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Enjoy it! |
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Review: Europe |
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Album:
| | BAG OF BONES, 2012, Ear Music |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | M.A., 27.05.2012 |
Review:
| | Halt mal, das kann doch noch nicht die neue Soundgarden sein, oder? Ein Blick auf den Silberling gibt schließlich Aufschluss darüber, dass es sich hier tatsächlich um den neuesten Europe-Output handelt.
Das famose Seventies-Riff, der roughe Sound sowie das Power-Shouting zu Beginn des Openers "Riches to Rags" lässt durchaus Parallelen zu den reformierten Seattle-Ikonen erkennen. Das nenne ich mal einen geilen Einstieg!!
Und die Formkurve steigt weiterhin an, wovon man sich mit dem erdigen Powerblueser "Not supposed to Sing the Blues" im Stil von Whitesnake (wohlgemerkt zu ihren bluesgeerdeten Zeiten Anfang der Achtziger!) bitteschön selbst überzeugen möchte. Insbesondere der herausragend bluesige Gesang zeigt einen Tempest in absoluter Topform. Ein David Coverdale würde hier vor Neid rot anlaufen. Aber auch zeppelineske Songaufbauten, bluesgeschwängerte Hard Rock-Gewitter allererster Güte, europe-typische Melodic-Rocker und eine fantastische Ballade servieren uns die Schweden auf BAG OF BONES, veredelt durch so manches Killer-Lick von Gitarrenmaniac John Norum und die gänsehauterzeugenden Gesangslinien von Mr. Tempest. Der Mann durchlebt heuer seinen zweiten stimmlichen Frühling, gerade die für Europe bislang untypischen Blues-Vibes stehen dem Sänger sehr gut zu Gesicht.
Das Songmaterial ist überwiegend furios ausgefallen, die spielerische Klasse ist beeindruckend und das von Produzenten-Ass Kevin Shirley geschneiderte Soundgewand sitzt wie ein Kondom! Mastermind Tempest selbst kommentiert das neueste Werk wie folgt: "Im Grunde genommen klingen wir jetzt so wie vor unserem ersten Album. Nur dass wir bessere Musiker sind." BAG OF BONES ist neben dem aktuellen Van Halen-Output die bislang positivste Überraschung des Jahres im Hard Rock-Sektor!
Fazit: Tempest, Norum & Co. liefern mit BAG OF BONES ein ebenso überraschendes wie formvollendetes Hard Rock-Album ab, das den Geist der Siebziger verströmt und mit ungewohnt bluesigen Tönen überzeugen kann. Hardrock is back, und wie!! Um einen Songtitel des Albums zu zitieren: "Not supposed to sing the Blues". Aber mitnichten Mr. Tempest, mitnichten! |
Anspieltipps:
| | "Riches to Rags", "Not supposed to Sing the Blues", "Firebox", "Drink and a Smile".
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Titel-Liste:
| | - Riches to Rags
- Not supposed to Sing the Blues
- Firebox
- Bag of Bones
- Requiem
- My Woman my Friend
- Demon Head
- Drink and a Smile
- Doghouse
- Mercy you Mercy Me
- Bring it all Home
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Laufzeit:
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