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Review: Gamma Ray |
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Album:
| | TO THE METAL!, 2010, Ear Music |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | R.J., 16.06.2010 |
Review:
| | Mit ihrem 10. Studioalbum meldet sich der Gammastrahl zurück. Müssen wir Gamma Ray noch vorstellen? Nachdem Mastermind Kai Hansen einige Jahre bei Helloween als Sänger und Gitarrist verbracht hat, trennte er sich von der deutschen Speed-/Power Metal Legende und gründete 1988 Gamma Ray. Seitdem sind die Norddeutschen aus der deutschen Metalszene nicht mehr wegzudenken.
Einige der vergangenen Alben waren konnten sich in die deutschen bzw. europäischen Charts katapultieren. Mal schauen, wie es mit TO THE METAL! ausschaut.
Mit "Empathy" haben Gamma Ray gleich ein echter Kracher am Start. Etwas düster, etwas orientalisch, ein echt galoppierender Stampfer, ganz im Zeichen eines echten Aushängeschildes. Live wird dieser Song zu einem 100% MUSS! Der Mitgröl-Faktor ist am oberen Limit. Hell Yes!
Mit "All you need to know" folgt eine traditionelle melodische Speed Metal Attacke. Das hochgehaltene Tempo wird hier und da unterbrochen durch stampfenden Rhythmus, feine Soli und natürlich durch einen Refrain, eine frisch fröhliche Stimmung verbreitet. An dieser Stelle sei angebracht, dass sich Hansen hier die Vocals mit Michael Kiske teilt.
"Time to live" ist ein weiterer Power Metal Angriff mit einer Spinetteinlage gegen Ende.
Mit dem Titelsong "To the Metal" ist den Hamburgern eine Hymne für den Metal schlecht hin gelungen. Im Priestschengewand wurde eine weitere Live-Granate geboren. Einige Kritiker haben sich ja bereits im Vorfeld über diesen Song aufgeregt. Meine Meinung: Brauchen wir eine weitere Hail-Heavy-Metal-Hymne? Ja, ja und nochmal ja! Wer hat es denn in der Vergangenheit geschafft eine wirklich Ode an den Metalgott zu schreiben? Aber über Geschmack darf man bekanntlich streiten.
Mit "Rise" folgt ein weiteres Power Metal Standardwerk. Einige gekonnten Soli und eine temporeiche Basis werden mit typischen Gesang kombiniert.
Bei "Mother Angel" wird auf die Bremse getreten. Die Midtempo-Nummer besticht durch herrlichen Riffs und Soli, dazu einem Chorus, der diesem Song den besonderen Glanz verleiht.
Mit "Shine forever" folgt eine weitere D-Zug -Nummer, die mit einem gehörigen Touch Priest versehen ist. Auch hier findet sich im Refrain diese Fröhlichkeit wieder, die ganz fern des übrigen Songs ist. Ein weiterer Höhepunkt dieser Scheibe.
"Deadlands" und "Chasing Shadows" sind weitere Stücke, die als typisch Gamma Ray durchgehen können und ein Beispiel höchster Spielkunst sind. Jedoch sind diese beiden Songs auch diejenigen, bei denen beim Hören am wenigsten hängen geblieben ist.
Mit "No need to cry" präsentieren Gamma Ray dann nochmal ein emotionales Leckerli. Diese doch ziemlich eingehende Ballade hat etwas ziemlich ergreifendes und wirkt zu keinem Zeitpunkt gekünstelt oder oberflächlich.
Fazit: Gamma Ray sind und bleiben Gamma Ray und das ist gut so. Kai Hansen und seine Mannen haben es wieder einmal fertig gebracht der Metalwelt zu beweisen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Sie verstehen es einfach ihre Qualität in Melodien und Rhythmen zu verpacken, die jedem Power Metal Fan die Gänsehaut auf den Körper zaubert. Auch dieses Album reiht sich sicherlich unter die Top-Alben des Power Metal ein. Knapp an der Höchstnote vorbei, weil zwei Songs zwar keine Durchfaller, aber lediglich Durchschnittsware bieten. |
Anspieltipps:
| | "Empathy" stampfender Opener, sollte live ein Knaller werden, "All you need to know" Vocal-Highlight, "To the Metal!" Metalhymne schlechthin, "Mother Angel" perfekter Midtempo-Song, "Shine forever" priestsche D-Zug-Nummer und "No need to cry" ergreifende Ballade. |
Titel-Liste:
| | - Empathy
- All you need to know
- Time to live
- To the Metal
- Rise
- Mother Angel
- Shine forever
- Deadlands
- Chasing Shadows
- No Need to cry
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Laufzeit:
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