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Review: Emerald Sun |
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Album:
| | REGENERATION, 2011, Pitch Black Records |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | P.D., 27.04.2011 |
Review:
| | Die griechische Formation Emerald Sun gibt es bereits seit 1998, und im eigenen Land können sie bereits auf einige Erfolge zurück blicken. Ihr erstes Album ESCAPE FROM TWILIGHT wurde erst 2007 veröffentlicht. Den Durchbruch brachte es allerdings nicht. Die Band hat sich dann mit dem neuen Sänger Stelios "Theo" Tsakirides im wahrsten Sinne des Wortes erfolgreich regeneriert. Mit der aktuellen Scheibe REGENERATION demonstrieren sie eindrucksvoll, dass sie nun auch ganz oben bei den Power Metallern abrocken wollen und können. Auf der CD befinden sich zehn abwechslungsreiche Songs und sie hat mit knapp 50 Minuten Spieldauer Standardformat.
Der Song "We won’t Fall" eröffnet das Album und mit ihm werden gleich mal ein paar Metal-Glückshormone freigesetzt. Der Refrain ist eingängig und lädt zum Mitsingen ein, auch wenn er inhaltlich eher einfach gestrickte Eigen-Klischees bedient.
Mit dem zweiten Stück "Theater of Pain" wird dann die stilistische Nähe zu Bands wie Sonata Arctica und Stratovarius deutlich. Das Drum-Set wird von Bill "Wicked" Kanakis und sämtlichen seiner Gliedmaßen auf beeindruckende Art und Weise windelweich geklopft. Das Stück hat das Potential zum Hit und spätestens jetzt staunt das verwöhnte Gehör über so viel unbekanntes Powerblut. Der Funke ist also schnell über gesprungen.
Eine kleine Spur ruhiger geht’s mit "Where Angels fly" weiter. Jim Tsakirides lässt, passend zum Rhythmus, seine Tasten melodisch unterstützend erklingen. Wieder ein gelungenes Teil, dem dann das kurze Titel-Stück "Regeneration" folgt. Hierbei werden weiter Jim’s Tasten sphärisch-melodisch gestreichelt. Vielleicht soll mit dem Instrumentalteil die harmonische (Band-) Wiedergeburt ausgedrückt werden. Irgendwie klingt es aber eher nach dem ruhigen Intro für den fünften Power-Song "Starchild", der übergangslos anläuft. Bill vermöbelt wieder zügellos und in absoluter Power-Laune sein Set, dass es an akustischem Höchstleistungssport grenzt. Zur Halbzeit gibt es schon mal ein überraschend gutes Zwischenzeugnis. Saubere hellenische Metall-Bearbeitung bis hierher.
Die Nummer sechs "Speak of the Devil" ist eine gelungene und melodische Heavy Rock-Nummer, bei der sich die Gitarren von Johnnie Athanasiadi und Teo Savage zeitweise in den Vordergrund spielen können. Auch der Bass von Fotis "Sheriff" Toumanides kommt beeindruckend rüber. Wieder so ein Hit-potenter Song, der das hohe Niveau der Scheibe unterstreicht. Kein Wunder, dass die Band-Crew fast durchweg unter anderem auch Judas Priest als Favorit nennt, die könnten hier als Inspiratoren Pate gestanden haben. Aber nach diesem Ausflug Richtung Heavy Metal kommt mit der sieben gleich der Rücksprung zum bevorzugten Power Metal Stil der Band.
Nicht nur Helloween Freunde wird’s erfreuen. Bei "Planet Metal" geht die Post ab. Schwerstarbeit für Drummer Bill, begleitet von melodischen Keyboards und überzeugenden High-Speed Riffs der Gitarristen. Geiler Song mit dem erneuten Potenzial zum Hit.
Und damit es ja nicht langweilig wird, folgt nun wieder ein melodisches Heavy Rock Stück mit Balladen Charakter. "Chasing the Wind" unterstreicht, dass die Jungs ihr Handwerk auch abseits der Höchstgeschwindigkeit beherrschen. Grüße noch mal an Rob Halford und seine Mitstreiter.
Und wer geglaubt, bzw. befürchtet hätte, dass nun bereits das Ende der Scheibe in Sicht gekommen wäre, der sieht sich getäuscht, denn mit dem vorletzten Song "Fantasmagoria" folgt mit 12:25 min der längste Song von REGENERATION. Ein beeindruckendes XXL-Power Metal-Epos mit allem, was ein überdurchschnittlich-genialer Song braucht. Der finale Beleg dafür, dass mit EMERALD SUN eine ganz große Nummer wiedergeboren wurde. Ich bin absolut beeindruckt und besonders angenehm überrascht.
Den Abschluss bildet der Cover-Song "Holding out for a Hero", der solide im Power Metal-Stil und damit bester Sonata Arctica-Tradition präsentiert wird.
Fazit: Mit REGENERATION präsentieren Emerald Sun ein absolut gelungenes Album, das die melodisch angehauchten Power Metaller über Hellas hinaus erfreuen wird. Die griechische Formation beweist mit dieser CD, dass sie auf höchstem Niveau und mit High-Speed Schwer-Metall auf professionelle Art und Weise bearbeiten kann. Von daher empfehle ich die Scheibe bedenkenlos weiter. |
Anspieltipps:
| | Bei diesem Album kann sich fast jeder Song gleichwertig sehen, bzw. hören lassen. Aber wer es trotzdem braucht bekommt die zwei Kracher "Theater of Pain" und "Planet Metal" besonders empfohlen. Danach dürften sämtliche Fragen bezüglich des Niveaus von REGENERATION beantwortet sein. |
Tipp:
| | Freunde des Power Metal, die hin und wieder auch Gefallen an melodischeren Passagen haben kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Scheibe ist vielseitig und metal-mäßig überzeugend. |
Titel-Liste:
| | - We won’t Fall
- Theater of Pain
- Where Angels fly
- Regeneration
- Starchild
- Speak of the Devil
- Planet Metal
- Chasing the Wind
- Fantasmagoria
- Holding out for a Hero
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.emeraldsun.gr  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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Bandinfos |
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