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Review: E-Force
 
E-Force - DEMONIKHOL

Album:
 DEMONIKHOL, 2015, Mausoleum

Stil:
 Progressive Thrash Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.T., 18.09.2015

Review:
 Der Name Eric Forrest dürfte Kennern der Szene durchaus bekannt sein. War der Sänger und Bassist doch von 1995 bis 2002 Mitglied der frankokanadischen Progressiv Thrasher Voivod wo er den original Sänger Denis "Snake" Belanger ersetzte.
Zu hören ist seine Stimme auf den Alben NEGATRON (1995) und PHOBOS (1997) sowie auf der Remix Compilation KRONIK (1998) und dem Livealbum VOIVOD LIVES (2001).
2001 gründete Forrest dann seine eigene, nach seinem Spitznamen benannte, Band E-Force. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob man E-Force wirklich als Band bezeichnen kann, ist das einzige feste Mitglied außer Eric Forrest (Gesang / Bass) doch Schlagzeuger KROF. Ansonsten geben sich auf DEMONIKHOL, dem mittlerweile vierten Album von E-Force, mit Vincent Agar (Yotangor / Lust), Tomás Skórepa (Exorcisphopia), dem neo-klassischen Gitarristen Antonello Gilliberto, Dan Baune (Monument) und Rob Urbinati (Sacrifice) gleich fünf Gitarristen die Studiotürklinke in die Hand. Ein Umstand, der mich persönlich ein wenig an das 2010er Album METAL von Annihilator erinnert.

Doch nicht nur die Gastmusiker machen DEMONIKHOL zu einer interessanten Angelegenheit sondern auch die Tatsache, dass E-Force mit der Scheibe nach ihrem 2014er Werk THE CURSE ein weiteres Konzept-Album veröffentlichen. Widmete man sich auf dem Vorgänger noch der Rolle der holden Weiblichkeit in unserer Welt, so thematisiert man auf DEMONIKHOL die Folgen des Alkoholkonsums.
Ein, wie ich finde, mutiger und wichtiger Schritt. Gilt doch der Konsum von Alkohol in der westlichen Gesellschaft als salonfähig und werden die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Alkoholabusus nicht nur vom Normalbürger sondern auch, wenn nicht sogar besonders, in der Rock- und Metal-Szene gerne verharmlost und unter den Teppich gekehrt oder gar verklärt. Dabei ist es nicht allzu lange her, dass die Szene mit Jeff Hannemann einen ihrer Großen an den Alkohol verloren hat. Denn wie man mittlerweile weiß, starb der Gitarrist nicht an den Folgen der durch einen Spinnenbiss ausgelösten nekrotisierenden Faszitis sondern an einer Leberzirrhose, ausgelöst durch seinen jahrzehntelangen Alkoholmissbrauch.

Unter diesem Aspekt ist es umso höher zu bewerten, dass sich mit Eric Forrest nun endlich jemand traut, das Thema Alkoholismus dermaßen offensiv anzugehen. Wobei betont werden muss, dass E-Force hier zu keiner Zeit die Moralkeule schwingen oder Werbung für die Anonymen Alkoholiker und Konsorten betreiben.
Wie bereits erwähnt ist das Konzept des Albums ungewöhnlich. Leider kann die Musik da nicht ganz mithalten. Das Dargebotene weiß zwar durchaus zu gefallen, aber E-Force, wie im Informationstext des Labels geschehen, als härtere Version von Voivod zu bezeichnen, entspricht dann doch nicht so ganz den Tatsachen. Vor allem auch weil die frankokanadischen Cyberpunks deutlich progressiver vorgehen als E-Force. Für mich klingen die elf auf der Scheibe enthaltenen Stücke eher wie eine Mischung aus Fear Factory und Kreator. Wobei besonders der Gesang von Eric stark an Mille erinnert. Das alles ist ziemlich fett abgemischt und am Klang von DEMONIKHOL gibt es nichts zu mäkeln.
Das einzige kleine Manko des Albums, ist der nicht gerade abwechslungsreiche Gesang von Eric Forrest, der hier gerne etwas mehr aus sich rausgehen dürfte.

Fazit: Wer an DEMONIKHOL mit der Erwartung rangeht einen Silberling zu bekommen, der nach Voivod klingt, der sollte besser die Finger von der Scheibe lassen. Alle anderen erwartet hier ein musikalisch sehr gutes Album, dass jedoch besonders durch seine Texte, die nun eben nicht den gängigen lyrischen Themen des Genres entsprechen, interessant ist.

Anspieltipps:
 "Demonikhol".

Tipp:
 Wer Eric Forrest noch von seiner Zeit bei Voivod kennt oder sich zu den Fans von Fear Factory oder Kreator, während ihrer experimentelleren Phase (besonders RENEWAL), zählt der sollte DEMONIKHOL eine faire Chance geben.

Titel-Liste:
 
  1. Apero
  2. Grievance
  3. Double Edge Sword
  4. Invasion
  5. Debauchery
  6. The Day after
  7. Ultimatum
  8. Insidious
  9. Demonikhol
  10. State of Delusion
  11. Last Call

Laufzeit:
 44:21 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/eforceoffical 

  • Probehören und Kaufen:
    E-Force: DEMONIKHOL


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