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Review: Deathening
 
Deathening - CHAINED IN BLOOD

Album:
 CHAINED IN BLOOD, 2013, Rakamarow

Stil:
 Death Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 13.12.2013

Review:
 Die Songtitel auf dem Zweitwerk dieser, ganz und gar feinsinnig Deathening benannten schwedischen Death-Metal-Bande, verheißen nichts Gutes. Passend heißt es dazu im Info der Plattenfirma: "CHAINED IN BLOOD ist ein Zwölftracker über die Brutalitäten und Abscheulichkeiten, die der Mensch verursacht, wenn immer Empathie unterdrückt wird." Dazu passt natürlich keine Flower-Power-Hippie-Musik, hier muss der Death Metal dich beim Schlawittchen packen und dir so derbe in die Eingeweide hauen, dass die sich freiwillig zum Schlachthaus begeben.

Dass CHAINED IN BLOOD trotzdem Spaß bringt, ist Freunden von Bands wie At The Gates schon bei den ersten Klängen des Openers "Self Impaled" klar, denn hier regiert Freund In-die-Fresse mit eiserner Faust und serviert die Totschläger mit melodischen Einsprengseln praktisch im Minutentakt.
"Bleed" ist ein Song, der wahrlich beeindruckt, 7:16 Minuten ist er lang, komplex, melodisch, schön.
Besonderer Höhepunkt ist "Beast Inside", das immer wieder an die frühen Arch Enemy erinnert, also die in der Prä-Gossow-Phase, nun ja, "Beast of Man" kommt nicht nur des Titels wegen in den Sinn. Ein echter Hit!
Auch "The Living Burn" überzeugt vor allem mit tollen Gitarrenleads.
"Ether" ist ein kurzes Zwischenspiel, beklemmend, beängstigend, vor allem wegen der skurrilen Effekte, die an Fledermäuse, Irrenhaus und Folter erinnern, obwohl sie im Grunde nur sirrende Töne sind. Stark, vor allem über Kopfhörer.
Ob es einen darauf vorbereitet, zu sterben, beantwortet "Prepare to Die" dann zwar nicht, aber ein solider Stampfer ist der Song dennoch!
"Butchered Souls of no Tomorrow" hat einen sperrigen Titel, dauert über sechs Minuten – und ist doch ein eingängiger Totschläger, bei dem der Aufprall auf der Schädeldecke irgendwie gar nicht mal so weh tut, um mal vom Vokabular im Subjekt zu bleiben.
"Final fierce Disdain" prügelt dann das allerletzte Leben aus dem beglückten Hörer, am Ende lautet die Diagnose konsequenterweise: "Ceased". Ein instrumentaler Abgesang aufs Leben, irgendwie beruhigend, irgendwie stimmig, irgendwie passend.

Fazit: Eine gute Dreiviertelstunde melodischer Tod aus Göteborg/Malmö. Ein Album das vor allem die Fans der verblichenen At The Gates und der immer poppiger werdenden In Flames freuen wird. Sie finden das, was ihre Stammbands heute nicht mehr liefern können oder wollen.

Anspieltipps:
 "Bleed" und "Beast Inside". Letzteres ist ein echter Hammer!

Tipp:
 Wem In Flames ärgern, weil sie, vor allem seit Jesper Strömblads Abgang nur noch Pop-Death-Metal machen (den ich übrigens sehr gut finde, aber das gehört nicht hierher!), wer traurig ist, dass At The Gates nur noch live ab und zu mal auftreten, der könnte mit Deathening einen echt vollwertigen Ersatz gefunden haben. Probiert’s aus, Leute!

Titel-Liste:
 
  1. Self Impaled
  2. Slave to the Kill
  3. Bleed
  4. Terminal Retribution
  5. Beast Inside
  6. The Living Burn
  7. Ether
  8. Prepare to Die
  9. Lights out
  10. Butchered Souls of no Tomorrow
  11. Final fierce Disdain
  12. Ceased

Laufzeit:
 46:18 Min.

Band-Infos:
 
  • www.deathening.se 

  • Probehören und Kaufen:
    Deathening: CHAINED IN BLOOD


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