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Review: Empire |
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Album:
| | CHASING SHADOWS, 2007, Metal Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.M., 25.10.2007 |
Review:
| | Mit CHASING SHADOWS legt die deutsch-englisch-amerikanische Musiker-Verbindung Empire ihr mittlerweile viertes Album vor. Mit ihren bisherigen 3 Longplayern legten Empire die Messlatte bereits ziemlich hoch. Wir dürfen gespannt sein, ob auch diese Scheibe die Erwartungen erfüllen kann.
Neben Bandgründer und Gitarrist Ralf Munkes (Ex-Majesty) und Bass-Legende Neil Murray (Ex-Black Sabbath, Ex-Whitesnake u.a.) gehören anno 2007 Sänger Doogie White (Rainbow, Malmsteen) und Schießbuden-Malträtierer Mike Terrana (Axel Rudi Pell, Masterplan) zur Besetzung. Wie dem Leser sicherlich auffällt, hat man es hier mit renommierten Musikern zu tun, die allesamt durch ihre Mitarbeit bei anderen Bands schon einen starken Bekanntheitsgrad genießen. Das Line-Up klingt jedenfalls schon mal vielversprechend.
Der Titeltrack "Chasing Shadows" beginnt gleich mit einer ebenso melodischen wie wuchtigen Einleitung. Dann übernimmt ruhiger Gesang und die Nummer entwickelt sich zu einer Halbballade mit einem leichten Whitesnake-Touch. Der Refrain ist eingängig und regt zum Mitsingen an.
"The Alter" wird von einem Wechsel zwischen galoppierenden Rhythmus-Gitarren- Grooves und Lead-Einsätzen, die die Hookline zum Höhepunkt treiben, bestimmt. Auch hier treffen wir wieder auf einen choralen Ohrwurm-Refrain. Das ganze wird von Bass und Schlagzeug regelrecht vorangepeitscht.
Ebenfalls keinen Aussetzer gibt es bei "Mother Father Holy Ghost". Hier leitet der Bass die Linie. Die Melodie liegt irgendwo zwischen Dio und Whitesnake und dementsprechend klingt auch der Chorus. Ein schönes Lead-Solo verfeinert den Song noch.
Tja, ein Hit Jagd den nächsten, denn auch "Sail away" geht gut ins Ohr. Auch hier ist die Symbiose zwischen Whitsnakes Blues und Dios Melodic-Metal-Melodien sehr gelungen. Und Doogie White bringt die Stücke mit seiner kräftigen und ausdrucksstarken Stimme einfach genial rüber.
Mit Leadgitarren-Intro startet "Children of the Light". Dann übernimmt die Rhytmus-Gitarre zusammen mit ruhigerem Gesang den Aufbau, der schließlich in den Refrain mündet. Anfangs wird der Refrain zwar nicht ganz ausgereizt, sondern der Aufbau beginnt wieder sehr abrupt von Vorne, aber dies ändert sich im weiteren Verlauf des Songs und Doogie kann sein Organvolumen wieder voll ausspielen.
"Tahigwan Nights" ist eher ein flotter Rocker mit sehr dominierendem Schlagzeug. Der restliche Sound rückt ein wenig arg in den Hintergrund. Lediglich das Lead-Solo kann sich stückweise gegen die Drums behaupten.
Bei "Maniac Messiah" geht von Anfang an eine interessante Leadgitarren-Melodie ins Ohr, während die Rhythmustruppe das Tempo im mittleren Bereich hält. Gekrönt wird das Stück wieder von einem Refrain, dem einfach kein Mundwerk wiederstehen kann. Achtung! Hoher Mitgröhl-Faktor!
Starke Blues-Rock-Einflüsse sind bei "Angel and the Gambler" zu hören. Dennoch ist es keineswegs eine Ballade, sondern mehr ein Mid-Tempo-Hardrocker. Frei nach dem Motto: Whitesnake meets Rainbow.
Fast klassische Keyboardtöne, die akustistische Gitarre und ruhiger Gesang leiten "A Story told" ein, eine reine Hardrock-Ballade. Auch hier schafft es das Profi-Quartett Stück für Stück auf einen tollen Refrain hinzuarbeiten. Ein bisschen unpassend ist lediglich ein vergleichsweise schrilles Solo, weil es die erzeugte Harmonie unterbricht.
Beim Abschluss-Song "The Rulers of the World" begegnen uns schließlich noch Riffs, die gut und gerne aus Yngwie Malmsteens Feder stammen könnten. Ansonsten geht das Stück durchaus als Melodic Metal-Stampfer im Mid-Tempo durch.
Fazit: Mit CHASING SHADOWS legen Empire ein Werk vor, das durchaus das Zeug zu einem Hardrock-Klassiker hat. Fast jeder Song geht gut ins Ohr und mit "Tahigwan Nights" gibt es nur einen einzigen Schwachpunkt. Selbstverständlich hört man dem ein oder anderen Stück die Ursprungs-Einflüsse der Musiker an, doch das gereicht hier keineswegs zum Nachteil. Man merkt nicht nur, dass hier Vollprofis am Werk sind, man hat auch das Gefühl, dass diesen die Zusammenarbeit Spaß macht und sie sich voll in das Projekt einbringen. Darüberhinaus ist die CD einwandfrei produziert. Anspieltipps zu nennen ist nicht möglich, denn praktisch folgt auf jeden Hammersong gleich der nächste. |
Tipp:
| | Jeder Hardrock-Fan sollte sich CHASING SHADOWS ins Regal stellen. |
Titel-Liste:
| | - Chasing Shadows
- The Alter
- Mother Father Holy Ghost
- Sail away
- Child of the Light
- Tahigwan Nights
- Maniac Messiah
- Angel and the Gambler
- A Story told
- The Rulers of the World
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Laufzeit:
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