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Review: Herman Frank
 
RIGHT IN THE GUTS

Album:
 RIGHT IN THE GUTS, 2012, Metal Heaven

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 21.06.2012

Review:
 Eigentlich könnte er auch einen Gang runter schalten und hätte immer noch genügend zu tun. Aber genauso wie sein Musikerkollege Mat Sinner, dem Primal Fear einfach nicht genügt und Sinner für seine Ideen nutzt, die er bei seiner Hauptband nicht ausleben kann, ist auch Herman Frank nur zufieden, wenn er etwas zu tun hat. Deshalb dauert es nicht lange, wenn er von einer Accept-Tour zurück kehrt oder Studio-Aufnahmen beendet hat, und er sich Zeit nimmt, sein eigenes Projekt voran zu treiben. Bereits 2009 debütierte er mit seinem Solo-Album LOYAL TO NONE und setzt drei Jahre später seine Idee mit RIGHT IN THE GUTS fort.
Rein äußerlich musste ich schon zweimal hinschauen, bevor mir die Unterschiede im Cover-Artwork aufgefallen sind. Doch dafür ist der Unterschied in der Besetzung sofort hörbar. Neben dem Schweden Rick Altzi, der selbst bei Herman anfragte, ob noch ein Posten am Mikro frei wäre, unterstützt ihn diesmal an der zweiten Gitarre Christos Mamalitsidis und an den Drums gibt Michael Wolpers den Takt vor. Wie schon bei LOYAL TO NONE ist wieder mit dabei Bassist Peter Pichl.
Bekannt von Bands wie At Vance, weiß man bereits schon sehr gut, was der Frontmann Rick mit seiner rauen Stimme zu leisten vermag und Hermans Leistungen am Sechssaiter sind sowieso jenseits aller Zweifel.

Es verwundert deshalb kaum, dass von Anfang an Vollgas gegeben wird. Und wenn ich sage, von Anfang an, dann ist das wörtlich gemeint, denn dieses Album bricht mit dem obligatorischen Brauch eines Intros. "Roaring Thunder" wird seinem Namen gerecht, denn hier grollt es mit gesundem Up-Tempo, was das Zeug hält. Klar, dass neben Rick besonders die Gitarren den Ton angeben. Doch niemand dominiert wirklich, sodass mit einem sehr ausgewogenen Mix aus Gesang, Instrumental-Leistung, hohem Tempo, gefälligen Refrain und einen gewissen Mitgröhl-Faktor sofort gute Laune herrscht. Und wer seine Stimme schonen möchte, kann sich bei den üppigen Gitarren-Soli auch an der Luftgitarre austoben.
An diesem Konzept wird nicht sehr viel variiert. "Right in your Guts", der Titelsong hat wohl einen Gang herunter geschalten, kann dafür aber mit einen tonnenschweren Schunkel-Groove aufwarten, der sich zum Schenkelklopfen ebenso wie zum Headbangen eignet.
Nach dieser kurzen Verschnaufpause jagt maschinengewehrartig eine Up-Tempo-Granate die nächste. Egal ob "Ivory Gate", "Vengeance" oder der bärenstarke Arschtreter "Starlight", hier muss man erst mal drei volle Breitseiten überstehen, bis man beim balladesken "Falling to Pieces" und dem langsam walzenden "Raise your Hand" etwas durchschnaufen kann.
"Waiting", ja von wegen. Hier wird nicht lange gewartet, allenfalls, wann man denn endlich die Schallmauer durchbrochen wird.
Erst kurz vor Albumende dröhnen fies ultratief gestimmte Gitarren etwas langsamer und verleihen dem Groove-Monster "Black Star" die nötige Schubkraft. Hier braucht es kein Up-Tempo, damit sich jedes Riff metertief ins Gedächtnis eingräbt.
Damit sich der Kreis nach fast 54 Minuten auch standesgemäß schließen kann, lauert hinter dem Schluss-Akt "So they run" erneut ein Up-Tempo-Kracher, der sicherlich die letzten noch aufgesparten Schweißtropfen aus der Haut pressen wird, so dass gerade noch Kraft bleibt, den Start-Knopf erneut zu drücken.

Fazit: Hat mich das Debüt LOYAL TO NONE bereits beeindruckt so bin ich bei RIGHT IN THE GUTS schlichtweg nur begeistert. Hier herrscht Power von der ersten bis zur letzten Rille und selbst bei den etwas langsameren Songs kommt es zu keinem Druckabfall. Was das Tempo nicht richten kann, wird der Groove schon richten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir dieses Album noch einmal begegnen wird, nämlich dann, wenn ich meine Highlights des Jahres 2012 zusammen schreiben werde!

Tipp:
 Wer druckvollen, gitarrenlastigen Heavy Metal mit rauem Gesang mag, hat hier einen Pflichtkauf zu tätigen.

Titel-Liste:
 
  1. Roaring Thunder
  2. Right in your Guts
  3. Ivory Gate
  4. Vengeance
  5. Starlight
  6. Falling to Pieces
  7. Raise your Hand
  8. Waiting
  9. Hell isn't far
  10. King's Call
  11. Lights are out
  12. Black Star
  13. So they run

Laufzeit:
 53:57 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hermanfrank.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Herman Frank: RIGHT IN THE GUTS

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