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Review: Emil Bulls
 
THE BLACK PATH

Album:
 THE BLACK PATH, 2008, Drakkar

Stil:
 Metalcore, New Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 24.04.2008

Review:
 Sah es 2005 noch ziemlich düster für die Bayern aus, da das Album THE SOUTHERN COMFORT gerade fertig war, der Plattenvertrag jedoch flöten ging, so hat sich in den drei Jahren einiges getan. Erstaunlich in jedem Fall der stilistische Wandel, der wohl immer noch seine Crossover-Wurzeln nicht gänzlich verleugnen kann. Als ich die ersten paar Riffs gehört hatte, musste ich mich zunächst vergewissern, ob auch ich auch den richtigen Silberling eingelegt hatte. Da schlugen mir ziemlich aggressive Metalcore-Klänge entgegen, die deutlich mehr von den Riffs lebten, als das bisher Gewohnte von seinen eingängigen Melodien.

An dieser Stelle darf die Frage erlaubt sein, warum es zu der Neuausrichtung kam? War das eine konsequente eigene Weiterentwicklung oder hat man nur den Markt beobachtet und versucht, das gerade Angesagte sich selbst auf die Fahnen zu schreiben. Zufällig ist es jedenfalls wohl kaum entstanden, sonst hätte man Benny Richter (u.a. Caliban) wohl nicht als Produzent ins Boot geholt.

Was ist also alt und gewohnt und was ist neu? Mal sehen, was das genauere Hinhören alles offenbart.

Bereits das Intro ist der "Titelsong", sodass es mit "The black Path" nach einer halben Mitute vorbei ist bevor es richtig anfing - etwas ungewöhnlich.
Dafür hinterlässt "To End all Wars" umso deutlicher sein Brandzeichen. Ähnlich einem Pferd, dass gerade mit solch einem glühenden Metal traktiert wurde, stürmt der Song in bester Metalcore-Manier nach vorne. Erst der Refrain holt nicht zuletzt den Frontmann wieder zurück auf sanftere melodische Pfade.
Was bei "The most evil Spell" etwas knarrend und zäh beginnt steigert sich schnell zu einem metallische Hassbrocken, der wie bereits beim Vorgänger, erst durch den Refrain wieder eingefangen wird. Apropos Refrain, der ist hier dem im Vorgänger-Song so ähnlich, dass er für ziemliche Verwirrung sorgt.
Mit massivem Basis-Geballer setzt "All in Tune with the Universe" das bereits bekannte Schema diesmal mit umgekehrten Vorzeichen fort. Diesmal hat man der Hookline den cleanen Gesang spendiert und dem Refrain die Metalcore-Shouts.
Noch etwas extremer fällt die Sachen dann bei "Pledge Allegiance to the Damned" aus. Hier haben Emil Bulls voll auf Kontraste gesetzt und der Hookline und dem Refrain ein besonders zuckersüßes Thema verpasst. Umso härter fällt das Erwachen durch die gnadenlos brüllend vorgetragenen Breaks aus.
Bei "Wolfstunde" wird abgesehen von den rasend schnellen Zwischenspurts auf übergebührliche Härte in der Gesangslinie verzichtet. Das breaklastige Stück hat aber noch einige Überraschungen auf Lager und gefällt mir bis jetzt am Besten.
Meist rasend schnell und knüppelhart vorgetragen "Nothingness" fast als Gegensatz des Vorgängers zu verstehen.
Die ständigen Wechsel zwischen gefälligen Melodien und aggressiven Metalcore-Passagen waren sicherlich als interessantes emotionales Spiel gedacht, beginnen jedoch langsam erste Abnutzungserscheinungen bei mir hervorzurufen. Mal sehen, was die zweite Hälfte bringt.
"Collapsed Memories" und "Close to the Wind" lassen es zunächst deutlich melodischer angehen, bevor für "Worlds apart" und "Pure Anger wieder ein paar Schippen mehr Metalcore-Feeling drauf gepackt werden.
Treibend, fast etwas an System of a Down erinnernd, gibt "10050" gnadenlos den Systemtakt vor. Schwer, hier auszuweichen und eine eigene Spur zu finden.
Für die Schlussrunde hat man mit "Glad to be with you again" ein Tribut an die eigenen Crossover-Zeiten spendiert, vielleicht auch um alle Fans versöhnlich zu stimmen: Schaut Leute, es war doch gar nicht so schlimm, wenn man etwas Neues ausprobiert.

Fazit: Erfreulich ist, dass sich die Bayern in jedem Fall weiter entwickelt haben, frei nach dem Motto, wer nichts wagt, der kann auch nichts gewinnen. Da muss es dann auch schon einmal erlaubt sein die eigenen Grenzen, ebenso wie die der Fans auszuloten. Ob sich die alten Fans mit dem neuen Stoff wirklich anfreunden werden, bleibt abzuwarten, denn rein musikalisch und technisch gesehen gibt es absolut nicht zu meckern.

Titel-Liste:
 
  1. The black Path
  2. To End all Wars
  3. The most evil Spell
  4. All in Tune with the Universe
  5. Pledge Allegiance to the Damned
  6. Wolfstunde
  7. Nothingness
  8. Collapsed Memories
  9. Close to the Wind
  10. Worlds apart
  11. Pure Anger
  12. 10050
  13. Cigarette Scars
  14. Glad to be with you again

Laufzeit:
 51:06 Min.

Probehören und Kaufen:
Emil Bulls: THE BLACK PATH

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