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Review: Deadsystem
 
Deadsystem - AS I FADE

Album:
 AS I FADE, 2013, Julezz & Julezz

Stil:
 Melodic Death Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 W.W., 26.08.2013

Review:
 Melodischer Death Metal gehört jetzt nicht gerade zu den Genres, in denen die Kreativität wie das Blut aus zerschossenen Zombieköpfen spritzt, zudem haben es sich die zumeist schwedischen Platzhirsche dort schon sehr bequem gemacht und es ist fraglich, ob da in absehbarer Zeit sowas wie würdige Nachfolger zu entdecken sein werden. Burden Of Life aus Regensburg fallen da ein, die haben aber auf ihrem superbem aktuellen Album The Vanity Syndrome auch die engen Genregrenzen derart brachial gesprengt, dass sie gar nicht mehr als reine Melo-Deather gelten können. Hoffnungsvolle Aspiranten sind nun Deadsystem aus der Domstadt Speyer, die mit AS I FADE ein ganz und gar nicht schlechtes Zweitwerk vorlegen.

Eine knappe Stunde in 13 Songs bietet das Album, und werden beim Opener "King of Red" noch Nintendo-Ängste geschürt (oder ja auch auf die Schippe genommen? Wer weiß das schon, eine umso coolere Aktion wäre es!), geht es doch bei den folgenden Songs "As I fade", "Inside the Storm" und dem wirklich großartigen "The Glorious Nightmare" richtig schön melodisch-derb zu.
Aber auch "Afflicition" mit seinem schönen Speed-Ende ist ein famoser Arschtritt vor dem Herrn.
Natürlich hört man an allen Ecken und Enden die Einflüsse der Buben raus, aber die dezent eingestreuten Elektronik-Spielereien, etwa auch bei "Sickening", sind zwar kein Alleinstellungsmerkmal, aber zeigen doch den Willen der Band, etwas Eigenes zu erschaffen.
Auch "Her Lullaby", zumindest in der ersten Hälfte wirklich eine Art Schlaflied mit Piano, Akustischer und Klargesang, ehe es dann doch wieder derber wird, ist eine willkommene Abwechslung für die Ohren. Schön ist im Übrigen die variable Stimme von Oliver Cox. Von grabestiefem Growlen, über den Heldentenor bis zum fiesen Shouting hat der Herr alles drauf, wofür andere Bands zwei Sänger brauchen. Den Fade-Out hättet ihr trotzdem umgehen können!
Bei "Come to Life" kommen dann sogar noch weibliche Vocals zum Einsatz, fast meint man schon, die Band möchte jetzt wirklich alles in ihren Sound packen, was es so an Variationsmöglichkeiten gibt. Aber das ist in dem Fall schon gut, weil es zum Glück nicht alles im gleichen Stück landet, sondern clever verteilt wird.
Richtig schön garstig wird es bei "Undone", einem echten Hassbatzen mit einem schönen Refrain, der allerdings sehr an In Flames erinnert. Guter melodischer Mittelteil.
"Tranquillity" ist dann ein kurzes, zweiminütiges Intermezzo.
Nun gut. "Haven" hat beim Riffing wieder große Ähnlichkeiten zu den Vorbildern, ist aber trotzdem ein feiner Song, der die Enden der Dynamik erneut ziemlich ausreizt.
"Snow White" und "Closing Chapter" runden dann eine knappe Stunde Melo-Death ab, letzteres dabei als Instrumental, das sehr psychedelisch und verträumt daherkommt. Der Kontrapunkt zum vorausgegangenen Geschrote. Prima.

Fazit: Eine solide Stunde melodischer Death Metal, gespielt von einer Band, die hörbar um Abwechslung im enggesteckten Genre bemüht ist. Die Bande hat Potenzial!

Anspieltipps:
 "The Glorious Nightmare", "As I fade", "Her Lullaby", "Undone" und "Haven".

Tipp:
 Dark Tranquillity, In Flames, Soilwork das sollte als Eckpfeiler genügen.

Titel-Liste:
 
  1. King of Red
  2. As I fade
  3. Inside the Storm
  4. The Glorious Nightmare
  5. Affliction
  6. Sickening
  7. Her Lullaby
  8. Come to Life
  9. Undone
  10. Tranquillity
  11. Haven
  12. Snow White
  13. Closing Chapter

Laufzeit:
 54:57 Min.

Band-Infos:
 
  • www.deadsystem.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Deadsystem: AS I FADE


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