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Review: Darkness Ablaze |
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Album:
| | SHADOWREIGN, 2010, Black Bards |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.U., 06.09.2010 |
Review:
| | Darkness Ablaze sind eine junge Metal-Band aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart, Baden-Württemberg. Sie gründen sich als Dreiband 2002 unter dem Namen Myrkwid. Kurze Zeit darauf stößt noch ein talentierter Sänger zur Band. Damit ist man zu viert. Im April des folgenden Jahres erscheint das erste Demo namens PAGAN BATTLE. Im gleichen Monat ändert die Band ihren Namen in Darkness Ablaze um. Bis 2008 wechseln etliche Mitglieder hin und her bis man endlich im Oktober 2008 die endgültige Formation gefunden hat und das erste Debut-Album DARKNESS ABLAZE europaweit herausbringt. Zur Freude der Fans gibt es einzelne Songs auch als Download. Dieses Album wird dann noch einmal überarbeitet und extravagant aufgewertet. Bonusracks, Live-Videos, ein überarbeitetes Booklet und ein vollkommen neues Artwork für das Cover. Daneben erarbeitet man sich reichhaltige Liveerfahrungen mit Bands wie Endstille, Debauchery und viele mehr. Und in diesem Jahr 2010 erschient Anfang April das zweite Album unter dem Titel SHADOWREIGN inklusive zwei Live-Videos (Celtic Rock Open Air 2009) und einem Zugangscode zum Download des gesamten Mitschnitts dieses Festivals.
Unmissverständlich zeigen die Jungs schon beim erste Song "Enclosure No. 7" die eingeschlagene Stilrichtung an. Kompromissloser Death Metal mit melodiösen Einlagen. Dennoch bleibt schon der Gesang auf einer sehr harten Linie. Musikalisch erkennt man sogar klassische Elemente wie beispielsweise Geigen.
Leicht mystisch und nach Kirchenmusik klingend beginnt der nächste Song "Zero". "Null"-Spaß macht der Song beileibe nicht. Denn der ist richtig. Der haut eher richtig ins Gemüt. Auch hier verwendet man wieder die klassischen Elemente wie aus dem Song zuvor. Doch das macht gerade eine Mischung, die beeindruckt. Und dann wieder gnadenloser Death Metal.
"The Chains of Life" beginnt relativ rockig. Mit groovenden Gitarren aber das hält natürlich nicht lange an. Da frönt man doch lieber der eigentlichen Stilrichtung und wendet man sich der härteren Gangart zu. Irgendwie bekommt man schon nach dem dritten Song den Eindruck, dass man doch eine gewisse Liebe für klassische Elemente hat. Aber gerade dies in Verbindung mit kompromisslosem Death Metal macht die Faszination aus.
Mit einem schönen Gitarrensolo leiten wir "Trail of Lies" ein. Der Song ist ein bisschen anders, da man hier unschwer einen stampfenden und treibenden Rhythmus hören kann. Dazu gesellen sich ei paar Gitarrensoli, die eher an die alten Zeiten erinnern und mit diversen sehr melodiösen Passagen gemischt werden.
Schon fast melancholisch und sanft beginnt "Reduced to a Beast". Doch das sind natürlich nur Einspielungen, um dem Hörer auf die falsche Fährte zu locken. Denn es geht genauso weiter, wie man es bisher gewohnt ist. Zugegeben, die klassischen Einlagen und die relativ sanften Passagen überwiegen hier. Das macht den Song aber sehr hörenswert, weil die Stimmung eher in Richtung Speed oder Power Metal tendiert gepaart mit dem harten Gesang aus der Richtung Death Metal.
Na das ist ein Unterschied bei "Enlightended by Shadows". Erst Kirchengesang und dann gnadenloser Death Metal Gesang. Der klingt allerdings diesmal extrem düster und depressiv und zudem extrem schnell gespielter Sound. Da könnte man fast das Fürchten bekommen. Doch, wer hätte es nicht geglaubt, beschwichtigt uns mal wieder ein paar nette klassische Einlagen mit akustischer Gitarre, das zusammen schon fast opernhaft klingen.
Und daran schließt "Interlude" nahtlos an. Der Song könnte gut und gerne in der Pagan Richtung durchgehen. Subway To Sally, In Extremo, Schandmaul , Saltatio Mortis und wie sie alle heißen mögen, könnten ebenso gut der Vater dieses Songs sein. Geige und mittelalterlich anmutende Instrumente sind hier die Grundlage.
Dafür macht der Song "The Might of Repression" wieder richtig Dampf. Der klingt allerdings eher nach Speed und Power Metal á la Blind Guardian, Rhapsody oder Rebellion. Auch der Titel tendiert ganz klar in diese Richtung. Doch dabei sollte nicht zu viel Wert auf den Gesang legen, denn der passt nicht so 100%-ig dazu.
Genauso mittelalterlich geht mit "Walls" und "Two Souls marked by Sorrow" weiter. Akustische Gitarren und eine sehr melancholische Stimmung verbreitet der Song anfänglich. Auch wenn er dann doch noch Fahrt aufnimmt, lassen die Anleihen vom Anfang nicht wegleugnen. Die Mischung aus Pagan und Death Metal sind sehr gut gelungen. Und damit sind wie am Ende angelangt.
Fazit: Ein sehr zwiespältiges Album, was die Baden-Württemberger hier abliefern. Auf der einen Seite gnadenloser und kompromissloser Death Metal und auf der anderen Seite ist doch ein gewisser Hang zur Klassik und zum Mittelalter erkennbar. Viele Songs leben von dieser Mischung, die trotz ihrer Unterschiede irgendwie sehr gut miteinander harmonieren. Gut, diese Symbiose sind wir von zahlreichen anderen Bands gewohnt. Darkness Ablaze erfinden hier keine neue Stilrichtung, sondern interpretieren auf ihre Art die vorhandenen Spielweisen, was man allerdings beileibe nicht negativ auslegen darf. Die Songs sind zum Teil sehr gefühlvoll gespielt und machen immer wieder den Eindruck, als könne man sich nach dem Hören von ihnen nicht wirklich lösen. Was zusätzlich einen guten Eindruck macht, ist die Tatsache, dass man zwei Bonustracks als Video bekommt und einen Downloadcode um diese aus dem Internet herunterladen zu können. Das bietet nicht jede Band. Doch für manchen Anwender sind diese Videos nicht auf anhieb erreichbar. Windows-Nutzer haben da leichtes Spiel (Autorun.inf), Anwender mit anderen Betriebssystemen müssen da eventuell ein bisschen tüfteln. Mac-User sollten einfach einmal auf dem Desktop schauen. Da findet er den "zweiten" Teil gemountet (leicht abspielbar mit QuickTimePlayer in hoher Qualität). |
Anspieltipps:
| | "Enclosure No. 7", "Zero", "Trail of Lies", "Enlightended by Shadows", "The Might of Repression" und "Walls". |
Titel-Liste:
| | - Enclosure No. 7
- Zero
- The Chains of Life
- Trail of Lies
- Reduced to a Beast
- Enlightended by Shadows
- Interlude (Instrumental)
- The Might of Repression
- Walls
- Two Souls marked by Sorrow
- - Videos: Celtic Rock Festival 2009 - - - The Chains of Life
- Once called for Redemption
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.darkness-ablaze.de  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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