News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Fallen Angel
 
CRAWLING OUT OF HELL

Album:
 CRAWLING OUT OF HELL, 2010, Eigenvertrieb

Stil:
 Epic Heavy Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 J.G., 12.11.2010

Review:
 Da beschwert sich mein Kollege Michael oftmals zurecht, dass den zugesendeten Promos kaum Informationen beiliegen, wo wir uns dann fragen, warum die Bands versäumen, für sich die Werbetrommel zu rühren.
Es geht aber auch ganz anders, was natürlich auch an der Intension einer Band begründet liegen kan. Im Fall der New Yorker von Fallen Angel rückt die Musik-CD fast in den Hintergrund, angesichts der beiliegenden "Informationen". Das liegt jedoch weniger an einer überzogenen Werbeaktion, sondern in der Tatsache begründet, dass man sowohl einen epischen Roman, das dazu gehörige Comic-Artwork und eine passende musikalische Umsetzung erschaffen wollte - und das alles noch als Trilogie. Eine große Aufgabe, für die die beiden Bandgründer und Gitarristen John Cruppe und Robb Lotta noch Sänger Steve Seniuk, Bassist Joe Surace und Drummer Frankie Quaggs begeistern konnten.
Der quasi erste Streich liegt nun vor und hört auf den Namen Fallen Angel - CRAWLING OUT OF HELL. Der noch unveröffentlichte Nachfolger hat ebenfalls schon einen Namen und soll Fallen Angel - CAST OUT OF HEAVEN heißen.
Ich lasse nun erstmal den fast 300 Seiten starken Schmöker links liegen und konzentriere mich auf die Musik.

Nach kurzem Intro "Crash to Oblivion", denn immerhin war es ein Autounfall, der unseren 'Helden' ins Koma schickte und ihn die folgende Reise in die Unterwelt erleben lässt, wird bei "Sinner's Vengeance" schon mal mächtig Gas gegeben und man merkt, dass hier zwei Gitarren am Werk sind und sich nur wenig schenken. Auch Sänger Steve Seniuk beackert fleißig die Oktaven und erlaubt sich ein paar Ausritte in Regionen von Rob Halford oder King Diamond.
Es bleibt in der Folge recht temporeich. Gitrarren bestimmen den Ton und mehrstimmige Gesänge sorgen für Volumen. Manchmal wird kräftig geschoben und nach vorne marschiert, wie bei "Blood on my Soul" angereichert mit rassanten Gitarren-Soli.
Etwas hymnischer mit ausdrucksstarkem Gesang gibt sich "The Reapers shall gather", wogegen bei "Dark Lord" das Gaspedal wieder kräftig durchgetreten wird.
Auch wenn "Darkness" recht verspielt und leichtgewichtig beginnt, folgt der metallische Brocken mit schnellem Galopp auf dem Fuße.
"The One who walks alone", ihm ist es vergönnt, etwas gemächlicher zu 'wandern', wenn auch noch mit gehörigem Abstand zu einer Ballade.
So richtig melodisch wird es erstmals bei "The Answer", wo sogar mit sanfter gestimmten Gitarren für noch mehr "Wohlgefühl" gesorgt wird, bevor in "The neutral Zone" wieder der Up-Tempo-Kampf der Gitarrenfront entbrennt.
Groovig gibt sich das sanft startende "Life or Death", bevor es sich zu einem weiteren metallischen Brett entwickelt, das vom bereits bekannten Kampf der Stimme gegen Gitarre lebt.
"On and on" als Vertreter des balladesken harten Stoffs bekommt zur Abwechslung mit "Leaving it all behind" auch einen gefälligen und deutlich weicheren Vertreter an die Seite gestellt, der seine mehr als sechs Minuten Spieldauer weidlich ausnützt um mit abwechslungsreichen Themen zu punkten.
Nach dem etwas sperrigen "Watching" wird es mit "Sad Wings" noch einmal richtig eingängig und melodisch, wobei auch hier die über sechs Minuten Spieldauer so manche Überraschung bieten.
Und dann ist es schon fast vorbei, aber...
...auch bei der Schlussrunde "Grant me Peace" sind es wieder zwei Stimmen im Duell mit den Gitarren, die den Ton angeben und das Album mit einer gesunden Portion Tempo ausklingen lassen. Zugegeben, für das Buch habe ich etwas länger gebraucht, bis ich es durch hatte, aber es spricht ja nichts dagegen, das Album begleitend ein paar Mal abzuspielen.

Fazit: Für Freunde von epischen Fantasy-Geschichten ist Fallen Angel sicherlich ein Sahnestückchen. Es wirkt nicht nur wie aus einem Guss, sondern es ist so. Musikalisch gesehen bekommt man die passende Begleitung zum Buch geliefert, die jedoch anders wie bei manchen Filmmusiken auch ohne Literatur genossen werden kann.
Fallen Angel haben schon mit ihrem ersten Werk die Messlatte recht hoch gesteckt und bieten abwechslungsreichen gitarrenlastigen harten Epic Metal mit stellenweise traditionell hoher Gesangsstimme und thematisch bedingt, durchsetzt mit einigen Instrumentals zur Auflockerung.
Mir persönlich hat die zweite Hälfte etwas besser gefallen, was weniger an den dort angesiedelten 'sanfteren Songs' ansich liegt, sondern an der etwas höheren Eingängigkeit. Vermutlich brauchen die meisten schon ein paar Durchläufe, um die recht dichten und teils vielschichtigen Kompositionen zu ergründen, aber da sollte man sich einfach nicht hetzen lassen.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass auch die beiden geplanten Ergänzungen gleiches Niveau bieten und wieder den Weg in unsere Redaktion finden werden.

Titel-Liste:
 
  1. Crash to Oblivion (Intro)
  2. Sinner's Vengeance
  3. March into Hell (Instr.)
  4. Blood on my Soul
  5. The grinding Wheels of War (Instr.)
  6. The Reapers shall gather
  7. Arrival (Instr.)
  8. Dark Lord
  9. Darkness
  10. The One who walks alone
  11. The Answer
  12. Respiration Desperation (Instr.)
  13. The neutral Zone
  14. Life or Death
  15. On and on
  16. Ashes to Ashes (Instr.)
  17. Leaving it all behind
  18. Watching
  19. Sad Wings
  20. Grant me Peace

Laufzeit:
 72:05 Min.

Band-Infos:
 
  • www.fallenangelofficialwebsite.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Fallen Angel: CRAWLING OUT OF HELL

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011