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Review: Fallen Silver |
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Album:
| | BLOOD IN BLUE EYES, 2007, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 06.10.2008 |
Review:
| | Wer es nicht weiß, dem wird spätestens nach den ersten Strophen klar, das Quintett Fallen Silver kommt aus Down Under und wenn nicht, dann haben sie AC/DC, Rose Tattoo und Co. ganz oben auf ihrem Speisezettel stehen. Aber nicht nur der pure Rock'n'Roll und Boogie Rock der beiden Australischen Urgesteine scheint es den Jungs aus Sydney angetan zu haben, sondern auch Stilrichtungen von Bands wie The Black Crows - immerhin eine interessante Mischung, die man hier für das Debüt zusammengemischt hat. Nun muss sich zeigen, ob sich die drei Jahre Arbeit seit der Gründung 2004 auch ausgezahlt haben.
Der Einstieg erfolgt mit dem richtigen rotzig frechen Straßenfeger "East L.A", wie er von den Kollegen von Rose Tattoo nicht besser ausfallen hätte können. Knackiges Riffing, das sofort ins Ohr und in die Extremitäten fährt. Hier möchte man am Liebsten mitgröhlen und abtanzen. Verflixt nochmal, wo hab ich denn meine Luftgitarre hingestellt? Auch ja, richtig, die hängt ja noch über meiner Schulter - wie peinlich...
"Loaded Gun", der nächste Rocker schlägt eindeutig in Richtung AC/DC und ich bin schon fast geneigt beim Refrain "Given the Dog a Bone" anstatt "Loaded Gun" mitzugröhlen. Naja, ein bisschen Eigenständigkeit ist schon noch im Spiel, wenn auch begrenzt.
Als bluesschwangere Ballade startend kann auch der Titelsong "Blood in blue Eyes" voll überzeugen, speziell bei höherem Tempo oder den Soli-Passagen. Es ist aber vorallem Matt Chambers, der hier mit seinem variablen Gesang Akzente setzt, denn egal ob emotional oder dirty rockin', trifft er gesanglich immer den Nagel auf den Kopf.
Auf Alternative Rock-Spuren wandelt man beim ruhigeren "Fire walk with me", das mit der Zeit immer mehr Fahrt aufnimmt und sich bald zu einem handfesten harten Rocker mausert. Hier zahlt es sich aus, einen Sänger im Team zu haben, der nicht nur mit whiskeygetränkter Reibeisenstimme agieren kann, sondern auch in cleanen Tonlagen eine gute Figur abgibt.
Ausfälle leisten sich die Aussies erfreulicherweise keine, auch wenn die stilistische Vielfalt nicht weiter zunimmt. "Leave this Town" bleibt in Hautkontakt mit Rose Tattoo, "Snake Eyes" ißt zu Frühstück mit AC/DC, etwas alternativer geben sich da schon "Porcelene", "Sunsets" und "Vamphyres" (mit einer Spur Zed Zeppelin der 70er) während bei "Sunsets" und besonders beim abschließenden "Pissing on the poor Man" der Rock'n'Roll-Gasfuß fast das Bodenblech verbeult.
In jedem Fall ein Debüt, auf das die Austalier stolz sein dürfen, denn das Songwirting ist abwechslungsreich ohne sich im stilistischen Nirvana verirrt zu haben, die musikalische Leistung ist solide und strotz nur so vor Spielfreude, der Frontmann ist jeder Situation gewachsen - was braucht man mehr.
Fazit: Ein klasse Einstieg in die Rock'n'Roll-Szene trotz mancher recht nahen Gratwanderung entlang bekannter Vorbilder. Schade, dass die Produktion ein bisschen schwachbrüstig ausgefallen ist. Da hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Basisdruck gewünscht und Songs wie "East L.A", "Loaded Gun" oder "Pissing on the poor Man" wären zu richtigen Arschtetern mutiert. |
Tipp:
| | Wer auf Rockmusik im Stile von AC/DC, Rose Tattoo oder The Black Crows steht, der sollte hier unbedingt mal reinhören, es lohnt sich. |
Titel-Liste:
| | - East L.A
- Loaded Gun
- Blood in blue Eyes
- Fire walk with me
- Leave this Town
- Snake Eyes
- Porcelene
- Insecure
- Sunsets
- Vamphyres
- Pissing on the poor Man
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.fallensilver.com.au  |
Probehören und Kaufen:
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