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Review: Fueled By Fire |
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Album:
| | SPREAD THE FIRE, 2007, Metal Blade |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.O., 28.08.2007 |
Review:
| | Alle paar Jahre kommt es vor, dass ein bestimmtes Genre wieder neu aufblüht und Bands wie Pilze aus dem Boden springen. Ob es eine neue Welle im True Metal Bereich ist, sich eine neue Stilrichtung im Metal-Universum bildet (wie z.B. der derzeitige Metalcore) oder mal wieder der Thrash Metal große Faszination auf die Newcomer ausübt. Vor allem in den Staaten und in England grassiert das Thrash-Fieber und Bands wie Evile aus UK oder eben Fueled By Fire aus Norwalk, U.S.A.. Diese haben nun ihr erstes offizielles Studioalbum auf den Plattenhandel losgelassen. SPREAD THE FIRE ist schon bereits seit dem 10.08.2007 draußen und somit hatte ich die Gelegenheit das Album mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Das Album startet mit "Earnest goes to Hell", einem Instrumental-Intro das knapp über 2 Min. dauert und schon hier klar macht was den Hörer erwartet: brachiale Riffs, eine fette DB, Soli und Breaks die es in sich haben. Das Intro wirkt schon sehr stark und bietet hier mehr als 1x die Gelegenheit zum kollektiven Headbangen, sofern man bei dem rasanten Tempo mithalten kann.
Denn bei "Thrash is back" geht es genauso rasant weiter und hier können eigentlich nur geübte Mosher mit Stahlgenick wirklich mithalten. Der Sänger startet mit einem typischen 80er Schrei, macht dann jedoch mit seiner rauen und gewöhnungsbedürftigen Stimme weiter. Das Riffing im Refrain ist dem Mainriff recht ähnlich und daher immer noch verdammt schnell und schneidend, während der Gesang nur aus dem Songtitel selber besteht. Nach knapp zwei Minuten gibt es dann aber den für Thrash-Metal typischen Break und die Gitarren wechseln vom hohen in den Midtempo-Bereich, der schön heavy gehalten wird und endgültig zum mitbangen geeignet ist, bevor es wieder mit einem rasanten Solo in die alte Geschwindigkeit zurück geht für den Refrain.
"Striking Death" startet schon etwas langsamer, aber auch nur für ein paar Sekunden bis man hier ebenfalls wieder einen enormen Speed um die Ohren gewirbelt bekommt. Der Refrain bietet dafür mal mehr gesangliche Abwechslung und auch die Breaks sind hier häufiger bzw. gibt es beim zweiten sogar einen feinen Gitarren Lick der ein ebenso feines Solo einleitet. Aber schon hier macht sich bemerkbar, dass sich kein Chorus in den Ohren des Zuhörers einprägen kann, da sich die Band hier keine Mühe macht einen prägenden Riff einzubauen. Nichts desto trotz bläst der Track einen von den Füßen mit gerade mal kurzen und knackigen dreieinhalb Minuten, die es verdammt in sich haben.
Der Titeltrack "Spread the Fire" macht seinem Namen alle Ehre und legt mit einem gezügeltem Intro und groovigem Bassspiel los, bevor das Tempo nach einem fiesen Gelächter vom Sänger wieder gewohnt schnell ist. Hier erlebt man das 1.Mal den Aha-Effekt im Sinne von Wiedererkennen, da hier sehr viel Groove drinsteckt und man sich in Sachen Refrain etwas mehr Mühe gegeben hat, was die Instrumente angeht. So ist dies der erste Song der einem im Ohr und Kopf bleibt, woran unter anderem auch das wirklich geile Solo dran schuld ist. Mit knapp über vier Minuten ist auch dieses Lied wieder recht knackig gehalten und taugt zum abrocken.
Man erkennt schon dass die Band auf ihrem Erstlingswerk ordentlich auf das Gaspedal drückt und kompromisslos ihren Weg geht. So gibt es mit "Betrayal" im Vergleich zu anderen Songs nach einem rasanten Start eine Midtempo-Nummer und bei "Massive Execution" bekommt man sogar am Anfang ganz kurz Klassik geboten, bevor es wieder brachial auf die Fresse gibt für knappe drei Minuten, was somit das kürzeste Lied neben dem Intro ist.
Genauso heftig geht es dann auch bei "Metal Forever" weiter und der Frontmann versucht etwas Melodie in den Gesang zu bringen, was aber noch nicht ganz gelingt. Dennoch fetzt die Hymne an den Metal ordentlich und hinterlässt keinen Eindruck eines Lückenfüllers.
"Dreams of Terror" kommt wieder mit ordentlich Groove um die Ecke und hier setzt die Band erneut eher auf Midtempo, was auch sehr gut ist und selbst hier bleibt der Riff verdammt heftig, vor allem der geile Taktwechsel und Mittelpart malträtiert einem erneut die Nackenmuskel.
"Put to Death" legt noch mal richtig an Tempo zu und besticht mit fetter Double Bass, einem hammergeilen Solo und der Mittelpart macht ebenfalls ordentlich was her. Nur der Gesang stört hier etwas und wirkt deplatzierter als auf dem Rest des Albums. Lediglich den Versuch grell zu shouten kann man dem Leadsänger hoch anrechnen.
"Command of the Beast" ist der zweitlängste Song auf dem Album und zeigt sich als idealen Rausschmeißer. Die ständigen Wechsel zwischen dem schnellen Riffing und den groovigen Parts gehen perfekt ins Ohr und auch der Refrain überzeugt, hier würde man deutlich erkennen um welches Lied es sich handelt.
Fazit: Fueled By Fire gehören zweifelsohne zu den stärksten Newcomern der neuen Thrash Metal-Welle und machen sofort klar, in welche Richtung sie gehen wollen. Hier werden keine Kompromisse gemacht und das Coverartwork lädt zum Schmunzeln ein, denn ich glaube dass die Band hier vielen Metalfans aus dem Herzen sprechen. Sollte die Band diesen Kurs weitergehen und evtl. noch einige Verbesserungen wie etwa mehr eingängige Refrains wie die in "Dreams of Terror", "Spread the Fire" oder "Command of the Beast" schreiben, dürften die nächsten Scheiben wieder sehr gut ankommen. Ich gebe der Scheibe deshalb erstmal "nur" 5,5 Punkte, da ich hier noch etwas mehr Potenzial nach oben erkenne. |
Tipp:
| | Fueled By Fire dürfte wohl denen gefallen, die auf kompromisslosen, schnellen und trotzdem abwechslungsreichen und technisch versiertem Thrash Metal stehen.
Für Hörer von: alte Destruction, Dark Angel, Slayer und alte Kreator. |
Titel-Liste:
| | - Earnest goes to Hell (Intro)
- Thrash is back
- Striking Death
- Spread the Fire
- Betrayal
- Massive Execution
- Metal forever
- Dreams of Terror
- Put to Death
- Command of the Beast
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/fueledbyfire  |
Empfehlen:
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