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Review: Drive, She Said
 
DREAMS WILL COME - THE BEST OF & MORE

Album:
 DREAMS WILL COME - THE BEST OF & MORE, 2010, AOR Heaven

Stil:
 AOR, Melodic Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 23.07.2010

Review:
 Unter dem Namen Drive, She Said sind die beiden AOR-Liebhaber Al Fritsch und Mark Mangold bereits seit 1988 tätig. In dieser Zeit brachten sie es immerhin auf sechs Alben, wofür sie ihr Line-Up entsprechend ergänzten. Nach massiven Startschwierigkeiten, was einmal mehr dem Aufkommen des Grunge zu verdanken war und Alben zunächst nicht veröffentlicht wurden, lief es dann doch recht gut und man bekam schnell die Anerkennung der Melodic-Fangemeinde.
In den letzten Jahren ist es dann etwas stiller um die beiden Musiker geworden, bis schließlich ein Auftritt beim 2009er Firefest für Aufmerksamkeit sorgte. Dort ergänzten Gitarrist Jon Bivona, Bassist Paul Ranieri und Drummer Mike Sorrentino die Live-Mannschaft und spielten sich mühelos zurück in die Köpfe der Fans.

Mit DREAMS WILL COME - THE BEST OF & MORE folgt neben den Studio-Alben nun eine Best-Of-Sammlung mit ganzen 17 Titeln aus den verschiedensten Schaffensperioden.
So findet man neben älteren Titeln, die auch klanglich leider etwas auf der Strecke geblieben sind sogar Titel wie "Fools Game" oder "I found some one", die eigentlich nichts mit Drive, She Said zu tun haben. Ersteres hat Mark Mangold für Michael Bolton geschrieben und das Zweite für Cher. Aber was soll's, beide passen prächtig in die Sammlung und dann kann man auch ein Auge zudrücken.
Die übrige Bandbreite erstreckt sich von recht harter Kost wie "Try2LetGo (FukUUp)" über gitarrenlastige mit Synthieklängen unterfütterte Melodic Rocker wie "Don't you know" und recht flotten Songs wie "Drivin' Wheel", das jedoch etwas Zeit braucht, um in Schwung zu kommen, bis hin zu balladesken kuschellastigen Titeln wie "Think of Love".
Der überwiegende Teil sind klassische Mid-Tempo-AOR-Songs, wie sie auch von Journey, Toto und Co. zum Besten gegeben werden.
Die Grenze zum Kommerz wird häufig angekratzt, jedoch nur selten, wie bei "Love has no Pride" wirklich überschritten. Angesichts des soliden übrigen Materials, ist dies aber durchaus zu verschmerzen.

Fazit: Für alle AOR-Fans, die bisher noch keinen Kontakt mit dem dynamischen Duo hatten, ist die Scheibe ein guter Einstieg. Mit 17 Titeln ist man erstmal recht gut bedient, vor allem, weil man wirklich versucht hat, ältere und neuere Stücke gleichermaßen zu berücksichtigen und auch bei den Härtegrade eine gesunde Mischung gefunden hat. Lediglich die doch teils krassen Unterschiede in der Klangqualität trüben das Ansinnen etwas. Da bin ich aber überfragt, ob man das mit etwas Aufwand nicht besser hin bekommen hätte.

Tipp:
 Nur zu empfehlen, wenn man mit Drive, She Said bisher noch nicht in Berührung kam. Für echte Fans bleibt das verkündete "& MORE" etwas auf der Strecke.

Titel-Liste:
 
  1. Fools Game
  2. I found some one
  3. Dreams will come
  4. Try2LetGo (FukUUp)
  5. Don't you know
  6. Drivin' Wheel
  7. Maybe it's Love
  8. Hard Way Home
  9. If this is Love
  10. Think of Love
  11. Hard to hold
  12. Look at what you got
  13. Hold on (Hands around your Heart)
  14. Stronger
  15. Real Life
  16. Love has no Pride
  17. Always and forever (Godz)

Laufzeit:
 73:02 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/driveshesaidband 

  • Probehören und Kaufen:
    Drive, She Said: DREAMS WILL COME - THE BEST OF & MORE

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