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Review: Furor Gallico |
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Album:
| | FUROR GALLICO, 2011, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | W.W., 31.01.2012 |
Review:
| | Die Italiener Furor Gallico haben sich mit Haut und Haaren dem Heidentum in seiner musikalischen Form verschrieben und präsentieren auf ihrem selbstbetitelten Erstling 13 Mal reinsten Pagan Metal.
Dabei spielt die Band nicht nur mit dem Klischee der Heiden, sondern hat ihre Musik auch sehr schön mit basischen und natürlichen Klängen versehen. Denn neben dem Metal-typischen Instrumentarium aus verzerrten Gitarren, Gesang, der zwischen wüstem Gekeife und grotten-tiefen Growls, untermalt von einzelnen Passagen im Klargesang, pendelt, und treibendem Schlagzeug, hat man zahlreiche eher genrefremde Instrumente im Gepäck.
So hört man ständig irgendwelche Pfeifen, Geigen oder keltischen Harfen, die den Gesamtsound ziemlich originell vervollständigen und in Songs wie "Venti di Imbolc", "Ancient Rites" oder dem ziemlich wuchtigen "The Gods have Returned" immer wieder schön zur Geltung kommen. Das macht live bestimmt Spaß, wenn die Musiker da munter ihren ganzen Wagenpark an Instrumenten bedienen...
"Golden Spiral" erinnert durch die sphärischen Geigenklänge ein ums andere Mal an die Folk-Pagan-Metal-Pioniere Skyclad und stellt gleichzeitig einen Ruhepunkt auf dem Album dar.
Doch mit "Curmisagios" geht es gleich wieder ordentlich flott weiter. Schönes Riff, auch wenn hier der Gesang ein wenig nervt. Dafür ist der Song live sicherlich ein echter Feger!
Auch "Miracolous Child" geht schön nach vorne los und der Wechsel zwischen tiefem Gegrowle und dem hohen Keifgesang funktioniert hier besonders gut!
"Medhelan" gefällt mit schönen Flötenmelodien und einem ungewöhnlichen 6/8el-Takt, sowie einem hämmernden Blastbeat-Teil.
"Bright Eyes" hat nichts mit dem gleichnamigen Blind Guardian-Song zu tun, zeigt aber den mittlerweile ausgestiegenen Flötisten Merogaisus von seiner besten Seite. Ein toller Folk-Song, Hut ab dafür!
"La Caccia Mortà" ist dann wieder eher traditionell, aber durchaus gutklassig.
"Banshee" verströmt Geisterflair und der überlange Abschluss-Track "The Glorious Dawn" kommt mit einem beeindruckenden Mix aus Härte und Folklore daher, dazu kommen sehr überzeugende Klargesang-Einlagen. Ein toller Abschluss!
Fazit: Furor Gallico haben mit ihrem Debüt-Album ein verspieltes Werk vorgelegt, dass durchaus zu überzeugen weiß und vor allem mit der Vielzahl an eingesetzten Instrumenten einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen vermag. |
Anspieltipps:
| | "The Gods have Returned" und "The Glorious Dawn" bringen die Stärken der Italiener am deutlichsten zum Vorschein. „Bright Eyes“ ist einfach nur schön! |
Tipp:
| | Wenn man Skyclad schon immer töfte fand, neueren Acts aus dem Folk Metal-Genre wie etwa Eluveite gegenüber nicht abgeneigt ist, dann kann man den Italienern von Furor Gallico und ihren keltischen Weisen durchaus ein Ohr leihen. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Venti di Imbolc
- Ancient Rites
- Cathubodva
- The Gods have Returned
- Golden Spiral
- Curmisagios
- Miracolous Child
- Medhelan
- Bright Eyes
- La Caccia Morta
- Banshee
- The glorious Dawn
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.furorgallico.it  |
Probehören und Kaufen:
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