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Review: Defloration |
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Album:
| | ABUSED WITH GODS BLESSING, 2010, War Anthems |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.U., 23.10.2010 |
Review:
| | Also eine Band Defloration (Entjungferung) zu nennen ist schon eine ziemlich gewagte Idee. Denn bei der Suche nach Bandinformationen im Internet (der Promo Zettel ist hier leider keine große Hilfe) kommt sehr schnell auf ziemlich viele schlüpfrige Seiten. Auch nach dem Abwegen welche Seite man anklickt und welche Seite man lieber sein lässt, stellt man relativ schnell fest, dass es nur sehr wenig Informationen über diese Band gibt. Bekannt sind lediglich die Tatsachen, dass die Band aus Deutschland (Jena, Thüringen) kommt, aus fünf Musikern besteht und schon etliche Demos, Split-CDS und Alben herausgebracht hat. Mit ABUSED WITH GODS BLESSING legen sie ihr letztes Album vor, welches Mitte Oktober 2010 herausgekommen ist.
Brutal Death Metal: Der Name ist Programm. Schon der erste Song "Angel of Wrath" macht der Stilrichtung alle Ehre. Klingen tut er aber eher wie Cannibale Corpse ohne Wenn und Aber. Ziemlich düster, ziemlich depressiv aber dennoch mit einer gewissen Raffinesse. Das ist nichts schwache Nerven.
Und weil es so schön ist, legen sie mit "Lost in Addiction" noch einen drauf. In gleicher Manier suchen sie die Gehörgänge des interessierten Fans auf um diese auf das Ende vorzubereiten.
Dich am Ende sind wir noch lange nicht. Ein bisschen flotter geht es mit "Braindrill" weiter. Doch wenn man denkt, es wird nun etwas ruhiger, der irrt vollkommen. Abgesehen von der Tatsache, dass man ein bisschen schneller spielt, bleibt man trotzdem der Linie treu. Knallharter Death Metal!
So, jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Der Song "Mr. Finster" spiegelt wohl alles wider, was man sich bisher schon gedacht hatte. Alles finster, düster, depressiv und unheimlich aggressiv.
Mit leichten Stilelementen aus der Richtung Speed Metal beginnt der nächste Song "Digested by Conspecifics". Doch währt die Freude nicht allzu lange und man fällt wieder zurück ins tiefste Death Metal. Also der Zusatz "Brutal" ist bei diesem Album absolut gerechtfertigt.
Gleiches gilt für die folgenden Songs von "The real Massacre of Knife" bis zur Schlussrille "Negation of God". Da geben sich stilistisch gesehen die Songs nacheinander die Klinke in die Hand.
Auf Grund der verblüffenden Ähnlichkeiten bleibt einem nichts anderes übrig, als sie einfach alle "über einen Kamm zu scheren". Da werden große Unterschiede nicht gerade feinfühlig herausgearbeitet. Das ist beileibe kein Makel, aber es lohnt sich auch nicht, jeden Song näher zu betrachten, da man sich eh bloß wiederholen würde.
Fazit: Schon der erste Blick auf das Cover lassen Assoziationen an Cannibal Corpse wach werden. Das Artwork könnte locker von dieser Band stammen. Blutig und eine doch etwas abschreckende Szene, besonders für schwache Nerven. Aber Death Metal Fans haben aber bekanntermaßen selten schwache Nerven.. Verantwortlich dafür zeichnet Mike Hrubovak, Sänger der Bands Monstrosity und Vile. Zum Artwork passt auch der Albumtitel wie die Faust aufs Auge. Mit ihrer Einschätzung hinsichtlich der musikalischen Ausrichtung liegt man mit der Bezeichnung "Brutal Death Metal" genau richtig. Was die Jungs da von sich geben, ist echt starker Tobak und da braucht man die passenden Nervenstärke. In dieser Hinsicht ergänzen sich die Musik und das Cover bestens. Die Beurteilung fällt hier einem ein bisschen schwerer als sonst, denn das hier ist absolute Geschmackssache. Die einen werden das Album lieben die anderen werden sich mit Grauen abwenden. Also einfach reinhören und sich selbst eine Meinung bilden. |
Anspieltipps:
| | "Angel of Wrath", "Mr. Finster" und "Lost in Addiction". |
Titel-Liste:
| | - Angel of Wrath
- Lost in Addiction
- Braindrill
- Mr. Finster
- Digested by Conspecifics
- The real Massacre of Knife
- The religious Way
- The Fade of Poor
- Standing at the Abyss
- Negation of God
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.defloration-deathmetal.de  |
Probehören und Kaufen:
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Bandinfos |
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