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Review: Death |
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Album:
| | THE SOUND OF PERSEVERANCE, 1998, Nuclear Blast |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.S., 29.12.2009 |
Review:
| | Es gehört zu unserer Zeit dazu, dass mit Superlativen nicht gespart wird und jede nur geringfügig überdurchschnittliche Leistung - sei es in welchem Bereich auch immer – in den Himmel gelobt wird. Mir diese Tatsache von Beginn an vor Augen führend versuche ich mich nun einem meiner seit Jahren absoluten Liebslingsalben zu widmen, möglichst objektiv und neutral: dem 1998er THE SOUND OF PERSEVERANCE der Genre-Größe Death: Death gehören wohl zu den einflussreichsten Death Metal Bands aller Zeiten und deren Mastermind Chuck Schuldiner zu den populärsten Persönlichkeiten im Metal. Dabei ist die die Geschichte von Death nicht von der Lebensgeschichte ihres Gründers Schuldiner zu trennen uns so enden beide am 13. Dezember 2001, als Chuck nach zweijährigem Leiden an einem Hirntumor stirbt.
THE SOUND OF PERSEVERANCE ist das letzte Album von Death und zweifelsohne auch der Höhepunkt einer Entwicklung, die die Band im Laufe ihrer insgesamt sieben Studioalben vollführte: Angetrieben von unzähligen Besetzungswechseln entwickelte die Band einen immer technischeren und einzigartigen Musikstil, der, unterstützt von einer äußerst sterilen, dafür aber glasklaren und ausdifferenzierten Produktion, THE SOUND OF PERSEVANCE zu einer Demonstration des musikalischen Könnens jedes einzelnen Bandmitglieds werden lässt. Eine weitere Endstufe einer Entwicklung, die beim Durchhören der Banddiskographie schnell ersichtlich wird, beinhaltet den Gesangstil von Schuldiner, der sich im Laufe seiner Karriere von den typischen Death Metal-Vocals verabschiedet und auf THE SOUND OF PERSEVERANCE durch ein markant-hohes Gekeife besticht.
Einzelne Songs des Albums herauszugreifen ist ebenso schwer wie unsinnig, da das Album definitiv als Ganzes anzuhören ist, da es erst mit zunehmender Spielzeit seine volle Wirkung entfacht. Äußerst sperrig, geradezu progressiv und gleichzeitig für Death Metal geradezu melodienreich, das sind die Attribute, die man THE SOUND OF PERSEVERANCE zuschreiben kann. Nach dem ersten Hördurchlauf fühlt man sich zunächst völlig überfordert von der Komplexität des Gehörten, drückt aber sofort erneut die Play-Taste, da man der einzigartigen Stimmung des Albums verfallen ist, hört den grandiosen Opener "Scavenger of human Sorrow" mit seinem markanten Intro und dem für Death typischen Gitarrenspiel, das wahnsinnig eingängige "Spirit Crusher", das abwechslungsreiche "To forgive ist to suffer" …oh verdammt, jetzt bin ich doch ins Schwärmen gekommen, aber wie soll man sachlich bleiben, während einem THE SOUND OF PERSEVERANCE abwechselnd ein meterbreites Grinsen und ein ehrfürchtiges Staunen ins Gesicht zaubert?!?
Fazit: Es bleibt daher nur noch die Empfehlung (oder sollte es besser „der Befehl“ lauten?), sich dieses Album zuzulegen (insofern man es auf geradezu blasphemische Art und Weise noch nicht besitzt) und sich selbst ein Urteil zu bilden. Eines kann ich aber prophezeien: Schlecht wird dieses nicht ausfallen! |
Tipp:
| | Nuclear Blast hat 2001 eine „Deluxe Edition“ des Albums herausgebracht, die neben der regulären CD eine DVD enthält, auf der ein Gig von Death in Cottbus aus dem Jahre 1998 zu sehen ist. Zwar ist das Ganze nur aus einer Kameraperspektive gefilmt, aber es lohnt sich doch zu sehen, mit welcher Präzision und Eleganz Chuck Schuldiner sein Instrument bedient. |
Titel-Liste:
| | - Scavenger of human Sorrow
- Bite the Pain
- Spirit Crusher
- Story to tell
- Flesh and the Power it holds
- Voice of the Soul
- To forgive is to suffer
- A Moment of Clarity
- Painkiller (Cover, Judas Priest)
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Laufzeit:
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