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Review: Dust and Bones |
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Album:
| | VOODOO, 2009, Monkey Bone |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 13.02.2010 |
Review:
| | Nur selten trifft eine Redewendung besser zu, als im Falle des Albums von Dust and Bones: "Beurteile niemals den Inhalt nach seiner Verpackung". Vielleicht gehöre ich zur Gruppe der Kunstbanausen, was solls, aber für mich ist das Cover-Artwork einfach grenzwertig und lässt so gar keine rechte Test-Stimmung aufkommen. Dabei ist dieser erste Eindruck mehr als unangebracht, wie ich erfreulicherweise später noch feststellen kann. Dabei spielt das Quartett aus St. Louis, Missouri mit Sänger Nick Elmore, Gitarrist Sean Quidgeon, Bassist Big Dawg und Drummer Ryan Riggs erst seit April 2008 als feste Band zusammen und haben es gleich auf ein heiß umkämpftes Genre abgesehen.
Mit jeder Menge Rock 'n' Roll wollen sie es zeitgleich mit AC/DC, Guns n' Roses, Twisted Sister und allen anderen Combos, die sich in diesem Fahrwasser bewegen aufnehmen. Da gehört nicht nur Mut und eine gehörige Portion Selbstvertrauen dazu, sondern auch griffige Ideen, die der Zuhörer mitreißen.
Das Rezept ist dabei recht einfach - theoretisch - denn wie wir wissen, sind gerade die einfachen Sachen oftmals schwerer zu bewältigen, als man denkt. Griffige und einprägsame Riffs, unterstützt mit jeder Menge Basisdruck ebnen den Weg zu Ohrwurm-Refrains, die man am liebsten gleich Mitkrähen möchte - so zumindest der Plan. Und erstaunlicherweise geht er auf - jedes mal - wirklich beeindruckend.
Achtung, hier handelt es sich nicht um einen AC/DC-Klon, auch wenn die ersten Riffs des Openers "She's on Fire" diese Vermutung nahe legen. Schon bald biegt man in eigene druckvolle Gefilde ein, die mit Mundharmonika und kraftvollem Drumming unterfüttert werden. Ein echt gute Laune-Bringer zu Beginn kann niemals schaden.
Groovig und ein Schuss Funk, das hilft dem shreddernden Rocker "Pair o Dice" so richtig auf die Sprünge, bevor sich die Mannschaft beim Refrain austoben darf.
Es folgt eine abwechslungsreiche Reise quer durch alle Hard Rock-Gefilde, wobei man vor wirklich nichts zurück schreckt. Egal ob Sleaze, Funk, Melodic, Heavy oder Groove, Hauptsache es rockt und die Gitarre kommt auf ihre Kosten, wie beispielsweise im Solo-Part von "Ready willing and able".
Da erscheint der Titeltrack "Voodoo" schon fast etwas brav und konservativ, vergleicht man ihn mit dem nachfolgenden prächtig schmachtenden Heavy Rocker "No more long Goodbyes".
Aber ganz egal, ob es locker flockig nach vorne rockt, wie bei "Whiskey Dick" und seinem Mitsing-Refrain oder dem griffigen Groove-Monster und Schlusstrack "Come up swinging" mit seinen rattenschnellen Gesangsattacken, bleibt es bis zur letzten Rille abwechslungsreich und überraschend, sodass es schon ein paar Durchläufe braucht, bis man alles wirklich mitbekommen hat.
Fazit: Genau so macht Hard Rock wirklich Spaß. Eingängige Melodien gepaart mit knackigen Refrains, die den gesanglichen Einsatz eines jeden Einzelnen in der Band fordern. Und genau das bringt auch das gewisse Etwas mit sich, denn die Band wirkt in jeder Sekunde als 100%ige Einheit. "Gemeinsam sind wir stark", das haben sich Dust and Bones auf den Leib geschrieben und dürfen auf ihr Album VOODOO auch wirklich stolz sein. Damit wird es langsam eng im großen Boot der guten Rockbands dieses Genres und ich bin gespannt, welcher der großen Namen zuerst über Bord gekickt wird. Ich bin ziemlich sicher, dass Dust an Bones nicht dazu gehören wird. |
Tipp:
| | Hard und Heavy Rock-Fans aufgepasst. Hier gibt es Nachschub, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Einfach Augen zu und durch. Das hilft den "optischen Schmerz" zu überwinden. |
Titel-Liste:
| | - She's on Fire
- Pair o Dice
- Feed my Disease
- Come get some
- Ready willing and able
- Dear Diary
- Voodoo
- No more long Goodbyes
- Whiskey Dick
- Shot down
- No more
- Running free
- Come up swinging
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/dustandbonesroxxx  |
Probehören und Kaufen:
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