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Review: Eclipse |
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Album:
| | ARE YOU READY TO ROCK, 2008, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 09.10.2008 |
Review:
| | Es ist etwas ruhig geworden um die Schweden, seit ihrem letzten Album SECOND TO NONE, welches doch so gute Kritiken bekommen hatte. Ein Grund mag in der personellen Umstrukturierung liegen, so dass nun Erik Martensson den Job für Gesang, Gitarre, Bass und Keyboards übernommen hat, während sein Kollege Magnus Heriksson die Lead und Akustik Gitarre übernommen hat. Die beiden haben also diesmal auf Bassist Frederik Folkare, Keyboarder Mats Olausson und Drummer Magnus Ulfstedt verzichten müssen und statt dessen für das neue Album einige Instrumente selbst übernommen. Lediglich an den Keyboards holten sie sich noch Johan Berlin und für die Drums Henric Erikson. Inzwischen hat man für die Drums mit Robert Bäck auch eine dauerhafte Lösung gefunden.
Umso gespannter bin ich natürlich auf das neue Werk ARE YOU READY TO ROCK, welches sich immerhin drei Jahre Reifezeit gegönnt hatte und mit einem runderneuerten Line-Up überzeugen muss.
Für den Einstieg haben sich die Schweden mit "Breaking my Heart again" einen waschechten Hard Rocker heraus gesucht, der trotz aller Härte mit seinem eingängigen Refrain durchaus Airplay bekommen könnte. Daran ändert vermutlich auch das Gitarrensolo wenig, denn obwohl der Song insgesamt hart klingen mag, so wurden genügend Kanten abgerundet und sei es mit Hilfe der Keyboards.
Hohes Tempo aber etwas weniger Härtegrade gibts bei "Hometown calling" zu vermelden. Das mag auch an dem recht umfangreichen Refrain mit massiver Chor-Unterstützung liegen, der nur durch die Gitarren-Soli nachdrücklich unterbrochen wird. Die Soli haben es jedoch in sich.
Wieder zurück auf der Hardrock-Schiene begeben sich Eclipse mit "To mend a broken Heart" und zeigen damit erneut, dass sie neben dem bisher gewohnten AOR durchaus auch kernigere Melodien zum Besten geben können und es verstehen, mit treibenden Rhythmen auch dem letzten Tanzmuffel ein Wadenzucken abringen können. Der Ausklang des Songs mit folkloristischen Klängen ist dabei durchaus eine kleine Überraschung, die für Abwechslung sorgt.
Mit Ausnahme von "Under the Gun", das sich fast eine Minute Zeit lässt, bis es so richtig in Fahrt kommt, zünden die restlichen Songs fast unmittelbar nach den ersten paar Tönen. Mit "Hard Time loving you" legen Eclipse wieder ein höllisches Tempo vor während sie mit "Young Guns" und "Million Miles away" dem melodischen Hard Rock treu bleiben. Wer eine Schmachtballade erwartet hat, der mag enttäuscht sein, denn bis zum letzten Song "Call of the wild" wird für AOR-Verhältnisse abwechslungsreiche harte Kost geboten. Die Zeiten von massentauglichen AOR-Klängen alá MASTERMIND sind also offenbar vorbei.
Fazit: Der Bandchef und Sänger Erik Martensson hätte es nicht besser formulieren können. ARE YOU READY TO ROCK ist eindeutig ein Schritt in Richtung Melodic Hard Rock, der jedoch seine Wurzeln aus dem 80er und 90er Jahre AOR noch nicht vollständig abschütteln konnte. In jedem Fall ist Eclipse ein prima Album gelungen, dem man die personellen Probleme im Vorfeld kaum anmerkt und vermutlich war es gut, sich ein paar Jahre Auszeit zu gönnen, wobei ich mir dann auch 1-2 Songs mehr erwartet hätte. |
Tipp:
| | Für alle Fans von melodischem Hard Rock ist diese Scheibe schon fast ein Pflichtkauf, aber bevor man sich ewiglich bindet, kann ein Probelauf nichts schaden. |
Titel-Liste:
| | - Breaking my Heart again
- Hometown calling
- To mend a broken Heart
- Wylde one
- Under the Gun
- Unbreakable
- Hard Time loving you
- Young Guns
- Million Miles away
- 2 Souls
- Call of the wild
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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