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Review: Firenote
 
FIRENOTE

Album:
 FIRENOTE, 2009, IVK Music

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 S.M., 16.01.2010

Review:
 Finnland ist nicht unbedingt DAS Land, das ich mit Hard Rock in Verbindung bringe. Da gibt es ganz andere Kandidaten. Dennoch hat sich die finnische Truppe namens Firenote genau diesem Stil verschrieben. Ihr Debüt-Album FIRENOTE ist vor kurzem erschienen.

Den Titeltrack hat man als Opener gewählt, und mit einer gelungenen Mischung aus Melodie und Groove macht sich "Firenote" auch schnell in den Gehörgängen breit. Von AC/DC inspirierte Riffs bringen außerdem noch einen Hauch Boogie-Hard Rock ins Spiel.
"Danger" ist allgemein melodischer und harmonischer und tangiert die Bereiche des AOR. Eine eingängige Hookline und ein gut erarbeiteter Höhepunkt machen den Track trotz leicht schmalziger Anleihen hörenswert.
Eine ziemlich nostalgische und größtenteils emotionale Nummer ist "Sara la Fontain", das Songwriting ist aber wieder gut durchdacht, so dass auch dieser Song schnell ins Ohr geht.
Bei "Speed Freak" stehen dann wieder Geradlinigkeit und dynamischere Riffs im Mittelpunkt. Begleitet von der nostalgischen Hammond-Orgel, mündet ein strikter Aufbau in einen schönen Mitsing-Höhepunkt.
Die Ballade "My Love will never die" stellt wieder die gefühlvolle Seite von Firenotes Songwriting heraus.
Bei dem Titel "Don't ever fall in Love" könnte man dann fast den nächsten Schmusesong erwarten, statt dessen erinnert mich das Stück in seiner Machart an den Melodic Hardrock von Europe. Große Akzente kann diese Stadionrock-Nummer aber nicht setzen.
Von den restlichen Songs kann ich noch das ebenso rockige wie melodische "Mayday" und die ziemlich verspielte Powerballade "Heartbreaker" als Anspieltipps nennen. Die Anderen sind zwar auch nicht schlecht, können sich aber auch nicht besonders in Szene setzen.

Fazit: Auch wenn das Album nicht ganz so "hot" ist, wie es das Artwork vermuten lässt, ist FIRENOTE ein solides Werk an der Grenze zwischen klassischem und melodischem Hardrock. Als Vergleiche kann man ganz gut frühere Europe oder Brother Firetribe nehmen.
Technisch gibt es nichts auszusetzen, und Sänger Ricky hat eine klare und ausdrucksstarke Stimme, die locker zwischen mittleren und hohen Lagen wechseln kann und auch mit beidem gut klar kommt. Kompositorisch erfinden Firenote das Hard Rock-Rad sicher nicht neu, liefern aber insgesamt ein abwechslungsreiches Album ab. Wenn man bedenkt, dass es sich dabei um das Longplayer-Debüt der Finnen handelt, darf man gespannt sein, was uns Firenote zukünftig noch präsentieren werden.

Anspieltipps:
 "Firenote", "Speed Freak", "Mayday" und "Heartbreaker".

Tipp:
 Wer klassisch-nostalgischen und melodischen Hard Rock gleichermaßen mag, sollte in FIRENOTE unbedingt mal reinhören.

Titel-Liste:
 
  1. Firenote
  2. Danger
  3. Sara la Fountain
  4. Speed Freak
  5. My Love will never die
  6. Don't ever fall in Love
  7. Love me or let me live
  8. Mayday
  9. Suddenly
  10. Heartbreaker
  11. She stole my Speedos

Laufzeit:
 48:21 Min.

Band-Infos:
 
  • www.firenote.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Firenote: Firenote

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