News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Fullforce
 
ONE

Album:
 ONE, 2011, SPV

Stil:
 Melodic Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 S.M., 03.02.2012

Review:
 Der Gitarrist Stefan Elmgren ist in Metal-Kreisen wahrlich kein Unbekannter. Von 1997 bis 2008 gehörte er zum Line-Up von Hammerfall und hatte darüber hinaus meistens noch Side-Engagements am Start wie bei Lost Horizon, Cans oder sein Eigenprojekt Full Strike. So ähnlich klingt auch der Name seines neuesten Baby: Fullforce. Dieses hat er zusammen mit ausschließlich ebenfalls bereits namhaften Künstlern ins Leben gerufen, allen voran Carl-Johan Grimmark (Narnia, Grimmark, Saviour Machine undundund), der ihn bei der Saiten-Akrobatik unterstützt. Drei Jahre nach Gründung hat dieses Projekt nun auch das erste Album am Start, schlicht betitelt mit ONE.

Man ist angesichts der Besetzung versucht, von einer schwedischen Super-Group zu sprechen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, die man an das Debüt-Album der Band richtet. Hier sind schließlich nicht nur erfahrene Künstler sondern auch ebenso erfahrene Songwriter am Werk. Aber dennoch kann auf ONE nicht alles punkten.
Gerade der Opener mit dem komischen Titel "Mythomaniac" kann ziemlich wenig und ist dadurch als Einsteiger völlig deplatziert. Ich tue mir schwer, hier der Hookline zu folgen, und auch der Gesang von Anderson wirkt teilweise etwas unkoordiniert.
Wesentlich besser kommt "None of your Concern" rüber, das zwar auf ein kraftvolles Konstrukt baut, aber einen ebenso starken melodischen Höhepunkt hat. Bei "Heart and Soul" wird insgesamt mehr auf Melodik und Emotionalität gesetzt, das Ganze aber nicht im Korsett einer Ballade, sondern schon im Rahmen eines treibenden Metal-Tracks.
Ein orientalischer Touch verpasst "Oblivion" ein wenig Mystik und Exotik. Leider weichen Fullforce von dieser Marschroute im weiteren Songverlauf für meinen Geschmack zu schnell wieder ab. Bringt aber dennoch neue Aspekte in das Album ein.
Das kann man von dem 08/15-Stampfer "Open your Eyes" nicht behaupten. Aber solche kompositorischen Ausrutscher halten sich zum Glück in Grenzen.
"Rain" erfreut mit virtuosen Gitarrenfinessen und einer starken Hookline. Hier kann auch Michael Anderson mal das Kapital seines ziemlich wandelbaren Timbres gut ausspielen.
Der beste Song des Albums hat sich an Nummer sieben versteckt: "Suffering in Silence" überzeugt mit einer epischen Ausrichtung, die ein wenig an 80er-Jahre-Dio-Kompositionen erinnert. Durch das Keyboard und umrahmende Chöre bekommt das Stück eine nostalgische Note verpasst.
Ansonsten ist der Melodic Metal von Fullforce schon eher etwas moderner angehaucht, wie man bei "Walls of Secrets" direkt danach hören kann.
Durch die schöne Melodie bringt das emotionalere "Father Spirit" einen leichten Gänsehautfaktor mit sich und reiht sich bei den besseren Stücken des Albums ein.
Dagegen wirkt "Bleed" etwas konfus, als sei es aus nicht benötigten Überresten so ziemlich sämtlicher vorhergehender Songs zusammengesetzt worden.
Zum Abschluss schmeichelt das melodische, ein Stück weit von Bands wie Orden Ogan inspirierte "Into the Cradle" mit seiner hymnischen Ader noch einmal den Gehörgängen.

Fazit: Man kann ONE sicherlich als ordentliches Melodic-Metal-Werk einstufen, doch der ganz große Schlag ist es noch nicht geworden. Da müssen Fullforce einerseits noch variantenreicher vorgehen und vielleicht auch noch eigene Trademarks entwickeln. Aber es fehlen vor allen Dingen die richtigen Überflieger-Songs, an die man sich noch Stunden nach Ende des Albums erinnert. Mit Recht darf man von den bei dieser Band vertretenen Künstlern eigentlich noch mehr erwarten.
Fans des melodischen Heavy und Power Metal sollten ONE aber ruhig antesten. Doch Achtung: wer erstmal rein hören möchte, nimmt dafür bitte nicht diesen schwachen Opener!

Titel-Liste:
 
  1. Mythomaniac
  2. None of your Concern
  3. Heart and Soul
  4. Oblivion
  5. Open your Eyes
  6. Rain
  7. Suffering in Silence
  8. Walls of Secrets
  9. Father Spirit
  10. Bleed
  11. Into the Cradle

Laufzeit:
 48:01 Min.

Band-Infos:
 
  • www.fullforce.se 

  • Probehören und Kaufen:
    Fullforce: ONE

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:05.02.2012