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Review: Darkness Ablaze |
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Doppelschlag:
Album:
| | DARKNESS ABLAZE, 2008, Black Bards |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | R.J., 10.01.2010 |
Review:
| | Im Frühjahr 2002 schlossen sich vier Musiker unter dem Namen Myrkwid zusammen. 2003 zimmern sie ihre erste Demo zusammen und ändern ihren Namen. Gleich im Herbst geht es weiter mit der zweiten Demo. Nach den fast schon üblichen Veränderungen einer neuen Band um ihr richtiges Line-Up zu finden, nimmt man in Eigenregie 2007 das Debüt-Album auf und erneuert das Werk 2008 unter dem Label Black Bards.
Vorweg gesagt haben es Debüts heutzutage nicht einfach sich aus der Masse herauszuheben, wird doch eine Vielzahl an Neuem auf den Markt geworfen.
Darkness Ablaze bringen ein fieses schwarzes Brett ans Licht mit groben Death Metal und feineren Folk bzw. Pagan Metal Einsprenkelungen. Auch das übliche Keyboard darf natürlich nicht fehlen, wird aber eher wohl dosiert eingesetzt.
Gesangstechnisch wird frei von der Leber weg gegrunzt und gebellt, so wie es sich für das Genre gehört. Solide Gitarrenarbeit ist die Grundlage für einen gelungenen Start. Auch die ruhigen Parts stehen der Band gut zu Gesicht. Das Ganze wurde in einer finsteren Atmosphäre produziert und hat nichts von der Ursprünglichkeit eingebüßt. Insgesamt eine wohlwollende Mischung aus Power und teils symphonischen Melodien.
Fazit: DARKNESS ABLAZE ist ein gelungenes Debüt einer ambitionierten Band. Aus dem Bereich habe ich länger nicht viel Besseres gehört. |
Anspieltipps:
| | "Ascending from Ashes Part I/II" und "The Demon Prevails" als Nachweise des vorliegenden Potentials der Band. |
Tipp:
| | Black/Death Metal Freaks, die nichts gegen Melodien einzuwenden haben, sollten die CD antesten. |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 25.10.2010 |
Review:
| | DARKNESS ABLAZE ist das erste Album der gleichnamigen Truppe aus Bietigheim-Bissingen. Sie haben das Werk in Eigenregie produziert und 2006 aufgenommen. Nachdem die Band zwischenzeitlich beim Label Black Bards unter Vertrag ist, wird es nochmal im größeren Rahmen released.
Das Line-Up besteht anno 2008 aus Christian Jaworski (Bass), Christof Lorenz (Gitarre), Theo Georgitsaros (Gesang), Jens Podzierski (Keyboard), Alexander Huber (Gitarre), und Sascha Beul (Schlagzeug). Stilistisch ist die Band nach eigenen Angaben im Melodic Death/Black Metal beheimatet.
Das "Intro" beginnt klassisch mit schönen Pianoklängen, in die dann eine Orchesterbegleitung einsteigt. Es entwickelt eine leicht romantische Atmosphäre und ist ein überraschender Einstieg in das Album.
"Lonely I march" stellt dann klar, dass man es doch mit einer Melodic-Black-Metal-Band zu tun hat. Hier wird zu Beginn zwar nicht einsam aber kraftvoll nach vorne marschiert. Im weiteren Verlauf stoßen aber auch die atmosphärischeren Klänge wieder hinzu. Diese Zusammenspiel zwischen druckvollem Black Metal und symphonischer Untermalung und Anreicherung wird uns auf dem Album immer wieder begegnen und zeichnet die Musik von Darkness Ablaze auch aus. Viele Fans der tougheren Spielarten werden es bestimmt als kitschig ansehen, doch finde ich, dass die Württemberger die Elemente klasse miteinander vereinen. Um das Werk so richtig zu genießen, sollte man sowohl dem Black Metal wie dem Symphonic Metal nicht abgeneigt sein.
Bei "Dance of Fire" fließen sogar folkige Klänge ein und geben dem Song einen leichten Pagan-Anstrich. Aber auch in dem Bereich schlagen sich Darkness Ablaze bestens.
"Black Rainbow" ist für die Leute interessant, die es gerne überwiegend harsch mögen. Wechsel zwischen Screams und Growls und gelungene Arrangements bringen Abwechslung in die dynamischen Abschnitte. Die melodische Atmosphäre hat zwar auch ihre Auftritte, rückt aber großteils in den Hintergrund.
Mit "Ascending from Ashes Part I" wird auf symphonische Weise auf "Ascending from Ashes Part II" eingestimmt, das auf einer sehr vielschichtigen Stimmung aufbaut. Durch Variationen bei Tempo und Rhythmus und sich oft ändernde Intensitäten wird hier viel Abwechslung eingebracht und immer wieder aufs neue Spannung aufgebaut. Die Eintracht zwischen Black-Metal-Bereichen und den symphonischen und neoklassischen Elementen ist wieder gut gelungen.
"The Demon prevails" fast nochmal folkige Klänge auf und hat etwas von einer sehr energischen Humppa-Metal-Nummer. Ist nicht so ganz mein Fall und steht qualitativ hinter den anderen Stücken auch deutlich zurück.
Im abschließenden "Once called for Redemption" fassen Darkness Ablaze dann nochmal alles auf, was ihre Debut auszeichnet: kraftvolle schwarzmetallische Vormärsche, tolle begleitende Melodien, eine intensiv-düstere Atmosphäre und interessante folkige Elemente, und dies alles verbinden sie zum absoluten Albumhighlight.
Damit endet leider nach einer, meines Erachtens, viel zu kurzen Spielzeit der Audio-Teil einer gelungenen Debüt-CD. Für die Freunde von visuellen Genüssen beinhaltet das Album noch einen Multimedia-Bereich mit vier Live-Videos. Diese liegen im für Musikmitschnitte unüblichen DivX-Format vor und könnten möglicherweise bei manchen für Abspiel-Probleme sorgen. Was Bild- und Tonqualität angeht, verpasst man hier aber nicht viel.
Fazit: Darkness Ablaze sind eine Melodic-Black-Metal-Band, die sich durchaus von der Masse abheben kann. Sie vereinen Black Metal und die symphonischen, atmosphärischen und neoklassischen Anteile sehr gut miteinander und haben außerdem eine Reihe starker Melodien auf Lager.
Ich bin sicher, dass die Truppe ihren Weg gehen wird, und wer sich für die Spielart interessiert, sollte DARKNESS ABLAZE unbedingt antesten. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Lonely I March
- Dance of Fire
- Black Rainbow
- Ascending from Ashes Part I
- Ascending from Ashes Part II
- The Demon Prevails
- Once Called for Redemption
- - - Bonus-Videos - - - Black Rainbow Dance of Fire Lonely I March The Demon Prevails
|
Laufzeit:
| | Audio 37:39 Min. / Video 20:54 Min. |
Band-Infos:
| | www.darkness-ablaze.de  |
Probehören und Kaufen:
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