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Review: Distance Call |
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Album:
| | DISTANCE CALL, 2011, DA Music |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.A., 05.01.2012 |
Review:
| | Das im Jahre 2009 von Gitarrist Robert Resineck gegründete und im Anschluss daran durch seine langjährige Weggefährtin Korry Schadwell (Vocals) sowie das Brüderpaar Arno (Bass, Backing Vocals) und Jörn Kädler (Drums) komplettierte Quartett Distance Call setzt mit dem gleichnamigen Debüt-Album ein erstes Ausrufezeichen.
Sämtliche Beteiligte haben in der Vergangenheit bereits ihre musikalischen Erfahrungen gemacht. So verdiente sich Gitarrero Robert seine ersten Sporen bei Custard, Shouterin Korry war u.a bei ProControl und The Mystery tätig, Drummer Jörn ließ sich den letzten Feinschliff auf der Future Music School verpassen und sein Bruder Arno machte in diversen Rockbands als Frontmann/Bassist sowie als Musiklehrer seine Erfahrungen. Insgesamt also ein grundsolides Fundament, auf das man hier gebaut hat. Und das hört man der Musik auch an.
DISTANCE CALL weiß durch kraftvollen und mit jeder Menge Spielfreude ausgestatteten Hardrock zu überzeugen. Die Songs werden abwechslungsreich, gut produziert und handwerklich ohne Fehl und Tadel dargeboten. Besonders hervorzuheben sei an dieser Stelle der grandiose Gesang von Frontfrau Korry Schadwell, die nicht nur optisch einiges her macht sondern auch durch ihre powervolle, variable und leicht angeraute Stimme den Songs das richtige Feeling verleiht. Wenn die Live-Performance ähnlich energiegeladen ausfällt wie auf Platte, dürfte man es hier mit einer echten "Rampensau" zu tun haben. Temporeiche Power-Nummern wie "Ray of Light", "Bricks" oder "Thunderstorm", melodieselige Midtempo-Riffer wie "Way to your Heart", "Paradise" oder "Wings of Love" und die leicht bluesige Ballade"First Kiss" (Killer-Refrain!) dürften gerade Live ihre volle Wirkung entfalten.
Also ab auf die Homepage der Band und die Tourdaten checken! Viel Spaß beim Konzert!
Fazit: Ein gelungenes Debüt der westfälischen Hardrock-Combo Distance Call, die vor allen Dingen mit kompakten und griffigen Songs, einer guten Produktion sowie einer fantastischen Frontfrau überzeugen kann. Wenn zuletzt auch noch mit überdurchschnittlichen technischen Qualitäten zu Werke gegangen wird, kann man sich zufrieden zurücklehnen und genießen. Die große Stärke von Distance Call liegt neben der zelebrierten Power zudem in den Refrains, die sich ohne Umwege in den Gehörgängen einnisten. Sicherlich, dass ein oder andere Riff hat man schon hier und da mal gehört und die Art und Weise, wie die Songs strukturiert und aufgebaut sind ist ebenfalls nicht neu. Das ist der Qualität der Musik jedoch nicht abträglich, da die hier an den Tag gelegte Spielfreude und der grandiose Gesang einiges wieder wett machen. Schnörkelloser Hard Rock der gut unterhält und allemal dicke 5 Punkte wert ist. Ein wenig Luft nach oben muss ich mir bewertungstechnisch für die nächste Scheibe von Distance Call schließlich noch einräumen! |
Anspieltipps:
| | "Ray of Light", "Prisoner of the Past", "Thunderstorm", "First Kiss". |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Ray of Light
- Bricks
- Gambling
- Wings of Love
- Set me on Fire
- Prisoner of the Past
- Paradise
- First Kiss
- Thunderstorm
- Way to your Heart
- Rock the Night
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.distancecall.de  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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