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Review: Darkshine |
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Album:
| | TEN YEARS, 2006, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | S.J., 29.08.2007 |
Review:
| | Black Metal? Dark Metal? Death Metal? Immer schwieriger scheint es im Extreme-Metal Sektor entsprechende Bezeichnungen für die Bands zu finden. Versucht man Genredefinitionen anhand neuerer Bands zu erläutern und auf die Nennung der Althelden zu verzichten, findet man sich bald in einem tödlichen schwarz-grauen Mischmasch wieder und weiß weder Ein noch Aus.
Die Franzosen Darkshine haben sich nach eigenen Angaben dem Black Metal gewidmet. Am Schwarzmalen sind sie schon seit geschlagenen zehn Jahren, ein Album können sie bislang aber nicht vorweisen. Zur Feier ihres zehnjährigen Bestehens werfen sie nun ihre TEN YEARS Compilation in die Menge die Neues und altes Material beinhaltet.
Mit dem bösen Titel "A Whore for God" beginnt die Geburtstagsfeier. Düster doomige Powerchords drängen ein paar sanfte Keyboardklänge in den Hintergrund bis abrupt das Riffgewitter einsetzt. Bisweilen erinnert das Ganze ein wenig an Dark Funeral, wenn auch ein wenig abrupter, Break durchsetzter und die Melodien nicht so lang gedehnt. Ab der Hälfte kommen starke Death Metal Einflüsse dazu, die den Song ein wenig uneinheitlich wirken lassen. Gegen Ende kehren Darkshine glücklicherweise dorthin zurück wo sie starteten und ihr druckvoller Black Metal weiß durchaus zu überzeugen.
"Never excorcise me" setzt zu Beginn in Sachen Geschwindigkeit noch einen drauf, begleitet von ein paar herrlich dissonanten Akkordklängen. Abrupt setzen stakkatoartige Death Metal Riffs ein und werden kurz danach wieder von Melodien abgelöst. Auch ein ruhiger Part folgt wo das Schlagzeug gehörig Druck macht.
"We invoke" ist mit weniger als einer Minute Spielzeit eigentlich nur ein halbbedrohliches, zu spät erschienenes Intro welches den mir am besten gefallenden Song des Albums einleitet: "Sanguis Christi". Hier funktionieren die Genreübergänge zum ersten Mal wirklich, genau genommen spürt man sie nicht. Daher erinnert das Ergebnis ein wenig an Belphegor was nur als Kompliment zu verstehen ist.
Mit "En la cruz" folgt ein Track der in exakt die selbe Kerbe trifft. Schnell, brachial, bisweilen aber auch langsam und dann eher treibend krächzt, brüllt und schreit Sänger Bruno seine Botschaften lautstark aus meinen Boxen. Die volle Vielfalt also, und diesem Fall auch gescheit in Szene gesetzt.
"Ancestral belief" ist dagegen leider wieder einer der langweiligeren Tracks, er ist zu abgehackt. Die einzelnen Teile passen einfach nicht richtig zu einander wodurch der Song uneingängig wirkt.
"Vseslav" klingt da schon wieder besser, kann aber auch keine neuen Akzente mehr setzen.
Nachdem das Album mit einem bösen Titel eingeleitet wurde, ist auch der Abschluss nicht anders: "Nocturnal Sun of Wolves" ist klanglich leider schlechter produziert als seine Vorgänger und auch noch vertrackter. Hoffen wir, dass es ein älterer Song war und die Songs zu Mitte der CD ihr neues Schaffen widerspiegeln. Sollte dies so sein, können sich Darkshine bei konstanter Arbeit in Zukunft sicher auch über ein wenig mehr Bekanntheit freuen als dies bis heute der Fall ist.
Fazit: Darkshine zeigen sich auf TEN YEARS sehr facettenreich: Von schnell bis langsam, von Black bis Death und von interessant bis langweilig ist hier alles vertreten. Fans von Belphegor können gerne mal reinhören und selbst entscheiden ob sie diese Band im Auge beziehungsweise Ohr behalten wollen. |
Titel-Liste:
| | - A Whore for God
- Never exorcise me
- We invoke
- Sanguis Christi
- En la cruz
- Ancestral belief
- Vseslav
- Nocturnal Sun of Wolves
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.darkshine.new.fr  |
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