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Review: From The Inside |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 25.08.2008 |
Review:
| | Da hört man jahrelang kaum etwas von dem kalifornischen Goldkehlchen Danny Vaughn und dann veröffentlicht er nach dem Start seiner Zusammenarbeit mit Frontiers 2004 das Debüt, 2007 sein Solo-Album TRAVELLER und nun steht er mit seinem Projekt From The Inside bereits ein Jahr später schon wieder auf der Matte. VISIONS ist der Name und erneut ein exzellentes Extrakt hochkarätigem Musikerschaffens. Es stammt dabei nicht alles aus der Feder des ex-Tyketto Frontmanns. Neben Eric Ragno, konnte er für Songwriting und Instrumente auch Joey Carbone, Jimi Bell und Peter Lobo gewinnen. Für den Feinschliff beim Abmischen bekam er Hilfe von keinem Geringeren als Tommy Hansen, der bekanntermaßen Bands wie Helloween, Jorn, Pretty Maids oder TNT betreut hatte.
Die Erwartungen seitens der Fans sind also dementsprechend hoch und der Test soll zeigen, ob man sie auch erfüllen wird.
Der Opener "Light Years" legt für Melodic Rock-Verhältnisse ein recht flottes Tempo vor und signalisiert zumindest schon einmal die Marschrichtung. AOR ist angesagt und unzweifelhafte Spuren der kürzlichen Zusammenarbeit von Danny Vaughn mit Journey sind schwer von der Hand zu weisen.
Auch "Making Waves" macht eine gute Figur und kann ähnlich wie sein Vorgänger mit einem gesundem Tempo voll überzeugen, ohne dabei an Ohrwurmcharakter einzubüßen.
Als eines meiner persönlichen Highlights entpuppt sich der Song "21st Century". Hier schafft man es trotz hohem Melodic-Faktor eine gesunde Härte an den Tag zu legen und eine nahezu perfekte Harmonie zwischen Keyboards, Gitarren, Gesangsstimme und dem Background-Chor zu schaffen. Genau so funktioniert AOR - melodisch aber nicht übertrieben pathetisch.
Gleich im Anschluss folgt mit "Days of Hunger" der nächste Ohrenschmeichler, der es schafft trotz gleicher Instrumentalisierung und hochgradig melodischer Gesangslinien eine andere Stimmung zu erzeugen.
Etwas melancholisch angehaucht schafft es der Titelsong "Visions" nur etwas mühevoll mit dem übermächtigen "21st Century" mitzuhalten, wobei sich vermutlich die meisten AOR-Bands die Hände reiben würden, wenn sie solch einen Song schreiben könnten.
Nach dem etwas arg schmachtenden "If it's not Love" am Anfang des Albums, liefert Danny Vaughn mit dem Song "One more Night in Heaven" eine weitere waschechte Ballade. Jetzt mag man sich fragen, ob dies wirklich nötig ist, denn auch bei allen bisherigen Songs erleidet man nur schwer einen Geschwindigkeitsrausch.
Bis zum Schluss gibt es keine Ausfälle und auch der letzte Song "Telemetry" bestätigt nur das hohe Niveau des Songwritings.
Fazit: Einmal mehr zeigt Danny Vaughn seine Klasse und zelebriert AOR in Perfektion - ganz im Stile der großen amerikanischen Bands. Ich hätte mir trotzdem an einigen Stellen etwas mehr Schwung gewünscht, denn so eine knappe Stunde Spielzeit kann sich manchmal auch etwas ziehen. Hier wären ein paar forcierte Parts durchaus hilfreich gewesen oder man hätte auch die paar schnelleren Songs zu Beginn besser unterrühren können. Aber es gibt schließlich auch Rock-Liebhaber, die einfach gerne abschalten und sich treiben lassen möchten. Genau jene werden mit VISIONS bestens bedient. |
Anspieltipps:
| | "Making Waves" mit seinem Gitarren-Solo und das herausragende "21st Century". |
Tipp:
| | Wer an klassischen AOR-Bands wie Journey und Survivor seine Freude hat, wird hier voll und ganz zufrieden sein. |
Titel-Liste:
| | - Light Years
- Making Waves
- If it's not Love
- Listen to your Heart
- Love is no Stranger
- 21st Century
- Days of Hunger
- Visions
- Moment to Moment
- One more Night in Heaven
- Push me off
- Telemetry
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