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Review: Elm Street |
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Album:
| | BARBED WIRE METAL, 2011, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 17.01.2011 |
Review:
| | Elm Street! Da hat sich wohl jemand bei der Bandbenennung stark von den Nightmare-Filmen inspirieren lassen. Passenderweise spielten bei diesen Movies auch hin und wieder schon mal härtere Klänge eine Rolle. Man denke nur an "Dream Warrior" von Dokken, das im Abspann des dritten Teiles zu hören ist.
Die Truppe, die sich diesen Namen gegeben hat, stammt aus Australien und hat sich bereits 2003 gegründet, als die Bandmitglieder wohl alle noch im jugendlichen Alter waren. Umso überraschender ist, dass sie mit ihrem jetzt erscheinenden Debüt BARBED WIRE METAL bereits beim renommierten deutschen Label Massacre Records untergekommen sind. Also, schauen wir mal, was die Aussies so auf die Metal-Meute loslassen.
Elm Street spielen ein Mittelding aus richtig kantigem Heavy Rock und straightem Heavy Metal. Der toughe Rhythmus des einleitenden Titeltrack fährt astrein in die Glieder und lässt sie sich fast ganz automatisch bewegen. Auch die Gitarren packen manch virtuoses Spiel aus, und die raue Stimme von Sänger Ben forciert die Dynamik des Songs zusätzlich. Ein richtig druckvoller Kracher zum Einstieg mit einem gut erarbeiteten Höhepunkt.
"The Devil's Servant" ist insgesamt melodischer gehalten und baut auf einem gekonnten, ohrwurmartigen Mainriff auf, das sich wie ein roter Faden immer wieder durch den Song schlängelt. Hier werden ganz deutlich auch Einflüsse der NWoBHM aufgefasst und verarbeitet.
Ebenso im folgenden "Elm St's Children", dessen lyrischen Inhalt man sich wohl gut vorstellen kann. Auch hier fällt wieder eine sehr ideenreiche Gitarrenarbeit auf – und ein schön hymnischer Refrain.
Der energische Stampfer "Heavy Metal Power" könnte von frühen Accept stammen, und mit "King of Kings" begeben sich die Australier sogar auf episch-truees Terrain. Beides meistern sie aber einwandfrei.
Geradlinig und kraftvoll präsentiert sich "Leatherface" mit ein paar Old-School-Thrash-Anleihen. Und auch "Merciless Soldier" punktet als ordentliche Power-Nummer mit einem klasse Bridge-Refrain-Konstrukt.
Das abschließende "Metal is the Way" ist wieder melodischer und epischer ausgelegt. Mit diversen Rhythmus- und Tempowechseln ist das Stück außerdem vielschichtiger, als die Vorgänger. Der Höhepunkt wird aber wieder stark erarbeitet und thront auch passend über dem Song.
Fazit: BARBED WIRE METAL ist ein wirklich amtliches Erstwerk der jungen Australier Elm Street. Sie verbinden gekonnt Old-School-Metal mit modernen Sound-Möglichkeiten und haben vor allen Dingen ein Songwriting-Händchen für diese Mucke aus einer Zeit, als sie selbst noch nicht einmal geboren waren. Bei dem ein oder anderen Stück habe ich den Eindruck, da ginge noch etwas mehr. Aber gerade die aufgezählten Anspieltipps sind richtig klasse Metal-Tracks. Von Elm Street werden wir in Zukunft wohl noch einiges hören. |
Anspieltipps:
| | "Barbed Wire Metal", "The Devil's Servants". "Elm St's Children", "Heavy Metal Power" und "Metal is the Way". |
Tipp:
| | Anhänger des traditionellen Heavy Metal sollten sich nicht von dem Thrash-liken Artwork abschrecken lassen und BARBED WIRE METAL unbedingt antesten. |
Titel-Liste:
| | - Barbed Wire Metal
- The Devil’s Servants
- Elm St’s Children
- Heavy Metal Power
- King of Kings
- Leatherface
- Merciless Soldier
- Metal is the Way
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.metalelmstreet.com  |
Probehören und Kaufen:
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