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Review: Exciter |
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Album:
| | DEATH MACHINE, 2010, Massacre |
Stil:
| | Speed Metal, Thrash Metal |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 17.10.2010 |
Review:
| | "The Legend is back!" Genau so kann man das neue Werk der Kanadier beschreiben. Es gab Zeiten, da waren Bands wie Slayer oder Metallica noch nicht geboren und Exciter feierten bereits Erfolge mit Songs wie "Heavy Metal Maniac". Wie schon vom letzten Album SPEED, THRASH, BURN bekannt, hat sich am Line-Up nichts geändert und so greift Bandchef John Ricci auch diesmal auf die Kopfstimme von Kenny Winter zurück, um seinem High-Speed-Zug die nötigen stimmliche Höhen zu verpassen.
Für das Album selbst hat man sich ein richtiges Konzeptthema überlegt und behandelt diesmal mit den Lyrics vornehmlich die seelischen Abgründe sadistischer Folterer und was sie bewegt, solche Taten zu begehen.
Musikalisch blieb dabei alles beim alten Hochgeschwindigkeits-Thrash von der ersten bis zur letzen Rille, dabei möglichst einfach und eingängig. Dass man dabei versucht hat, die Qualität zu erhöhen und deshalb diesmal im Gegensatz zu früheren Aufnahmen jedes Instrument einzeln zu unterschiedlichen Zeiten einspielte, kann ich als gute Absicht werten, aber angesichts der 160kBit-Sample nicht wirklich beurteilen.
Mit Ausnahme der doomig groovigen Walze "Power and Domination" bleibt auch kaum Zeit zum Luftholen, denn beginnend mit dem eingängigen Opener "Death Machine" über den beinharten Headbanger "Hellfire" bis hin zum invernalischen Schlusstrack "Skull Breaker", der mit seinen sieben Minuten noch einmal alles abverlangt, ist Power pur angesagt.
Neben den Instrumentalisten macht gerade auch Kenny eine recht gute und abwechslungsreiche Figur. Muss er bei "Demented Prisoners" von tiefem Krächzen bis hin zu wahren Höhenflügen einen beachtlichen Oktavumfang bewältigen, so kann er bei "Slaughtered in Vain" schon fast mit gesangsähnlichen Aktionen punkten. Na ja, wer hier Qualitäten oder gar die Stimme eines Michael Bormann am Mikro erwarten würde ist irgendwo brutal falsch abgebogen.
Fazit: Die Ansprüche ans Songwriting sind in den letzten 30 Jahren gewaltig gestiegen und so manches Fossil aus den 80ern klingt heutzutage recht simpel und leichtgewichtig, aber es gibt auch Ausnahmen. Wer einfach mal abschalten und sich die Birne so richtig mit rohem Heavy Metal zudröhnen möchte, der sollte lieber zum Original greifen, als sich einen modernen Klon reinzuziehen. Und da führt bei dieser Stilrichtung kaum ein Weg an den Kanadiern von Exciter vorbei, die sich größtenteils selbst treu geblieben sind. Und ich bin mir sicher, dass dies nicht nur die alten Die-Hard-Fans wohlwollend honorieren werden, sondern angesichts der boomenden Thrashwelle auch jüngere Fanscharen erschließen könnte.
Eine rundum gelungene Scheibe, wären da nicht die Böcke von Massacre bei der Download-Promo passiert, als man die beiden Songs "Slaughtered in Vain" und "Skull Breaker" namentlich vertauscht hat. Tja, manchmal zahlt es sich doch aus, auf den Text zu hören. |
Titel-Liste:
| | - Death Machine
- Demented Prisoners
- Dungeon Disciples
- Hellfire
- Power and Domination
- Pray for Pain
- Razor in your Back
- Slaughtered in Vain
- Skull Breaker
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Laufzeit:
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