 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Foreigner |
 |
| |
Album:
| | NO END IN SIGHT, 2008, Warner Music |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 16.09.2008 |
Review:
| | Welche Band kann schon von sich behaupten, inzwischen mehr als 70 Mio. Alben verkauft zu haben - sicherlich nur wenige - und eine davon sind die US-Musiker von Foreigner. Seit über 30 Jahren sind sie nun schon im Geschäft und haben es vorallem in den Spät-70ern und 80ern geschafft mit jeder Menge Hits die Charts zu stürmen. Hier waren es vorallem Sänger Lou Gramm und Gitarrist Mick Jones, die der Band zu einer unverwechselbaren Eigenständigkeit verholfen haben.
Wie viele Hits die Truppe tatsächlich produziert haben, wird einem jedoch erst dann bewusst, wenn man sich das aktuelle Best of...-Album zu Gemüte führt. In chronologier Reihenfolge begleitet einem das Doppelauf der zeitreise von den Anfängen 1977 bis ins Jetzt.
Der Opener "Feels like the first Time" untersteicht die Liebe zur chronologischen Folge, denn schon auf den selbstbetitelten Debüt FOREIGNER von 1977 eröffnete dieser Song das musikalische Treiben. Es folgen weitere vier Songs des Debüts wovon sicherlich der Hardrocker "Cold as Ice" oder das psychedelisch angehauchte an Barcley James Harvest erinnernde "Starrider" bestens bekannt sein sollten.
Das noch eine Spur gitarrenlastigere und härtere "Double Vision" vom gleichnamigen Album und "Hot blooded" markieren bereits auf dem zweiten Album die beiden "Extreme" von Foreigner. Während die genannten Songs deutliche Hard Rock-Prägung zeigen, beschreitet "Blue Morning, blue Day" den Weg der schmachtenden Balladen und Halbballaden, welche die US-Boys zukünftig ebenso erfolgreich an die Fans bringen können.
Nach dem Erscheinen von HEAD GAMES hätte man "Dirty white Boy" wohl eher bei Status Quo erwartet als bei Foreigner. Auch wenn "Head Games" erneut in Richtung Halbballade zielt, so ist "Women" ebenso untypisch und vielleicht als Tribut an Jerry Lee Lewis zu verstehen.
Mit dem Nachfolger 4 haben sie jedoch wieder die Kurve gekriegt und präsentieren einige ihrer größten Erfolge. Es beginnt mit den flotten Hard Rocker "Night Life", anschließend das sanft startende "Break it up", danach der Disco-Hammer "Juke Box Hero" schlechthin und als Nachschlag das nicht minder starke "Urgent". Da fehlt zum Abschluss der ersten CD nur noch die Schmachballade "Waiting for a Girl like you", um den ersten Teil des "Best of..." würdig zu beenden.
Auf der zweiten CD nimmt man es dann nicht mehr so ganz genau mit der Chronologie, obwohl zunächst mit der Mega-Ballade "I want to know what Love is", dem AOR-Klassiker "Down on Love", eines der härtesten Foreigener-Songs "Reaction to Action" und der Discolasigen Halbballade "That was Yesterday" vier Songs des Albums AGENT PROVOCATEUR den zweiten Teil eröffnen. Warum man das recht rockige Tooth and Nail des Albums hinter drei Songs des Nachfolgers INSIDE INFORMATION gesetzt hat, wird spätestens nach den Anhören klar, denn "Say you will", "I don't want to live without you" und "Can't wait" sind schließlich sämtlich Kuschelballaden. Da kann ein flotter Rocker nichts schaden, obwohl "Heart turns to Stone" von INSIDE INFORMATION nicht gerade als Ballade durchgehen sollte. Schade nur, dass es danach etwas Zoff zwischen Lou und Mick gegeben hat und als Folge mit Johnny Edwards auf UNUSUAL HEAT ein neuer Frontmann Lou Gramm ersetzt. Auch wenn "Lowdown and dirty" und "I'll flight for" you keine schlechten Songs sind, so war der mangelnde Erfolg mit dem Ersatz von Lou quasi vorprogrammiert.
Die Wiederversöhnung mit Lou Gramm kann man bei "Until the End of Time" von Album MR.MOONLIGHT wiederfinden und damit die Studioalben-Ära der US-Amerikaner als abgeschlossen betrachten. Es folgt noch mit "Too late" ein brandneu aufgenommener Song und drei Live-Titel, wovon "Say you will" bisher noch nicht veröffentlicht wurde und "Starrider" bzw. "Juke Box Hero/Whole lotta Love" vom Album EXDENDED VERSIONS stammen.
Ganze 2 Stunden und 18 Minuten lang gibt es bei dieser Doppel-CD Foreigner satt. Da kann man wahrlich nicht meckern.
Fazit: Auf den beiden CDs tummeln sich nahezu alle Hits und die Bezeichnung Best of... macht ihrem Namen alle Ehre. Leider fällt dabei auch auf, dass sich so manche Hits musikalisch recht ähnlich sind. Was auf den einzenlnen Alben quasi in "verdünnter Form" vorliegt, bekommt man nun recht konzentriert geboten. Man braucht jedoch keine Sorge haben, dass die Sache eintönig wird. |
Tipp:
| | Für alle, die Foreigner bisher nur aus dem Radio gekannt haben, bietet sich mit dieser Doppel-CD ein genialer Einstieg. |
Titel-Liste:
| |
- - - - <CD 1> - - - -
- Feels like the first Time
- Long, long Way from Home
- Cold as Ice
- Headknocker
- Starrider
- Double Vision
- Blue Morning, blue Day
- Hot blooded
- Dirty white Boy
- Head Games
- Women
- Night Life
- Break it up
- Juke Box Hero
- Urgent
- Waiting for a Girl like you
- - - - <CD 2> - - - -
- I want to know what Love is
- Down on Love
- Reaction to Action
- That was Yesterday
- Say you will
- I don't want to live without you
- Can't wait
- Tooth and Nail
- Heart turns to Stone
- Lowdown and dirty
- I'll flight for you
- Until the End of Time
- Too late
- Say you will (live)
- Starrider (live)
- Juke Box Hero/Whole lotta Love (live)
|
Laufzeit:
| | CD1 61:11 Min. / CD2 76:52 Min. |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Bandinfos |
 |
 |
Neue Reviews |
 |
|