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Review: Fabri Kiareli's F.E.A.S.T |
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Album:
| | RISE, 2010, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 03.10.2010 |
Review:
| | Der Reigen erstklassiger Debütalben des Jahres 2010 will einfach nicht abreißen. In diesem Fall haben wir es mit dem italienischen Sänger/Gitarrist Fabri Kiareli zu tun, der mit dem Rock'n' Roll Virus infiziert wurde, nachdem er als Jungspund "Pinball Wizard" von The Who (aus der Rock-Oper TOMMY/1969) hörte. Während er als Teenager einige Jahre in Mexico lebte, wurde er musikalisch zum überwiegenden Teil durch amerikanische Künstler wie Eddie Van Halen, Rhandy Rhoads (Ozzy Osbourne) und Ace Frehley (KISS) geprägt. Er brachte sich also das Gitarrespielen selbst bei und ahmte fortan die Riffs seiner Idole nach.
Er spielte sodann Mitte der 80'er Jahre in einigen Heavyrock Bands und verdiente sich erste Sporen in diesem Genre, bis Anfang der 90'er Jahre die Grunge-Welle seinen Traum einer Karriere im Hardrock-Bereich zunächst auf Eis legte. In dieser Zeit erweiterte er seinen musikalischen Horizont und ergänzte seinen Stil durch Richtungen wie Funk, Soul und Bluesrock. In dieser Zeit machte er zudem seine ersten Erfahrungen als Sänger einer Coverband. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich so zu einem gefragten Studio- und Live-Musiker der u.a. mit Stars wie Gianna Nannini arbeiten durfte. Zu Beginn der 00'er Jahre kehrte er schließlich zu den härteren Klängen zurück und gründete zuerst Mr. No und schließlich das Projekt F.E.A.S.T, dessen Debüt jetzt vorliegt.
Der Autodidakt und Allrounder hat die Scheibe neben dem alleinigen Songwriting und Producing zum überwiegenden Teil auch selbst eingespielt. Lediglich an den Drums wird er von Mao Granata unterstützt. RISE ist eine ehrliche Verbeugung vor dem Hardrock der 80'er Jahre, ohne altbacken zu klingen. Die Songs sind allesamt auf einem erstklassigen Level, die Produktion ist einwandfrei und musikalisch wird hier auf höchstem Niveau agiert. Der Gesang von Fabri Kiareli erinnert streckenweise an Glenn Hughes (Trapeze, Deep Purple, Phenomena) und Mike Tramp (White Lion). Auf RISE wird einem erstklassiger und abwechslungsreicher Hardrock/Heavyrock geboten. Mal kommen die Songs mit harten und druckvoll gespielten Riffs um die Ecke, mal wird hier auf der Melodic-Rock-Schiene gefahren, inklusive Powerballaden, die sich nicht hinter den Großtaten von Whitesnake, White Lion etc. verstecken müssen. Der Sound des Albums lässt ebenfalls Erinnerungen an Whitesnake und ihren Klassiker 1987 wach werden (u.a. bei" Burning Fever", um ein Beispiel zu nennen). Ein rundherum gelungenes Hard Rock-Album aus Italien!!
Fazit: Dem Italiener Fabri Kiareli ist es auf RISE gelungen, klassischen Hard Rock, Heavy Rock im zeitgemäßen Gewand zu präsentieren. Mit viel Leidenschaft und musikalischer Finesse wird hier beinahe 73 Minuten lang ein Feuerwerk druckvoller, melodiöser und erstklassig produzierter Rockmusik abgebrannt. Wer beispielsweise Whitesnakes 1987 oder Blue Murdes NOTHING BUT TROUBLE im Regal stehen hat, sollte hier unbedingt zugreifen. Es lohnt sich! |
Anspieltipps:
| | "Love Renegade", "Dangerous Love", "(Ain't done) ‚til it's over", "Broken Dreams", "Shook me", "Burning Fever", "The Meaning of Life". |
Titel-Liste:
| | - Fire and Dynamite
- Feed the Hunger
- Love Renegade
- Dangerous Love
- Follow the Way (Duet with Alessandro del Vecchio)
- Cold Hearted
- (Ain't done) 'til it's over
- Win or Lose
- Stormwind
- Broken Dreams
- Shock me
- Burning Fever
- The Meaning of Life
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.feastrock.com  |
Probehören und Kaufen:
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