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Review: Domain
 
THE CHRONICLES OF LOVE, HATE AND SORROW

Album:
 THE CHRONICLES OF LOVE, HATE AND SORROW, 2009, Limb

Stil:
 Melodic Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 C.U., 07.06.2009

Review:
 Mit der neuen Domain landen ja keine Unbekannten in meinem CD Player. Sie begleiten mich schon seit 20 Jahren. Seit dem ersten Kingdom Album, daraus entstand dann später die Band Domain, kenne ich diese Formation. Angefangen hat alles mit melodischem Hardrock und in den letzten Jahren haben sie mehr Härte in ihre Musik gelegt, ohne aber ihre Melodie zu verlieren. Dies ist bereits das 9. Album dieser deutschen Band und textlich verarbeitet man den Roman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe.
Auf dieser Scheibe ist auch erstmals Neusänger Nicolaj Ruhnow zu hören, der den ausgestiegenen Carsten Schulz ersetzt.

Mal hören wie sich das auf die neue Platte niederschlägt und so starten wir mit dem ersten Song "Picture the Beauty" der mit wilden Gitarren und ordentlicher Härte startet. Als dann erstmals nach 30 Sekunden der Gesang von Nicolaj eintritt, ist einem sofort klar hier hat die Band einen klasse Nachfolger gefunden, der super zur Musik von Domain paßt.
Auch mit "Sweeping Scars" geht es munter weiter. Der Song hat eine schöne Melodie und die bleibt einem sofort im Ohr hängen. Auch hier kann sich der Sänger mit seinem abwechslungsreichen Gesang auszeichnen. Klasse!
Nun geht es erstmals mit "Angel Above" etwas ruhiger zu. Mit dem Chor wirkt der Song allerdings etwas kitschig, aber der neue Sänger rettet mit seinem tollen Organ dieses Lied.
Auf "Circle of Give and Take" und "He is Back" wird wieder Gas gegeben ohne die Melodie zu verlieren. Einzigartige abwechslungsreiche Instrumentalparts. Sie sorgen für Spaß und gute Laune. Tolle Songs!
"My inner Rage" ist ein harter Song, der von der starken Gitarrenarbeit und durch den vielseitigen Gesang unterstrichen wird.
Bei "Digging their Graves" kommen die Gitarren wieder zu Wort und auch ein Chor ist zu hören. Durch abwechslungsreiche Parts wirkt das ganze etwas progressiv aber gleichzeitig auch symphonisch. Der Gesang könnte an den schnellen Stellen auch von Fabio Leone von Rhapsody of Fire stammen.
Sehr progressiv geht's dann auch mit dem nächsten Lied "Haunting Sorrows" weiter. Hier muß man schon genau hinhören bevor sich einem der Song erschließt.
Symphonisch kommt dann "The last Dance" rüber. Abwechslungsreiche Parts zeichnen auch diesen Titel aus.
Mit "Twelve O'Clock" geht's dann eher wieder ruhig weiter. Eine schöne Ballade.
Bei "Two Brothers & The Sinners Chess" sind wir dann schon beim Bonustrack und am Ende dieser Platte. Wiederum ein abwechslungsreicher, aber eher ruhiger Ausklang.

Fazit: Mit Nicolaj Ruhnow hat die Band eine tollen Nachfolger am Sängerposten gefunden. Seine Stimme ist abwechslungsreich und melodisch und paßt genau zu Domain. Auch die Musik ist klasse geworden. Durch die verschiedenen Stile deren man sich bedient, wie Melodic, Progressiv und Symphonic Metal, sorgt man für Abwechslung ohne aber die typische domainsche Melodie zu vernachlässigen. Langeweile sucht man woanders. Ein Album das einfach Spaß macht!
Einzig der Drumsound gefällt mir nicht so, der klingt irgendwie leblos und steril.

Anspieltipps:
 "Sweeping Scars", "Circle of Give and Take", "Digging their Graves".

Tipp:
 Alle Domain Fans dürfen hier bedenkenlos zugreifen! Aber auch alle die auf Melodic Metal stehen und mit progressiven Elementen keine Probleme haben, können sich dieses Album sicherlich zulegen.

Titel-Liste:
 
  1. Picture the Beauty
  2. Sweeping Scars
  3. Angel Above
  4. Circle of Give and Take
  5. He is Back
  6. My inner Rage
  7. Digging their Graves
  8. Haunting Sorrows
  9. The last Dance
  10. Twelve O'Clock
    - - - Bonus Track - - -
  11. Two Brothers & The Sinners Chess

Laufzeit:
 61:10 Min.

Probehören und Kaufen:
The Domain: THE CHRONICLES OF LOVE, HATE AND SORROW (Ltd. Digi.)

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