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Review: Dommin |
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Album:
| | LOVE IS GONE, 2010, Roadrunner |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 27.01.2010 |
Review:
| | Im Jahre 2000 gründete Kristofer Dommin die Band Dommin, das ganze geschah in San Dimas, nahe von Los Angeles. Es hat bis in das Jahr 2007 gedauert, bis das Line Up der Band endlich komplett war. Billy James, anfangs Keyboarder, zupft die Saiten am Bass, am Keyboard ersetzte ihn Konstantine und zuletzt kam Drummer Cameron Morris dazu.
Der Frontmann umschreibt das Debüt namens LOVE IS GONE wie folgt: "Es geht um Emotionen, letztendlich sind die in der Musik immer noch wichtiger als die Tatsache, wieviel Keyboard, Gitarren oder Drums man hört." Das stimmt sehr wohl, und da Dommin einen Gothic Rock im Stil der Sisters Of Mercy oder auch The Cure einspielt, ist die düstere Grundrichtung der CD mehr als klar. Obwohl die Bezeichnung Gothic Rock es auch nicht wirklich trifft, denn Goths stellt man sich eigentlich anders vor. Ich denke, traurige und melancholische Rockmusik mit viel Gespür für Emotionen und grandiosen Melodien trifft es am besten. Anders gesagt: Dieser Musikstil klingt neu.
Von Anfang an war ich positiv überrascht über den charismatischen Sänger und Chef der Band, denn Kristofer Dommin erinnert mich mit seiner Stimme an Keith Caputo von Life Of Agony oder auch Nick Cave! Der Opener "My Heart, your Hands" zeichnet dabei ganz gut vor, wie abwechslungsreich das Album geraten ist, denn während zuerst Keyboard-Klänge bei der Nummer überwiegen, gehen diese zu rauhen Gitarrenriffs über, so dass man sehr schnell von der Magie es Openers gefangen genommen wird.
Das nachfolgende "New" könnte man fast schon als Up-Tempo Nummer mit einer feinem Portion Swing bezeichnen, ist es eigentlich vom Arrangement her, aber gleichzeitig singt Kristofer den Refrain so aggressiv ein, dass man sehr schnell von dieser Einschätzung Abstand nimmt.
In eine ähnliche Kerbe schlägt übrigens später auch noch das sehr rockige "One Feeling".
Wie schon gesagt, Abwechslung wird trotz der düsteren Grundausrichtung hier groß geschrieben, da hört man poppig eingespielte Song wie "Tonight", das Erinnerung an The Cult aus England wach werden lässt oder das sphärische "Honestly", das durch sein elektronisches Arrangement durchaus auch von New Order hätte kommen können.
Den Vogel sprichwörtlichen kann "Dark Holiday" abschießen, dass am Anfang fröhlich vor sich hin swingt und nach und nach Erinnerung an The Doors wach ruft.
Als weitere Highlights möchte hier noch das Titelstück namens "Love is gone" hevorheben und das balladeske "Closure".
Fazit: Mit LOVE IS GONE legen Dommin eine sehr gelungenes Debüt vor, dass durch seine Abwechslung überzeugen kann. Das Ziel, was sich das Quartett gesetzt hat, nämlich durch Emotionen die Käufer auf ihre Seite zu ziehen, haben sie spielend geschafft. Eine CD, die wie gemalt ist für die kalte und traurige Jahreszeit. |
Anspieltipps:
| | "My Heart, your Hands", "New", "Tonight", "Dark Holiday", "Closure" |
Tipp:
| | Freunde von solchen Acts wie The Cure oder Sisters Of Mercy werden an dieser CD nicht vorbei kommen. |
Titel-Liste:
| | - My Heart, your Hands
- New
- Evenfall hollow
- Tonight
- Love is gone
- Dark Holiday
- Without End
- Within reach
- Closure
- Making the Most
- One Feeling
- I still lost
- One Eye open
- Honestly
- Remember
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.dommin.com  |
Probehören und Kaufen:
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