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Enjoy it! |
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Review: Five Finger Death Punch |
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Album:
| | AMERICAN CAPITALIST, 2011, Universal |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | D.R., 22.07.2012 |
Review:
| | Five Finger Death Punch spielen einen teilweise eigentümlichen Stil. Die Jungs aber als reine Shout-und-Gitarrenshredder-Gedöns abzutun, ist wahrlich nicht fair, denn sie haben viel mehr drauf und das beweisen sie erneut mit ihrem Album.
Deftig wird beim Titelsong "American Capitalist" losgelegt. Die Gitarren dröhnen, das Drumming ist schnell und es wird ordentlich geshoutet. Im Refrain wird auch mal der cleane Gesang ausgepackt.
Ähnlich geht es dann auch bei "Under and Over it" weiter, nur dass die Double-Bass-Drum etwas weniger in Gebrauch genommen wird.
"The Pride" überzeugt dann vor allem durch seine Aufmachung. Es erinnert schon an "We didnīt start the Fire": die Strophen schnell gesprochen mit einzelnen Wörter oder Wortgruppen, der Chorus dann recht normal.
"Coming down" ist dann schon fast als normaler Rocksong einzustufen. Bis auf paar vereinzelte Schrei-Einlagen oder der Double-Bass-Drum - vor allem im Chorus - bleibt es recht verhalten.
Doch bereits beim folgenden "Menace" wird die Brechstange benutzt. Der Sound ist wesentlich härter, geschrien wird vermehrt. Auch danach bleibt der Sound hart, klingt sogar recht düster. Das Drum legt einen schnellen Takt vor, was im Gegensatz zu den gemächlichen Gesangspassagen steht.
Zwar wird auch in "Generation Dead" das eine oder andere Mal geschrien, jedoch ist dies verschwinden gering.
"Back for more" hat dann erneut einen schnelleren Rhythmus. Der Sound bleibt jedoch weiterhin recht düster, wobei der Track anregend auf die Nacken-Muskulatur wirkt.
Danach wird mit "Remember Everything" der Schongang eingelegt. Man kann sogar Streich-Instrumente erkennen. Zwar setzt zum Chorus die Gitarrenarbeit ein, aber trotz allem ist es ein eher ruhiger Track.
"Wicked Ways" holt dann aber vieles nach, was man vorher weg gelassen hat. Vor allem das Riffing gibt dem Song wieder eine eigene Note und wurde bis dato noch nicht in der Art verwendet.
Zunächst glaubt man, dass "If I fall" sehr langsam und gemäßigt ausfällt. Aber bereits nach wenigen Momenten erkennt man, dass dies gar nicht der Fall ist, sondern vielmehr das Gegenteil. Erbarmungslose Drums, gute Gitarrenarbeit - inklusive Bass - und passender Gesang. Zwar ist später kurzzeitig sogar ein Klavier im Einsatz, aber das auch nur für Sekundenbruchteile.
Abschließend folgt mit "100 Ways to hate" noch mal ein richtiger Nackenbrecher. Da wird noch mal der restliche Hass regelrecht ausgespien. Gut, dass danach schon alles vorbei ist, denn nach dem Ende braucht man erst einmal eine Erholungspause.
Fazit: Die Jungs haben einen sehr ausgewogenen Stil. Es gibt richtige Nackenbrecher, dann Balladen und auch Songs die irgendwo dazwischen liegen. Hier dürfte definitiv für jeden was dabei sein! |
Anspieltipps:
| | "The Pride" gefällt mir ausgesprochen gut; allein schon wegen des Arrangements. Außerdem noch "100 Ways to hate" durch diese schöne Mentalität, die der Song ausdrückt. |
Titel-Liste:
| | - American Capitalist
- Under and over it
- The Pride
- Coming down
- Menace
- Generation Dead
- Back for more
- Remember everything
- Wicked Ways
- If I fall
- 100 Ways to hate
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.fivefingerdeathpunch.com  |
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