 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Destruction |
 |
| |
Album:
| | D.E.V.O.L.U.T.I.O.N., 2008, AFM |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.S., 21.09.2008 |
Review:
| | Destrucion muss man nicht mehr vorstellen! Seit ihrer Gründung im Jahre 1982 gehört die Band zum Feinsten, was in Sachen Thrash auf dem Markt ist und konnte einige Genre-prägende Alben aufnehmen. Hinzu kommt eine bestechend gute Leistung auf der Bühne, mit der das Trio aus dem südlichsten Zipfel Deutschlands jede noch so müde Meute mobilisieren kann. Zu guter letzt hat die Band mit Frontsau Schmier eine der engagiertesten und authentischsten Persönlichkeiten der Szene in den eigenen Reihen.
Nach den Feierlichkeiten zum 25jähriegen Bestehen im vergangenen Jahr, in dessen Mittelpunkt die Veröffentlichung des Albums THRASH ANTHEMS stand, in dem die Band Songs aus der eigenen Band-Geschichte neu interpretierte, steht nun das neue Album D.E.V.O.L.U.T.I.O.N. in den Startlöchern. Dieses wurde nach langer Zusammenarbeit mit Peter Tägtgren dieses Mal von Jacob Hansen produziert, was dem Sound der Band gut tut, da sich die Destruction-Alben in der Tägtgren-Ära immer hart an der Grenze zur Über-Produziertheit bewegten.
Dass dies aktuell nicht mehr der Fall ist zeigt bereits der Opener "Devolution": Von einer kurzen akustischen Passagen eingeleitet wird recht schnell das erhoffte Thrash-Spektakel entfacht: Brachial, roh, aggressiv und old-school as fuck erweist sich der Song bereits nach wenigen Tönen. Dazu kommen typische Destruction-Riffs von Gitarren-Gott Mike Sifringer und das schneidende Organ von Schmier. Abgerundet wird das Ganze von einem Gast-Solo von UFOs Vinnie Moore.
Nicht weniger kann sich man auch vom folgenden "Elevator to Hell" erhoffen, auch wenn der höllische Fahrstuhl stellenweise etwas langsamer daherkommt als der Vorgänger. Dafür ist das Riff aber besonders gut gelungen und auch Schmier zeigt eine starke Gesangsleistung.
Weiter geht's mit "Vicious Circle - The seven deadly Sins", zu dem die Band auch ein Video gedreht hat. Völlig zu Recht, da der Song ein Highlight des Albums darstellt: Mit lateinisch gesungenem Kirchengesang eingeleitet wird recht schnell die Thrash-Keule ausgepackt und der Song entzündet seine nekrophile Stimmung. Unglaublich und gleichzeitig auch bewundernswert, dass drei Leute so viel kontrollierten Lärm veranstalten können!
"Defenders of the Throne" nennt sich der nächste Nackenbrecher, der rhythmisch in die Richtung von "Life withour Sense" geht.
Etwas weniger begeistert das vertrackte "The last desperate Scream", allerdings steigt das Niveau mit "Urge (The Greed of Gain)" schnell wieder an: Dies liegt nicht nur am eingestreuten Solo von Annihilator-Mastermind Jeff Waters, sondern auch am hörenswerten Refrain.
"The Violation of Morality" besitzt ein traditionelles und relativ unspektakuläres Grund-Riff, das aber wahrscheinlich gerade dadurch sehr gut wirkt. Das Drumming von Marc Reign ist wie auf dem ganzen Album äußerst präzise und verleiht dem Song einen gehörigen Druck. Manchmal kann man eben auch mit wenig viel erzielen!
"Inner Indulgence" ist zu Beginn ein (verhältnismäßig) langsamer Stampfer, während "Odyssey of Frustration" vom ersten Takt an ordentlich Dampf macht.
Ein Highlight folgt mit "No one shall survive" ganz am Ende des Albums: Gitarren wie aus einem Parallel-Universum treffen auf interessante Breaks, perfektes Drumming und Schmiers Reibeisenstimme. SO wird man gerne aus einem Album verabschiedet...
Fazit: Insgesamt haben es Destruction geschafft das beste Album seit dem 2001er THE ANTICHRIST zu schreiben, das nahezu keinen Ausfall hat und sicherlich einige Songs beinhaltet, die sich auch längerfristig fest in das Live-Set der Band integrieren lassen. Nicht nur Wein wird mit dem Alter immer besser! |
Titel-Liste:
| | - Devolution
- Elevator to Hell
- Vicious Circle - The seven deadly Sins
- Defenders of the Throne
- The last desperate Scream
- Urge (The Greed of Gain)
- The Violation of Morality
- Inner Indulgence
- Odyssey of Frustration
- No one shall survive
|
Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Bandinfos |
 |
 |
Neue Reviews |
 |
|