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Review: Emil Bulls
 
PHOENIX

Album:
 PHOENIX, 2009, Drakkar

Stil:
 Crossover, Nu Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 20.09.2009

Review:
 Zunächst erscheint wir der Titel PHOENIX eher unpassend, denn die Emil Bulls haben es wahrlich nicht nötig mit bedeutungsschwangeren Begriffen zu implizieren, dass man sich mit diesem Album "neu erfinden muss", um weiterhin Erfolg zu haben. Bedenkt man jedoch, wie sehr sich die Münchner seit ihrem Album THE SOUTHERN COMFORT aus dem Jahre 2005 weiter entwickelt haben und nun mit deulich mehr Härte zu Werke gehen, relativiert sich "umpassend" etwas.
Dass sich trotz zunehmender Härte nicht unbedingt die melodische Grundausrichtung und der gewisse bandtypische Touch verabschieden muss, beweisen die Süddeutschen mit ihrem Neuling eindrucksvoll. Da wird schon mal kräftig im Genretopf herum gerührt und je nach Lust und Laune, Metal, Punk, Emo, Screamo oder traditioneller Rock abgeschöpft und mit einigen "Nu"-Elementen zu einem feinen und modernen Süppchen angerichtet, das meistens voll rein haut. Eigentlich bin ich sogar geneigt zu behaupten, dass keine Scheibe so mächtig Druck gezeigt hat, wie der "neue Vogel" PHOENIX.

Kein Intro-Gesülze, sondern mit einem Paukenschlag kündigen Emil Bulls ihren Opener "Here comes the Fire" an. Treibende Riffs und eine tiefgestimmte Gitarrenwand sorgen dabei für Schub ohne Ende.
Wer noch über mangelndes Tempo klagt, dem wird mit nächsten Song "When God was sleeping" schnell abgeholfen, wobei der recht aggressive Einstieg mit melodischen passagen deutlich abgemildert wird.
Zu meinen persönlichen Highlights zählen aber vor allem "The Architects of my Apocalypse" mit seinem Kontrast zwischen Emo und Prügelorgie, dem flüssigen und flotten "Triumph and Disaster" mit seinen Ohrwurm-Qualitäten und dem absoluten Riesen "Nothing in this World" mit Crossover-Feeling pur bis in die letzten Haarspitzen.
Manche mögen dann doch lieber Prügel der härteren Art und werden mit "Ad Infinitum" sicherlich ebenso fündig, wie bei "The Storm comes in" das mit den kompromisslosen Growl-Passagen ebenso punkten kann, wie mit melodischen Clean-Voice-Hooklines.
Geschmacksache ist sicherlich die latent vorherrschende Härte selbst in (halb-)balladesken Stücken, wie "Time", "It's high Tim" und "Son of the Morning", was zumindest die Spreu der "Weicheier" vom "harten" Weizen trennen sollte.
Zum krönenden Abschluss gönnen sich die Münchner sogar gänzlich auf Härte zu verzichten und tragen ihre Ballade "I don't belong here" mit Pianoklängen und Streicherbegleitung vor. Dies sorgt in jedem Fall für Abwechslung und zeigt den immer noch nicht gänzlich abgelegten Hang zum Crossover.

Fazit: Wären da nicht die ziemlich schnell vorhersehbaren Songstrukturn gewesen, so hätten die Münchner noch deutlich mehr punkten können. Ansonsten kann man den Emil Bulls einmal mehr eine solide Leistung bescheinigen, die für genügend Vorfreude auf die anstehende Herbsttour sorgen sollte, denn auch "live" sind die Bayern eine sichere Bank.
Ob es am Jahresende wohl wieder 200 Shows sein werden, wie 2008, bleibt abzuwarten. Shows sind immerhin das Einzige für Bands in dieser Liga, um zumindest irgendwie über die Runden zu kommen.

Titel-Liste:
 
  1. Here comes the Fire
  2. When God was sleeping
  3. The Architects of my Apocalypse
  4. Ad Infinitum
  5. Triumph and Disaster
  6. Man overboard! - The dark Hour of Reason
  7. The Storm comes in
  8. Time
  9. Nothing in this World
  10. Infecting the Program
  11. It's high Time
  12. Son of the Morning
  13. I don't belong here

Laufzeit:
 51:55 Min.

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