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Review: Daughtry |
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Album:
| | LEAVE THIS TOWN, 2009, Sony |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 15.07.2009 |
Review:
| | Vor gut zwei Jahren startete Daughtry in den U.S.A. mächtig durch; kein Wunder, denn seine Debüt-CD war eine Ansammlung an hochkarätigen Rock-Songs. Das einzige, was man immer wieder hörte und wohl auch als Kritik zu sehen ist: Das ganze klang verdammt nach Nickelback. Ich gestehe, dass dies wirklich der Fall ist, aber eigentlich betrifft dass nur die Arrangements und Instrumentierung, denn die Stimme von Daughtry hat meiner bescheidenen Meinung nach viel mehr zu bieten als die Stimme von Chad Kroeger.
Nun kommt mit LEAVE THIS TOWN das Zweitwerk auf den Markt und mit Sony haben die Mannen von Daughtry auch wieder einen großen Puplisher im Hintergrund. Wenn es Sony richtig anstellt, wird mit der entsprechenden Werbung es ein leichtes sein, an den Erfolg des Vorgängers anzuschließen. Ich persönlich gehe sogar zu weit und behaupte: Das Teil wird ein noch größerer Erfolg als das Debüt namens DAUGHTRY.
Warum? Nun es fällt sofort auf, dass die kernigen Rocksongs nicht mehr ganz so sperrig wie es noch auf dem Erstling der Fall war.
Der Opener "You don't belong" kommt zwar mit tief gestimmten Gitarren und starken Zitaten aus dem Hard Rock daher, setzt aber auf einem sehr eingängigen und hymnenhaften Refrain. Hier überzeugen vor allem auch die Breaks zwischen den sanft gesungenen Strophen und dem aggressiven Refrain.
Die Single "No Surprise" ist dann wie man eine Single erwartet: Radiotauglich, etwas arm an Überraschungen, aber halt mit einem Killerrefrain, der ins Ohr geht und nicht mehr raus geht. Hitarlarm!
Wie schon geschrieben, vor allem bei den schnellen Rocksongs haben Daughtry nochmal gewaltig am Songwriting gearbeitet, denn diese sind einfach runder als beim Vorgänger, das hört man vor allem bei dem Nu Breed-Song "Everytime you turn around", bei dem an Bon Jovi erinnernden "What I meant to say", doch das absolute Highlight unter den Up-Tempo Nummern ist für mich das das antreibende "Supernatural", das von allen Ohrwürmern sich einfach nochmals abheben kann.
Wer das Debüt kennt, weiß aber auch, dass Daughtry und seine Band es auch verstehen, sehr schöne Balladen und Halbballaden zu schreiben, und so kann man auch bei LEAVE THIS TOWN sehr viel davon erwarten. "Life after you" ist dabei nicht uninteressant, denn der Song wurde von Nickelback-Frontmann Chad Kroeger geschrieben, was man ihm aber gar nicht mal anhört, denn Daughtry haben es verstanden die Kroeger-typischen Gimmicks bei den Arrangements verschwinden zu lassen und drücken dieser starken Nummer ihren eigenen Stempel auf. Super!
Bei "September" wird es dann insgesamt etwas ruhiger und diese melancholische Ballade entwickelt sich erst nach und nach zu einem der besten Stücke auf der CD.
Sehr gut gefallen kann auch das mit Countryzitaten versehene "Tenesee Line", das vor allem emotional überzeugen kann.
Fazit: Ich bin baff, denn ich dachte eigentlich nach dem sehr guten Erstlingwerk können Daughtry und seine Band mit der ewigen schwierigen zweiten CD nur verlieren. Doch weit gefehlt, erneut stimmt hier die Mischung zwischen kernigen Rocksongs, eingängigen Radionummern und wunderschönen - und nie schleimigen! - Balladen. |
Anspieltipps:
| | "No Surprise", "Life after you", "Supernatural", "Tennessee Line" |
Tipp:
| | Für Fans von Nickelback, Stereoside oder Theory Of A Deadman ist diese CD ein Muss! |
Titel-Liste:
| | - You don't belong
- No Surprise
- Every Time you turn around
- Life after you
- What i meant to say
- Open up your Eyes
- September
- Ghost of me
- Learn my Lesson
- Supernatural
- Tennessee Line
- Call Your Name
- - - Bonus Tracks - - - - What Have We Become
- On The Inside
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.daughtryofficial.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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