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Review: FM |
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Album:
| | METROPOLIS, 2010, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 19.04.2010 |
Review:
| | Waren die Britischen Pop-Rocker FM nicht schon längst Vergangenheit? Zumindest in den letzten 15 Jahren war es ziemlich ruhig, was Studioalben betrifft und eigentlich hieß es doch, man würde sich nicht mehr zusammen finden. Genau deshalb initiierte Steve Overland und zwei weitere Ex-FM Musiker die Band The Ladder, die eben keine Reunion darstellen sollte und deshalb fand man auch einen neuen Namen. Nach zwei Alben war dann erstmal Schluss und Steve realisiert seine Solo-Pläne. Unter dem Namen Overland erscheint 2008 das Album BREAK AWAY, was jedoch mit der musikalischen Ausrichtung von FM oder The Ladder nur wenig gemeinsam hat.
Nun wird unter dem Namen FM seit langem wieder eine CD namens METROPOLIS veröffentlicht und dementsprechend werden hohe Erwartungen geweckt. Mir fiel beim ersten Hören sofort auf, dass die Produktion einen sehr hohen Standard hat und verdammt druckvoll eingespielt ist. Dafür schon mal ein großes Lob; auch das Songwriting kann im großen und ganzen überzeugen, da hört man schon ein paar moderne Soundflecken wie bei den verzerrten Gitarren im rockigen Opener "Wildside" oder sogar ein paar progressive Töne wie bei "Unbreakable".
Interessanterweise wird METROPOLIS sehr oft mit den Klassikern INDISCREET oder TOUGH IT OUT verglichen, doch dieser Vergleich hinkt meiner Meinung nach, denn auf auf ihrem aktuellem Output klingen FM eher nach solchen Werken wie z.B. APHRODOSIAC, also eher nach Hard Rock mit einigen lauten Soundtupfern aus dem Bereich des Blues Rock. Bei ein paar Nummern wie das sehr eingängige und wunderbare "Hollow" oder dem Ohrwurm "Days gone by" habe ich zwar das Gefühl, dass diese Stücke für das oben genannte Projekt Shadowman vorgesehen waren, aber das ist nicht wirklich schlimm, denn die Qualität dieser Songs ist außerordentlich hoch.
Dann gibt es da noch die Gute-Laune-Nummer namens "Don't need Nothing", bei der vor sich hingegroovt wird, dass es eine wahre Freude ist. Der absolute Knaller bei den Rockern ist aber eindeutig "I ain't the One", das an Bryan Adams zu RECKLESS-Zeiten erinnert - irgendwie trifft hier "Run to you" auf "Ain't gonna cry" von eben Mr. Adams.
Ebenfalls gefallen mir die Halbballaden "Bring back Yesterday" und das vor sich hinwalzende "The Extra Mile".
Am Ende der CD warten die Engländer dann durch das epische und an Dare erinnernde "Still the Fight goes on" mit einem echtem Highlight ihrer langen Musikkarriere auf. Diese Nummer ist einfach nur großartig!
Fazit: Als Fazit bleibt also festzuhalten, dass FM mit METROPOLIS eine sehr gutes Comeback gelungen ist und jeder, der etwas mit melodischen Hard Rock mit leichten Blueseinflüssen was anfangen kann, sollte hier zugreifen! |
Anspieltipps:
| | "Hollow", "Unbreakable", "Don't need Nothing" und "I ain't the One" |
Titel-Liste:
| | - Wildside
- Hollow
- Unbreakable
- Flamingo Road
- Metropolis
- Over you
- Days gone by
- Bring back Yesterday
- I ain't the One
- I don't need Nothing
- The extra Mile
- Who'll stop the Rain
- Still the Fight goes on
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.fmofficial.com  |
Probehören und Kaufen:
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