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Review: Deadborn |
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Album:
| | STIGMA ETERNAL, 2007, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.J., 04.01.2008 |
Review:
| | Hachja, der deutsche Death Metal. Seien wir mal ehrlich: Eine wirkliche Hochburg dieses Genres waren wir noch nie. Nicht so melodisch wie die Skandinavier, nicht so brutal wie die Amis und den Kanadiern sind wir einfach technisch nicht gewachsen. Glücklicherweise scheint sich das aber im Laufe der Zeit geändert zu haben. Nicht nur Necrophagist haben in den letzten Jahren international gezeigt dass aus deutschen Landen auch anderes kommen kann als aufgewärmter Hardrock der 80er Jahre.
Ein neuer Hoffnungsträger aus diesem Bereich kommt aus dem Hause Massacre Records. Deadborn aus dem Süden Deutschlands existieren seit 2002. Neben vielen Livegigs wurde bislang eine EP produziert. STIGMA ETERNAL ist nun ihr Debütalbum und besticht durch einen überraschend brutalen, fetten Sound. Die Herren verstehen ihr Handwerk offenbar, denn soundtechnisch gibt es an ihrer Eigenproduktion aus dem Profistudio absolut nichts zu meckern.
Die Songs selbst sind bewusst technisch gehalten, schnelle Double-Bass Attacken wechseln sich ab mit groovenden Passagen, gewürzt mit einigen Taktwechseln. Überwiegend agieren Deadborn aber doch im Highspeedbereich, wie es der Opener zu dem auch ein Video produziert wurde "Pain is God" gut demonstriert.
"Coma Timecode" erinnert mich vom Start an stark an den einen oder anderen Psycroptic Song. Die schnellen, kaum ganz ausgespielten und schnell abgehackten und durch andere Rhythmen ersetzten Riffs sind technisch sauber vorgetragen, die kurzen eingestreuten Midtempo-Parts bringen ein gutes Maß an Wiedererkennungswert ohne aufgesetzt zu wirken.
Dafür haben Deadborn auch ein viel zu brutales Album geschaffen, wie auch "Malformed Magnificence" zeigt. Deadborn versteifen sich glücklicherweise nicht auf eine Richtung, so versuchen sie nicht technisch zu sein um sich zu präsentieren, sondern greifen schlichtweg auf gute Fähigkeiten zurück und setzen diese so ein wie es am besten passt. Das klingt mal eher nach erwähnten Psycroptic, manches Lead Fill nach Necrophagist, einige Riffs dagegen nach Severe Torture.
Ich möchte die Songs nun nicht bis in's letzte analysieren, wie auch die nächsten beiden "Progressive Paralyze" und "Negative Reinforcement" sind alle Songs auf STIGMA ETERNAL einfach brutale Nackenbrecher die jeden der auf technisch guten, brutalen Sound steht begeistern sollten. Die Soli sind kurz und setzen eher auf Prägnanz als auf übersteigertes selbst-in-Szene setzen.
"Back to the Blackness" ist mit seinen gerade mal zwei eineinhalb Minuten das wohl brutalste und geradlinigste auf STIGMA ETERNAL. Der Titeltrack selbst ist geprägt durch Stakkato Riffs und auch ein paar thrashige Parts.
"The Crack of Doom" zum Abschluss bietet nichts sensationell neues mehr, ist aber ebenfalls ein stlilechter Nackenbrecher wie seine Vorgänger.
Fazit: STIGMA ETERNAL ist ein außerordentlich starkes Debütalbum, hier passt nahezu alles. Technisch einwandfreie und dennoch brutale Songs mitten auf die 12, so muss moderner Death Metal klingen! Einzig die mit einer knappen halben Stunde arg knapp bemessene Spielzeit hätte ein klein wenig üppiger ausfallen können. |
Titel-Liste:
| | - Pain is God
- Coma Timecode
- Malformed Magnificence
- Progressive Paralyze
- Negative Reinforcement
- Back to the Blackness
- Stigma Eternal
- The Crack of Doom
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.deadborn.de  |
Probehören und Kaufen:
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