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Review: Fab Box |
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Album:
| | MUSIC FROM THE FAB BOX, 2009, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 05.01.2010 |
Review:
| | Das Cover mag etwas an die große Ära der Songwriter vom Kaliber Simon & Garfunkel erinnern. Absicht oder Zufall? Das können vermutlich nur die beiden Italiener, Fabrizio Ugolini und Massimo Bozzi, die Namensgeber des Duos Fab Box beantworten. Obwohl beide bereits seit zehn Jahren gemeinsame musikalische Pfade bestreiten, haben sie vor allem für andere Künstler Songs komponiert oder mitgeholfen. Vertigo 2 mit ex-Toto-Sänger Joseph Williams und Tyketto-Sänger Danny Vaughn sind zwei aktuellere Hausnummern, die man hier nennen kann und stilistisch schon einmal die grobe Richtung vorgeben. West-Coast AOR mit einem mehr oder weniger großen Schuss Pop steht auf dem Speiseplan und wird mit jeder Menge Eingängigkeit und luftigem Arrangement serviert. Hier munden die Songs wegen ihrer lockeren und leichtfüßigen Ausgestaltung, ganz im Gegensatz zu anderen AOR-Bands die oftmals ein viel zu üppiges Menü zusammen stellen.
Mit rockigen Klängen des Openers "Tell her I'm alright" startet das Album glänzt bereits zu Beginn mit eingängigem Refrain und dezentem Gitarren-Solo.
Ebenso rockig, jedoch eine ganze Spur moderner und kommerzieller bleibt "Nobody Tonight" sogar noch leichter im Ohr als sein Vorgänger, wobei hier mit Ausnahme des Gitarren-Solos recht kräftig der Pop den Ton angibt.
Ruhig und klassisch mit jeder Menge Akustik-Gitarre und Piano werden mit "Inside", dem spacig-poppig beginnenden "The Key", der waschechten Ballade "A Matter of Time", einer weiteren sehr an Richard Marks erinnernde Ballade "I still believe" und der absolute Ohrenschmeichler "You are the One" besonders die Freunde ruhigerer Klänge auf ihre Kosten kommen, wobei bei einigen Songs das Tempo nicht ausschließlich im Slow-Modus verharrt.
Eines der Rock-Highlights markiert sicherlich der Song "Together", der eigentlich auf dem zweiten Vertigo-Album zu finden ist und gemeinsam mit Joseph Williams komponiert wurde.
Absolut radiotauglich, aber damit leider auch etwas zu sehr weichgespült, kann "Reason of the Heart" und "Call my Name" kaum den Rocker in mir zum Leben erwecken.
Auch wenn mit "Yesterday" kaum Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden, so entwickelt sich der Song in seinem Verlauf zu einem richtig schön groovenden - jedoch etwas zu zahm geratenen - Rocksong. Durchaus passend für einen standesgemäßen Ausklang, lässt man die Vorgänger Revue passieren.
Fazit: Die "Musik aus der Fab Box" macht von Anfang bis Ende eine gute Figur und zeigt, dass die beiden Italiener ihr Handwerk verstehen. Es kann sich jedoch nicht ganz von dem schon sehr "brav" wirkenden ersten Eindruck des Cover Artworks trennen. Klar erwartet man bei AOR keine exzessiven Rock-Solos und Arschtreter, aber ein bisschen mehr Biss hätte sicherlich nichts geschadet und wenn nur, um sich von dem riesigen Pool "gleichgestrickter Bands" markant abzusetzen. Wenn das eigene Album keine allzu große Distanz zur Auftragsarbeit aufweist, dann frage ich mich, warum man sich denn überhaupt die Mühe macht, eine eigene Scheibe aufzulegen.
Nur "Just for Fun"? Wer weiß?
Angesichts der Referenzen, sollte auch eine Eigenwerbung als Absicht hinfällig sein. |
Tipp:
| | Romantische Seelen und Kuschelfans bekommen hier hervorragende Kost, die niemals aufdringlich wirkt, sondern mehr zum Träumen und Entspannen einlädt. |
Titel-Liste:
| | - Tell her I'm alright
- Nobody Tonight
- Inside
- The Key
- A Matter of Time
- Let me try
- Together
- I still believe
- Reason of the Heart
- Call my Name
- You are the One
- Always
- Yesterday
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.fabbox.net  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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