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Review: Fall Of Empyrean |
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Album:
| | A LIFE SPENT DYING, 2010, Grau |
Stil:
Wertung:
| |  3 von 7 Punkten | | M.U., 29.05.2010 |
Review:
| | Fall of Empyrean ist schon lange im Geschäft. Die fünfköpfige Band wird 2000 gegründet und hat über viele Jahre eine eingeschworene Anhängerschaft in der amerikanischen Doom Metal Szene um sich gescharrt. Musikalisch ist man sehr produktiv. Denn man hat schon drei Alben auf den Markt gebracht: Eine selbstbenannte Demo, ANHEDONIA (2002) sowie A DARKNESS REMEMBERED (2004). Alle Alben wurden von der Öffentlichkeit durchwegs als positiv bewertet. Das hier vorliegende Album A LIFE SPENT DYING wurde schon 2007 eingespielt, allerdings erst durch den Vertrag mit Grau Records wirklich zum Leben erweckt. Durch den Vertrag erfolgte die Veröffentlichung für den Mai 2010.
Wie ein Monster aus dem Meer taucht der Song "Bereft" auf. Gespenstisch, düster und mit klassischen Klavierklängen erinnert es einen mehr an eine Filmmusik für einen Gruselfilm. Manche Passagen haben sogar etwas schottisches an sich weil sie ein bisschen nach Dudelsack klingen. Alles in allem sehr gefühlvoll. Aber soll das Richtung Doom oder Death Metal sein?
"Breathe deep the Cinders" beginnt ebenso bombastisch. Schwerer getragener Sound gefolgt von einer ganz netten Gitarre. Der tiefe Gesang passt allerdings nicht so richtig dazu. Hier von "Melodic" zu sprechen, wäre nicht ganz unangebracht. Irgendwie scheint der Song von vielen klassischen Stilelementen geprägt zu sein. Ein sehr melancholischer Song.
Mit "Vast but desolate" wird es auch nicht besser. Eher sinnloses Gitarrengeklimper zu Beginn. Dann ein lahmer, schwerfälliger und wenig begeisternder Gitarrensound. Das langweilige Schlagzeug tut sein übriges dazu, denn Song seinen Charakter zu geben. Doom und Death Metal leben nicht nur von einer sehr tiefen Stimme. Da gehört noch mehr dazu.
Ungebremst schlittert man in den nächsten Song "Anhedonia". Schon wieder dieses Geklimper. Da kommt nicht wirklich Freude auf. Und dann noch die akustische Gitarre dazu. Das geht gar nicht. Selbst die leicht anklingenden spanischen Elemente können da nicht weiter helfen.
"The Air is still" ist zwar um einiges besser, erfüllt jedoch bei weitem nicht die Erwartungen. Da fragt man sich, wie gut ist die amerikanische Doom/Death-Metal Szene wirklich drauf? Auf jeden Fall wieder ein Song der schwerfälligen und getragenen Art, bei dem nicht so richtig Euphorie aufkommt.
Versuchen wir es mit "A long Silence". Au weh, der Song sollte sich lieber an seinen Titel halten. Langanhaltende Stille. Na ja, man braucht sich wenigstens nicht auf Neues einzustellen.
Mit "Lifeless in my Arms" wird es noch schlimmer. Die akustische Gitarre klingt ehe nach jemanden, der gerade angefangen, Gitarre zu spielen. Ziemlich öde, ziemlich einfallslos und ohne jede Power. Wann kommt denn der Death Metal endlich?
Hätte man endlich was brauchbares erwarten können? Mit "Veins split wide" auf jeden Fall werden die Erwartungen nicht erfüllt. Ein langweiliger, lahmer Sound ohne jegliche Höhepunkte, der schließlich einer Art Ballade endet. Ein Song, den man nicht wirklich braucht.
Es gibt Alben, bei denen man sich wünscht, dass diese niemals aufhören. Hier ist man froh, bei dem letzten Song "Catharsis" angekommen zu sein und zu wissen, dass die Schreckenstour zu Ende ist. Da helfen auch ein paar rasante Gitarrenriffs und eine schnellerer Sound nicht weiter.
Fazit: Puh! Das war wirklich eine schwere Arbeit, dieses Album anzuhören und dann noch ein einigermaßen objektives Review zu schreiben. Um es auf einen Punkt zubringen. Fall of Empyrean können hiermit nicht überzeugen. Zu viel klassische Elemente (was ruhig mal sein darf), zu viel akustische Einlagen und zu wenig Elemente, die man der Stilrichtung Doom und Death Metal zuordnen kann. Es fehlt einfach die dieser Stilrichtungen typischen Elemente. Das ist ein Album eher für das gesetztere Alter also eher für den stiloffenenHeavy Metal Fan. Überzeugen kann man mich mit dem Album nicht. |
Titel-Liste:
| | - Bereft
- Breathe deep the Cinders
- Vast but desolate
- Anhedonia
- The Air is still
- A long Silence
- Lifeless in my Arms
- Veins split wide
- Catharsis
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.fallofempyrean.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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