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Review: Demiurg |
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Album:
| | SLAKTHUS GAMLEBY, 2010, Cyclone Empire |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.U., 29.06.2010 |
Review:
| | "Demiurg" sagt mit Sicherheit keinem etwas. Folgendes habe ich bei Wikipedia gefunden: "Der Demiurg (von griechisch "Handwerker") ist ursprünglich der in Platons naturphilosophischem Werk Timaios beschriebene Schöpfergott, der als eine Art Baumeister den Kosmos erschuf, indem er ihn als Abbild der kategorialen platonischen Ideen ordnete. (Ende des Zitats). Unser Demiurg ist aus ganz anderem Holz geschnitzt. Die Band gründet sich 2006 unter der Regie von Rogga Johansson in Schweden. Die Stilrichtung ist anfänglich primitiver und roher Death Metal. Im Laufe der Zeit entwickelt sich die Stilrichtung weiter. Man tendiert mittlerweile eher in Richtung reinrassiger Old School Death Metal, der sich an Bands wie Bolt Thrower, Edge of Sanity und Grave orientieren. Man verpflichtet schließlich den Bassisten Johan Berglund, der bei This Heaven spielt. Drummer ist Dan Swanö, der auch gleichzeitig Produzent ist. Nach dem Debütalbum BREATH OF THE DEMIURG (2007) verpflichtet man Ed Warby für die Schießbude und Dan Swanö widmet sich der Vermarktung. 2008 erscheint das zweite Album THE HATE CHAMBER. Mittlerweile ist die Holländerin Marjan Welman von der Gothic Band Autumn zur Band gestoßen. Eine große Bereicherung für die Band. Und 2010 erscheint das aktuelle Album SLAKTHUS GAMLEBY.
Los geht es mit "Life is a Coma". Der Song beginnt ohne Umschweife. Elemente aus dem Industrial Bereich sind erkennbar. Aber der Gesang ist so was von dermaßen tief und und düster. Da bekommt schon fast Angst. Aber für die Stilrichtung ein perfekter Einstieg. Zum Glück stimmen eine die Gitarren ein bisschen heiter, da sie doch eine höhere Tonlage anspielen. Der Knaller ist die Stimme von Marjan Welman. Die ist das totale Gegenteil vom Sänger Rogga Johansson. Weiblich gegen Dark. Der perfekte Kampf.
"Death grasp Oblivion" ist aus dem gleichen Holz geschnitzt und steht dem Opener in keinster Weise nach. Schnell, dark, düster: So lässt er sich wohl am bestem beschreiben. Allerdings bleiben die Gitarren eher im schwerlästigen Bereich.
Der nächste Song "The cold Hand of Death" klingt wirklich wie sein Titel. Die kalte Hand des Todes. Bei dem depressiven Gesang und Sound fühlt man sich wirklich so, als würde die Hand des Todes nach einem greifen.
Auch "Cold Skin" ist nicht viel besser. Todesahnungen umwehen einem das Gehirn. Wer hier nicht standfest ist, bekommt Probleme. Gut, man wird sich nicht gleich vor den Zug werfen, aber die gesamte Stimmung der beiden Songs sind schon sehr abgefahren. Aber das ist halt Black Metal!
Aber zum Aufheitern gibt es ja den Song "From Laughter to Retching". Der klingt doch schon wesentlich fröhlicher und heiterer. Wenn auch der Gesang dieser Tendenz nicht so ganz folgen will, der der Rest will es aber. Besonders erwähnenswert ist die Gitarre. Die ist wirklich ein Sahnestück. Klingt sie doch in vielen Passagen so richtig nach guter alter Rockmusik, wie man es aus den guten alten Tagen gewohnt ist.
Endlich. Der Titelsong "Slakthus Gamleby". Irgendwie hat man ja schon lange darauf gewartet. Nu ist er da. Er ist eine Mischung aus fetzigem Heavy Metal und düsterem Dark bzw. Black Metal. Ansonsten bietet er nichts Neues.
Zum Schluss begraben wir mit "World Burial" die Welt. Wie man allerdings bei diesem knallharten Sound unter der Erde bleiben kann, ist schleierhaft. Da will man einfach wieder raus und Headbangen. Der treibende Sound ist einfach genial und bildet einen perfekten Abschluss für dieses Album.
Fazit: Und wieder einmal mehr ein hervorragendes Werk skandinavischer Black Metaller in Zusammenarbeit mit den Niederlanden. Schade ist eigentlich nur, dass man von der weiblichen Sängerin Marjan Welman nicht viel hört. Denn der Einsatz im Song "Life Is A Coma" hatte so richtig Appetit darauf gemacht und ich denke, die stimmliche Symbiose aus Gothic und Black Metal wäre nahezu perfekt. Dennoch ist das Album absolut bemerkenswert.. Ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen. Was gut ist wird gut bleiben. Musikalisch ist man bestens abgestimmt, der Stil wird nie verlassen und man weiß jederzeit, was man hört. Ein Highlight in jeder CD-Sammlung. |
Anspieltipps:
| | "Life is a Coma", "The cold Hand of Death", "From Laughter to Retching" und "Slakthus Gamleby". |
Titel-Liste:
| | - Life is a Coma
- Death grasp Oblivion
- Travellers of the Vortex
- The cold Hand of Death
- Cold Skin
- From Laughter to Retching
- Slakthus Gamleby
- World Burial
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/demiurgofficial  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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