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Review: Down |
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Album:
| | OVER THE UNDER, 2007, Roadrunner |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.J., 17.09.2007 |
Review:
| | Down sind zurück! Anno 2007 melden sie sich mit dem Album OVER THE UNDER zurück, und das obwohl es "nur" ein Projekt ist, dass es mal gibt und mal eben nicht. Es ist aber nicht irgendein x-beliebiges Projekt, das merkt man schon beim Lesen der Namen: Angeführt vom ehemaligen Pantera Sänger Phil Anselmo versammeln sich unter dem Namen Down andere Mitglieder von Pantera, Crowbar und Corrosion of Conformity. Was dabei herauskommt, kann man sich eigentlich denken: Bodenständiger Heavy Rock, der verdammt laut und wuchtig aus den Boxen dröhnt. Dreckiger Sound, gespielt von Männern, die wissen was sie tun. Von Routine kann allerdings keine Rede sein, denn spontaner können Down eigentlich kaum klingen. Man spürt, dass in dieses Werk Schweiß und Blut gesteckt wurde und die Jungs dennoch eine Menge Spaß hatten. Spaß macht OVER THE UNDER auch dem Hörer.
Allein wenn der Opener "Three suns and one star" mit dicken Riffs hereinbricht bleibt kein Zweifel: Down haben nichts an Härte eingebüßt. Die Riffs grooven ordentlich, ab und zu verlangsamt man sich ein wenig in Richtung doomiger Klänge, wobei man aber nie den Faden verliert.
Der Song ist repräsentativ für eigentlich das gesamte Album. Auf Soli wird weitestgehend verzichtet, Down zeigen immer die volle Breitseite. Es ist schwer, besondere Songs hervorzuheben. Ich werde jetzt nicht versuchen einzelne Riffs zu analysieren oder Gesangslinien zu beschreiben, was im Fall Down wohl auch unangebracht wäre. Das wichtigste ist, dass sie es geschafft haben ein Album abzuliefern, welches nicht langweilig wird.
Zwar ist kein Übersong dabei wie "Lifer" von ihrem Debütalbum, aber es gibt auch keine Ausfälle, OVER THE UNDER hält einfach ein qualitativ hohes Niveau.
Zu nennen sind der zunächst ruhige und von sanften Akkorden sowie Southern Rock ähnlichen Leadmelodien getragene Song "Never try", der aber auch über einen heftigen Refrain verfügt. Phil Anselmo hat über die Jahre wenig von seiner prägnanten Stimme eingebüßt, und einzusetzen weiß er sie heute noch mindestens ebenso gut wie in den Jahren mit Pantera.
Ein weiterer Höhepunkt des Albums ist für mich "In the thrall of it all". Mit über sechs Minuten Länge bietet er schleppende Riffs, das Wah Pedal jault ordentlich und auch das Solo in "In the thrall of it all" schafft es mich zu überzeugen.
Den Abschluss von OVER THE UNDER bildet das etwas experimentell ausgefallene "Nothing in return (walk away)". Langsam und teils sogar atmosphärisch gestaltet sich fast der gesamte Song, abgesehen von dem riffbegleiteten Refrain, der tatsächlich nur aus der Titelzeile besteht. Ein Beweis, dass gute Musik weder besonders abwechslungsreich sein - noch textlich viel zu bieten haben muss. Wenn man weiß wie, kann man gute Musik machen, ganz gleich wohin manche Trends gehen oder Perfektionisten ihren Kunstanspruch drängen.
Fazit: Auch beim dritten Mal schaffen es Down ein gelungenes Album abzuliefern. Fans der ersten beiden Scheiben sowie Begeisterte der Bands der in Down involvierten Musiker können bedenkenlos zugreifen.
Down-Neulingen empfehle ich allerdings das Debütalbum, das beim ersten Hören einfach mitreißender ist. OVER THE UNDER ist über weite Strecken doomiger, auch fehlt ein Knaller wie "Lifer".
Als Gesamtwerk betrachtet ist es aber ein gelungenes Album ohne Ausfälle, Füllsongs oder Langweiler. |
Titel-Liste:
| | - 3 Suns and 1 Star
- The Path
- N.O.D.
- I Scream
- On March the Saints
- Never try
- Mourn
- Beneath the Tides
- His Majesty the Desert
- Pillamyd
- In the Thrall of it all
- Nothing in Return (Walk Away)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.down-nola.com  |
Empfehlen:
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