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Review: Fire |
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Album:
| | THRILL ME, 2009, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 19.12.2009 |
Review:
| | Zugegeben, auf der kleinen, zuletzt britischen Mittelmeerinsel Malta lauert nicht gerade hinter jedem zweiten Baum eine schlagkräftige Rock- oder Metal-Band. Aber man höre und staune, immerhin sind die Hard Rocker von Fire schon mein dritter Kontakt mit einer maltesischen Band. Bereits 2005 konnte ich mit Martyrium eine Black Metal Band (ja wirklich) von Malta live erleben und im Sommer diesen Jahres war es dann ein Album von Forsaken. Schade nur, dass THRILL ME bereits das zweite Werk des Quintetts darstellt und mir damit das Debüt offensichtlich durch die Lappen gegangen ist. So ganz unbekannt sind Fire dann doch wieder nicht, sonst hätten sie wohl kaum einen Support-Slot für die Schweizer von Krokus bekommen. Ach, ich vergaß, der Frontmann von Krokus Marc Storace ist schließlich Malteser und sollte die Szene seiner Heimat schließlich kennen. Aber ungeachtet der vermutbaren nützlichen Beziehung, sprechen die Songs von Fire für sich. Nach traditionellen Vorlagen komponierte energiegeladene Hard Rocker, die nicht nur mit druckvollen Gitarren, sondern auch mit melodischen Hooklines und einem starken Sänger namens Kenneth Calleja voll punkten können, überziehen das gesamte Album.
Der etwas Pop-lastige Einstieg des Openers "Thrill me" mag zunächst darüber hinweg täuschen, dass unter der Haube des maltesischen Gefährts ein richtiger Hard Rock-Tiger lauert. Spätestens wenn die Gitarren in Marsch gesetzt werden, nimmt die Härte erfreuliche Grade an.
Erstaunlich, dass sich das Quintett bis zum Schlussakkord des locker galoppierenden finalen "Back Home" in keine bestimmte Schublade hat packen lassen, was jedoch für ein gewisses Niveau beim Songwriting sprechen sollte. Auch wenn der Ausklang mit einer guten Portion AOR erfolgt, so ist das Gesamtwerk jedoch meilenweit von diesem Genre entfernt angesiedelt.
Zwischen dem Opener und Schlussakt liegen jede Menge Songs, die zum Abfeiern, Abtanzen oder einfach genießen einladen. Hervorzuheben ist besonders das Mittelfeld mit dem Up-Tempo-Kracher, "Come with me", das nachfolgende groovige "Always there", das kompromisslos walzende "Hollywood" oder dem tierisch nach vorne treibenden "Crazy Lovin'".
Letztlich verstehen sich die Jungs auch auf die etwas ruhigeren Töne, wie das balladeske "No more Pain", das gänzlich ohne Schmalz und Schnörkel auskommt, seine Wurzeln jedoch trotz modernem Anstrich tief in der Vergangenheit verankert hat.
Fazit: Inzwischen sind die Alben selten geworden, die gänzlich ohne Aussetzer und Filler daher kommen. In jedem Fall gehört THRILL ME zu dieser seltenen Spezies. Dies verdankt die Truppe nicht zuletzt der Songwriter und auch stimmlich/spielerischen Qualitäten von Frontmann Kenneth Calleja und Gitarrist/Produzent/Master/Mixer Robert Longo, die für einen international tauglichen Touch gesorgt haben. Bleibt nur noch eines zu bemerken: "This album really thrill's me!" |
Tipp:
| | Egal ob sich Scheiben von Sammy Hagar, Krokus, Thunder, Firehouse, Gotthard oder Y&T in eurem Player die Klinke in die Hand geben. Fire mit ihrem Album THRILL ME haben es verdient, in diese erlesene gesellschaft aufgenommen zu werden. |
Titel-Liste:
| |
- Thrill me
- Get it on
- Thank kind of Woman
- Come with me
- Always there
- Hollywood
- Crazy Lovin'
- No more Pain
- Where are we goin'
- Lost without you
- Back Home
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.firemalta.com  |
Probehören und Kaufen:
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