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Review: Eminence
 
THE GOD OF ALL MISTAKES

Album:
 THE GOD OF ALL MISTAKES, 2008, Locomotive

Stil:
 Death Metal, Metalcore

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 R.E., 25.04.2008

Review:
 Eminence aus Brasilien existieren bereits seit 1995, 13 Jahre also, liefern aber erst ihr drittes Album ab. Als Einflüsse werden Hardcore, Metal & Death Metal genannt. Geboten wird, so würde ich sagen, eine Mischung aus Death/Thrash Metal, ein Schuss Hardcore und ein bisschen Neo Thrash. Klingt dann in etwa wie ein Mix aus DevilDriver, Sepultura, Fear Factory und ein kleines bisschen Machine Head.

Aber nun zum wesentlichen. Was als erstes auffällt ist die extreme Schnelligkeit, die man im Metalcore sonst eher nicht gewohnt ist. "The God Of All Mistakes"brettert mit einem schnellen Riff als Intro gleich voll los. Somit zeigt der Titelsong gleich wo es auf dem restlichen Album auch lang geht. Die Stimme erinnert irgendwie sofort an Daz von DevilDriver, wartet aber auch gelegentlich mit klaren Gesangslinien auf.
"Resistance" hält der Schnelligkeit die Treue und liefert auch nen kleines Gitarrensolo im mittleren Teil des Songs. In diesem Teil wütet auch Sänger Wallace Parreiras ein bisschen und liefert einen kleinen Ausflug in Richtung Grind.
Ruhiger Anfang mit klassischen Instrumenten, immer lauter werdend, Drums setzen ein und Gitarre und Bass folgen auch gleich. "Day 7" liefert einen ebenfalls schnellen, aber auch etwas melodischeren Song. Der Klare Gesang hinterlässt einen bleibenden Eindruck und erinnert mich definitiv an etwas, ich kann nur nicht sagen an was. Die Shouts sind auch etwas abwechslungsreicher gestaltet und sorgen für mehr Tiefgang.
Wohl der beste Song auf dem Album. Weiter geht es mit "Devilīs Boulevard" und auch hier wird wieder geknüppelt so gut es geht. Die Shouts kommen auch in einer unglaublichen Schnelligkeit aus den Boxen, da bleibt mir fast die Sprache weg. Muss wohl daran liegen, dass der Song es nur auf 2:30 Minuten Spieldauer schafft.
Nr. 5 heißt "Underminded". Wirkt schon fast langsam im Gegensatz zum Vorgänger. Gewohnt tiefe und variable Shouts die im Refrain zum klaren Gesang werden.
"Injected Lies" bietet ein eine Minute langes eher unspektakuläres Intro bevor es zur Sache geht. Relativ langsamer Track, der nur gelegentlich durch ein paar schnelle Parts abgelöst wird. Die Shouts tief und kraftvoll wie gewohnt, allerdings manchmal durch Kreischen gestört.
Nach 4:47 ist dann Schluss und "Written In Dust" darf loslegen. Nun geht es wieder schneller zu Werke, allerdings nicht die ganze Zeit. Recht ruhige Parts Zwischendurch sorgen für einen Abwechslungsreichen Song.
Track Nr. 8 beginnt eher ruhig, aber kraftvoll im Midtempo. Die schnellen Parts sind bei "Snake Beat" im Refrain zu hören und auch die 2. Hälfte des Songs bekommt eine Tempoerhöhung verpasst.
Zeit für "Stainer", welches mit einem fetten Bassintro startet. Auch eher recht schnell im Hauptteil bietet der Refrain dieses mal kaum Unterschiede. Gegen Ende wird es recht noiselastig, bestückt mit ein paar Breaks, was etwas frischen Wind in die Sache bringt.
Mit "Enemy Inside" endet das Album nach nur 10 Songs. Schneller Anfang, gefolgt von einem kurzen Zwischenspiel, fortgeführt mit kontrolliertem Geknüppel. Der Refrain ist nur etwas ruhiger und melodischer. Schnell, druck- und kraftvoll bietet das ein echt heftiges und gelungenes Ende.

Fazit: Irgendwie werde ich einfach das Gefühl nicht los, dass Eminence wie so viele Metal-Bands aus Brasilien klingen. Liegt das nur an mir oder warum klingen die alle so ähnlich? THE GOD OF ALL MISTAKES ist durchaus ein sehr gutes Album, erinnert mich aber zu stark an Bands wie DevilDriver (natürlich nicht aus Brasilien) und ältere Sepultura. Dennoch ist der Wiedererkennungswert sehr hoch und Eminence überzeugt.

Tipp:
 Wer auf metallastigen und schnellen Metalcore steht sollte mal reinhören.

Titel-Liste:
 
  1. The God Of All Mistakes
  2. Resistance
  3. Day 7
  4. Devilīs Boulevard
  5. Underminded
  6. Injected Lies
  7. Written In Dust
  8. Snake Beat
  9. Stainer
  10. Enemy Inside

Laufzeit:
 38:10 Min.

Band-Infos:
 
  • www.eminence.com.br 

  • Probehören und Kaufen:
    Eminence: THE GOD OF ALL MISTAKES

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