun bieten auf ihrem Debüt und gleichzeitig dritten Album guten Powermetal mit allem was dazugehört: Eingängige Melodien, schnelle und auch heavy Riffs und auch die Keyboards kommen nicht zu kurz. Eine sehr gute Gesangsleistung rundet das Ergebnis ab, und so ist THE DARK SIDE ein durchaus hörenswertes Album geworden. |
Tipp:
| | Dissonance fading, Message, Coma, The Absolute |
Titel-Liste:
| | - Invocation
- The dark Side
- A Hero Reborn
- Slaves of fear
- Blood Brothers
- Prisoner of Fate
- Echoes of the Past
- Elegy
- Legends
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.darksunweb.com  |
Empfehlen:
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