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Review: DeeExpus |
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Album:
| | KING OF NUMBER 33, 2012, Ear Music |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 26.05.2012 |
Review:
| | Ihr 2008 erschienenes Debüt-Album HALFWAY HOME brachte den britischen Neo-Progern DeeExpus Vergleiche mit Genre-Größen wie Jethro Tull, Marillion, Dream Theater oder Porcupine Tree ein, verdientermaßen muss man sagen.
Auch Mark Kelly, einst Keyboarder bei Marillion, blieb dies nicht verborgen, woraufhin er im Jahr 2011 schließlich bei DeeExpus einstieg. KING OF NUMBER 33 stellt die Rückkehr zu seinen Neo-Prog-Wurzeln dar. Und wie schon bei Marillion hat er auch hier erstklassige Musiker an seiner Seite. Der Zweitling der britischen Neo-Prog-Hoffnung kann an die stärksten Werke von Marillion scheinbar mühelos anknüpfen.
In Form von vier kürzeren (soweit man in diesem Genre überhaupt von kurz sprechen kann) Songs und dem in sechs Kapitel unterteilten epischen Titeltrack (knapp 27 Minuten) kann der britische Fünfer mit teils straighten, teils vertrackten und verschachtelten Kompositionen den Prog-Fan begeistern. Die zu jederzeit superben Melodielinien und Harmonien korrespondieren aufs angenehmste mit den gelegentlichen instrumentalen Ausflügen, die eindrucksvoll die handwerkliche Meisterschaft der beteiligten Musiker unterstreichen. Mal fühlt man sich an die frühen Dream Theater und Marillion erinnert, mal lassen sich Parallelen zu den späten Spock’s Beard ziehen. Knallharte Rockpassagen agieren im Wechsel mit eingängigen, episch-melodischen, gelegentlich auch mal poppig angehauchten, Momenten. Bemerkenswert ist insbesondere die Leistung von Sänger Tony Wright, der die gesamte Palette von gefühl- bis druckvoll virtuos abdeckt und dessen Stimme sich wie ein schützender und wärmender Mantel um die Musik legt.
Die für dieses Genre typische erstklassige Produktion stellt das Sahnehäubchen auf diesem köstlichen Prog-Tortenstück dar und macht KING OF NUMBER 33 somit zu einer der besten Progressive Rock-Produktionen der vergangenen Jahre.
Fazit: KING OF NUMBER 33 nimmt den Hörer mit auf eine Reise zu den Ursprüngen des Progressive Rock, gehüllt in ein superbes und modernes Soundgewand. Die fünf Kompositionen wurden von DeeExpus aufs versierteste konserviert. Das variable und angenehm warme Organ von Sänger Tony Wright durchläuft die Songs wie ein roter Faden. Ein sagenhaftes und facettenreiches Album, das nahezu jeder progrockaffine Musikliebhaber auf seiner Liste haben sollte. |
Anspieltipps:
| | "Me and my Downfall", "King of Number 33", "Marty and the magic Moose" |
Titel-Liste:
| | - Me and my Downfall
- Maybe September
- Marty and the magic Moose
- King of Number 33
Chapter I – Paupers Parade Chapter II – Accession Chapter III - The Physician and the Traitor Chapter IV - The Hunt Chapter V - Neverending Elysium Chapter VI - Rex Mortuus Est - Memo
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.deeexpus.com  |
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