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Enjoy it! |
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Review: Fatal Force |
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Album:
| | UNHOLY RITES, 2012, Metal Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | S.M., 27.07.2012 |
Review:
| | Als Torben Enevoldsen, ein dänischer Musiker aus dem Progressive-Metal-Bereich, 2005 anfing melodischere Songs zu schreiben, gründete er aus diesem Anlass heraus die Band Fatal Force, mit der er ein Jahr später das selbstbetitelte Debüt veröffentlichte. Nun geht Album Nr. zwei an den Start, UNHOLY RITES betitelt. Das Line-Up hat Enevoldsen gegenüber dem Erstwerk umgemodelt. Statt Mats Leven singt nun Michael Vescera, und die Drumsticks schwingt jetzt Dennis Hansen.
Der Opener "Run for Cover" verbindet kantige Elemente, besonders beim Riffing, mit einer eingängigen Hookline und gut erarbeiteten Höhepunkt. So erhalten sowohl die Dynamik wie auch die Melodik ihren Raum.
Das folgende "Fight" ist etwas getragener und emotionaler, lässt aber dennoch auch die Energie nicht missen, die wieder durch das Riffing ins Spiel gebracht wird.
Auch bei "Lessons in evil" kann man sich an der gelungenen Verbindung aus knackigem Riffing, straighten Konstrukten, eingängigen Melodien und harmonischen Refrains erfreuen. Allerdings bleibt die Abwechslung so ein wenig auf der Strecke.
Spätestens bei "In Silence" bin ich so weit zu sagen, dass ich mir eine Einzelvorstellung aller Songs sparen kann, weil sie sich einfach nicht sehr voneinander unterscheiden.
Enevoldsens vom Progressive Metal geprägtes Gitarrenspiel ist variantenreich und dynamisch und hält stets die druckvolle Seite des Sounds hoch. Dem gegenüber stehen die einprägsamen Melodien und die eingängigen Höhepunkte, die oft einen hymnischen Charakter haben.
Michael Vescera, den man von Bands wie Obsession, Loudness oder Yngwie Malmsteen kennt, macht am Mikro einen starken Job und zeigt eine sehr intensive Performance. Dabei ist sein Gesang auch deutlich variabler, als ich ihn zum Beispiel von Obsession-Zeiten gewohnt bin.
Aus dem zuvor beschriebenen Rahmen fällt übrigens die Power-Ballade "No one will listen", die dadurch und durch die tolle Melodie mit zu den Album-Highlights zählt. Auch die leicht progressiven Elemente, die zum Ende hin manchmal Verwendung finden, nimmt der Hörer als willkommene Abwechslung dankend an.
Fazit: UNHOLY RITES fährt jetzt nicht gerade die ultimative Abwechslung auf. Aber für Hooklines, Harmonien und Höhepunkte im Genre des melodischen Heavy Metal hat Enevoldsen schon ein feines Songwriting-Händchen. So ist UNHOLY RITES unterm Strich doch ein gutes Album, wenn einen eine gewisse Limitierung an Vielfalt nicht sehr stört. Handwerklich machen alle Musiker einen prima Job. Freunde des Melodic Heavy Metal dürfen also ruhig mal ein Ohr oder zwei riskieren. |
Titel-Liste:
| | - Run for Cover
- Unholy Rites
- Fight
- Lessons in Evil
- In Silence
- No one will listen
- Higher Ground
- Listen to Reason
- Enter the Night
- House of Pain
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/fatalforcetheband  |
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