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Review: Fairyland |
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Album:
| | SCORE TO A NEW BEGINNING, 2009, Napalm |
Stil:
| | Symphonic Power Metal, Melodic Metal |
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | S.M., 09.06.2009 |
Review:
| | Der Name Fairyland steht seit zwei Alben für hochklassigen Symphonic Power Metal. Dennoch hat sich Mastermind Philippe Giordana für Änderungen entschieden. Er trennte sich vom kompletten Line-Up und arbeitete bei SCORE TO A NEW BEGINNING nur mit Gastmusikern zusammen. Also ist der Albumname irgendwie Programm. Es ist praktisch wie ein Neustart.
Die Gastmusikerbeiträge sind zahlreich. Serenity-Sänger Georg Neuhauser, Flora Spinelli (Kerion) und die Pathosray-Musiker Marco Sandron, Fabio DīAmore und Alessio Velliscig dürften dabei die bekanntesten sein. Giordana selbst zeichnet neben dem Songwriting für sein Hauptinstrument, das Keyboard, sowie für Hintergrundgesang und die akustische Gitarre verantwortlich.
Nun, schauen wir mal, ob die "neuen" Fairyland mit SCORE TO A NEW BEGINNING den Standard der Vorgängerwerke halten können.
Stilistisch ist alles beim alten geblieben. Fairyland präsentieren eine Mixtur aus Melodic Metal und Symphonic Power Metal. Ähnlich wie bei ReinXeed werden dabei Melodien, die aus Movies stammen könnten, in manche Songs integriert. Besonders auffällig ist dies bei "Master of the Waves" mit seinen langen Instrumentalparts.
Überhaupt sind die Ähnlichkeiten mit Tommy Johanssons ReinXeed-Projekt stärker, als bei früheren Fairyland-Werken. Während Johansson bei seinen Kompositionen aber gerne auf 0815-Power-Metal-Standards herumreitet, wirkt das Songwriting von Giardano wesentlich sorgfältiger durchdacht und abwechslungsreicher arrangiert. Eine gelegentlich leicht progressive Marschrichtung unterstützt diesen Eindruck.
Ansonsten lassen die Songs auf SCORE TO A NEW BEGINNING natürlich die Herzen der Bombast-Fans höher schlagen. Vergleiche zu VENDETTA dem neuen Celesty-Album sind sicherlich nicht so verkehrt. Auch dort wird viel Bombast mit unheimlich tollen Melodien zu einem Symphonic-Metal-Highlight verbunden. Wenn man dem noch ein paar Anteile von Edenbridges Orchester-Pomp des letzten Albums, sowie geniale Choralparts á la Dark Moor hinzufügt, hat man als Ergebnis das musikalische Ereignis auf SCORE TO A NEW BEGINNING.
Zeugen solcher symphonischer Bombast-Leckerbissen sind beispielsweise "Across The Endless Sea (Part II)" oder "A Soldierīs Letter".
Mehr durch eine Vermischung von orchestralen und progressiven Anteilen fällt das mächtige "Godsent" auf und lässt Erinnerungen an manches Symphony X-Stück zu. Songs wie "At the Gates of Morken" leben zudem von unterschiedlichen Intensitäten und einem musikalischen Ausdrücken von Emotionen.
Das instrumentelle "Rise of the Giants" ist wiederum eines dieser wirklich prachtvollen Stücke mit Soundtrack-Charakter, das sicherlich jeden Monumental- oder Fantasy-Film nochmal aufwerten würde.
Mein persönliches Highlight ist aber der Titeltrack "Score to a new Beginning", der wieder sehr abwechslungsreich arrangiert ist, mit unterschiedlichen Energien glänzt und sogar einige folkige Anleihen mit einbringt.
Eine ganze Riege von Gastsängern zu benutzen, drückt dem Album gerade in vokaler Hinsicht eine ungeheuere Vielschichtigkeit auf. Das passt sich auch hervorragend der bombastischen Ausrichtung an, besonders wenn verschiedene Gastsänger an den choralen Parts beteiligt sind. Doch auch instrumental wird auf SCORE TO A NEW BEGINNING alles richtig gemacht. Es wird genau so viel Bombast verarbeitet, wie die Kompositionen vertragen. Wer von Symphonic Metal nichts hält, wird davon erschlagen werden, doch Anhänger der Spielart werden das Album lieben.
Fazit: Giordana beweist, dass Fairyland auch als quasi Ein-Mann-Projekt funktioniert. Vielleicht ist, gerade mit sehr vielen unterschiedlichen Gastmusikern zu arbeiten, der Geheimtipp, um ein Album vielfältig und -schichtig klingen zu lassen und sich so von der Masse abzuheben.
SCORE TO A NEW BEGINNING überbietet tatsächlich das hohe Level der Fairyland-Vorgängerwerke und hebt die Messlatte des Symphonic Metal noch ein Stück an.
In meiner Ansicht reihen sich Giordana und Fairyland mit SCORE TO A NEW BEGINNING bei hypergenialen Symphonic-Metal-Alben wie Edenbridges MY EARTH DREAM, Dark Moors TAROT oder Celestys VENDETTA ein. Eine weitere Steigerung wird sicherlich schwierig werden, aber unmöglich ist ja heutzutage nichts mehr. |
Anspieltipps:
| | "Across the endless Sea (Part II), "Master of the Waves", "Godsent", "Score to a new Beginning" und auch das instrumentelle "Rise of the Giants" sind auf einem durchweg hervorragenden Album nochmal die besonderen Highlights. |
Tipp:
| | Wer für Symphonic Metal oder Melodic Metal etwas übrig hat, sollte sich SCORE TO A NEW BEGINNING nicht entgehen lassen. |
Titel-Liste:
| | - Opening Credits
- Across the endless Sea (Part II)
- Assault on the Shore
- Master of the Waves
- A Soldier's Letter
- Godsent
- At the Gates of Morken
- Rise of the Giants
- Score to a new Beginning
- End Credits
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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